Hund ins 4. OG - ist da

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FrauMonte
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Hund ins 4. OG - ist da

Beitragvon FrauMonte » 25.07.2009 12:35

Hallo ihr lieben,

mich interessiert mal eure Meinung zu folgendem Fall:

Ein Freundin von möchte unbedingt einen Hund, einen großen Hund ( Labradorgröße). Ich finde es persönlich ganz schrecklich, dass sie sich davon nicht abbringen lässt, weil sie im 4.OG ohne Fahrstuhl wohnen.

Ich habe ihr dutzende Male gesagt, das große Hunde eben zu Gelenkproblemen im Alter neigen und es bei diesen schwierig sei, sie, als kleine zierliche Frau, ins 4 Stockwerke hochzutragen. :?

Was ich noch engstirnig finde, ist die Tatsache, dass es unbedingt ein Welpe (< 1 Jahr) sein muss. Sie sind was Hundeschulen angeht und TÄ wirklich schon ganz gut informiert, aber sie wollen den Hund eben bis zu neun Stunden allein lassen. Prinzipiell spricht auch nichts dagegen, wenn er Auslauf hätte, aber das hat er eben nicht. Außerdem sehe ich es problematisch einen Welpen sofort so lang allein zu lassen.

Sie hatten sich jetzt bei einer Tierorga einen Welpen ausgesucht ( Labrador, Jagdhundmix). Der Hund ist etwa ein 3/4 Jahr und hat inzwischen schon die Größe eines Schäferhunds. Aber er wächst ja noch ein Weilchen.
Außerdem ist er noch nicht erzogen, ich mein da sind ja Hundeschule echt nützlich, aber wenn ich selbst weiß, dass im kommenden halben Jahr massiv viel Stress und Prüfungen anstehen, mein Freund Schicht arbeitet - dann frage ich mich, wie soll das funktionieren?

So der Hund den sie sich nun ausgesucht haben, hat zwei Probleme:
1. er kann nicht länger als zwei Stunden allein bleiben
2. er hat Probleme mit den Vorderbeinen ( wahrscheinlich ähnlich HD)

Ich hatte ihr daraufhin gesagt, dass es dann ja wohl nix wird. Und sie meinte ja. Aber inzwischen erhofft sie von der Tierorga, dass sie die ggf Besserung bringenden OPs bezahlen. Aber welche Orga macht das, wenn der Hund ebenerdig auch ohne OP weiterleben kann.

Mich regt es ziemlich auf - zumal ich ja selbst einen Hund haben und weiß, dass es ziemlich schwierig ist mit der ungenügenden Zeit, einen großen Hund in der Wohnung zu halten.

Es ist jetzt ziemlich lang geworden, aber es wir mir halt wichtig mal alles zusammen zu tragen.
Hier gibt es doch auch viele Hundebesitzer...
Mich interessiert es wie ihr darüber denkt, ob man ihr davon abraten sollte und ob die Tierorga wirklich so seriös ist, denn sie würde den Hund wohl jederzeit irgendwohin vermitteln ( sie hatte den Hund schon einmal vermittelt und sie haben nie, wie abgesprochen kontrolliert, ob es dem Tier gut ging - leider haben sie nun fetsstellen müssen, dass das Tier noch ganz und gar nicht erzogen war...)

Danke fürs Lesen :wink:


edit Wonnie : Thread verschoben
Zuletzt geändert von FrauMonte am 09.09.2009 17:08, insgesamt 2-mal geändert.


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Beitragvon camithecat » 25.07.2009 12:59

Welche "Probleme" im Alter auf einen zukommen
werden sie erst merken wenn es soweit ist :?

Ich finde es - höflich ausgedrückt - verantwortungslos
sowohl dem Hund gegenüber als auch sich selber gegenüber.

Einen Hund so lange alleie zu lassen würde ich nicht übers Herz bringen.
Ein Hund BRUCHT Gesellschaft - vielleicht noch mehr als eine Katze.
Das ist der erste Punkt warum sie KEINEN Hund - egal wie groß haben sollten.
Die Hundeerziehung ist nicht mit einem "wöchentlichen Besuch der Hundeschule" erledigt
Hundeerziehung ist TÄGLICHE Arbeit.

Wenn sie mal wissen will wie es ist ein "Hündchen" das "nur" 28 Kilo wiegt in den ERSTEN STOCK zu tragen - dann kann sie gerne mal bei mir vorbei kommen.
Anka hat - auf Grund ihres Alters - leider Probleme mit der Hüfte.
Zum Glück wohnen wir in einem Haus mit Garten,
so dass sie nicht nach oben "muss".
Normalerweise haben wir es mit Metacam auch ganz gut im Griff
Nur ab und zu ist es etwas "schlimmer"

Zu der "Tierschutzorga" sag ich mal lieber garnichts :?

Zusammenfassend:
Verantwortungslos und egoistisch
Nicht an das Wohl des Tieres denkend
So würde ich dieses Verhalten beschreiben

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Beitragvon Biene » 25.07.2009 13:00

NEUN STUNDEN allein :shock: naja...und die restlichen Punkte sprechen ja auch alle gegen einen Hund :?
Ich versteh das nicht, wenn sie ein tierlieber Mensch ist, muss sie doch
einsehen das der Traum vom eigenen Hund gerade schlecht fürs Tier ist.

Ich bezweifle auch, das die Tierorga seriös ist :?
Wer würde schon einen Hund unter den Umständen, plus den
bereits vorhandenen Gesundheitsproblemen in diesen Haushalt vermitteln?
Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.


Das schlimme ist, das du wahrscheinlich gegen eine Wand reden wirst und
von irgendwo, bekommt man immer einen Hund her.
Schlimm wenn man nur an sich denkt und nicht ans Tier.

lg

Biene
Liebe Grüße- Biene und ihre ♥ Teppichflitzer ♥
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Beitragvon Kringelgebäck » 25.07.2009 13:16

Ich kann mir keine seriöse Orga vorstellen, die einen HUnd unter diesen Voraussetzungen vermittelt.
Und warum sollten sie Geld für eine OP ausgeben, die gar nicht nötig ist?! Geld haben die ja auch nicht zum Fenster raus werfen.

ich hätte auch sehr gerne einen großen Hund, wohne aber unterm Dach, mit zum Teil recht engen Treppen, also habe ich mich für einen kleinen, 11kg Hund entschieden.

Und neun Stunden alleine im Haus, muß auch nicht sein, vor allem nicht auf Dauer.
Meine ist im höchstfall mal 6 Stunden alleine, aber auch nur 1-2 mal die Woche.

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Beitragvon FrauMonte » 25.07.2009 13:21

Danke euch beiden.

Also bei dieser Tieroga finde ich es eben auch komisch, sie hat eine riesige Internetpräsenz und wirken auch stets bemüht um die Notfellchen. Man muss sich dort quasi mit dem Ausfüllen eines Fragebogens bewerben.

Ich denke es ist alles eine Geldfrage und da müssen dann bei der Vermittlung einige Abstriche gemacht werden.

Ich finde auch 9h viel zu lang, wobei ich sagen muss, dass unser Hund auch bis zu acht Stunden allein ist ( zumindest seit dem letzten halben Jahr), wobei sie auch schon älter ist und außer dieser Zeit im unangefochten Mittelpunkt steht.

Ich verstehe halt nicht, warum es großer und so junger Hund sein muss, warum denn kein kleinerer "etwas handlicher" oder einfach warten bis es die Zeit ergibt.
Sie sagt halt auch immer, es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt für ein Tier :roll: - wobei ich diesen Satz eher mit dem Kinderkriegen assoziiere.
Ich will ihr ja auch nichts Schlechtes, sie würde dieses Tier womöglich verhätscheln usw :roll: . Ich habe mich ja auch schon mit vielen Personen darüber unterhalten und stehe mit bestimmten anderen auch in ständiger Korrespondenz. Blöd ist halt nur, dass diese Freundin womöglich am ehesten auf mich hören würde, weil ich quasi "gleichrangig" bin, dadurch das ich selbst einen großen Hund habe und auch jahrelang Hund ausbildete. Andere hingegen die kleine Hunde hatten, werden eben nur von ihr belächelt.

Ich mein ich will jetzt auch nicht mit den fiesesten Sprüchen kommen, denn das bringt letztlich auch nichts und verhindern werde ich es dann auch nicht können, weil es ja so gesehen nicht meine Angelegenheit ist - aber versuchen könnt man es ja :wink:

@Berni: ihr seit mit dem Metacam bei Anka so verblieben oder hattet ihr zwischendrinnen nochmal etwas anderes probiert?


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Beitragvon redrose » 25.07.2009 13:26

Ich find´s unverantwortlich, es gibt doch auch kleinere, ältere Hunde die alleine bleiben können, warum muß es immer ein Welpe sein! :roll:
Ein Tier zu retten bedeutet nicht, die Welt zu retten, aber mit Sicherheit wird für dieses eine Tier sich die Welt verändern.
Grüße von Rosita mit Moritz und Caruso.
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Beitragvon Maja83 » 25.07.2009 13:34

Also ich finde es verantwortungslos einen Hund so lang alleine zu lassen!
denke so 5 Stunden wären max in Ordnung aber mehr nicht,vor allem nicht einen Junghund der noch viel lernen muss und viel Auslauf,Denkarbeit und ähnliches braucht.
Vor allem bei einem Jagdhundmix!
Denke wenn es eine verantwortungsvolle Organisation ist bekommt Diene Freundin den Hund gar nicht
Ich verstehe Menschen leider nicht die aus purem Egoismus ein Tier wollen,obwohl sie genau wissen das es nicht in Ordnung ist..
Und dann wenn Probleme kommen weil der Hund nicht ausgelastet ist,bellt wenn er so lang alleine daheim ist,es zum schluss noch schwierigkeiten mit den Nachbarn gibt dann kommt er wahrscheinlich wieder weg... :roll:
Versuche Ihr es halt nochmal auszureden,
Sie soll sich entweder einen Kleineren ,älteren Hund holen oder am besten gar keinen wenn er 9 Stunden alleine bleiben muss,denn das finde ich wirklich verantwortungslos!
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Liebe Grüsse Maria mit Mogli,Massimo,Lilli und Luna

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Beitragvon Cat-Girl » 25.07.2009 13:36

Das geht einfach nicht, ich finde das total verantwortungslos!
Fubuki, Nancy, Stefanie und die ganze Kinderschaar lassen grüssen!
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http://www.katzen-album.de/forum/ftopic20188-345.html

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Beitragvon vilica65 » 25.07.2009 21:29

schliesse mich bernis meinung voll und ganz.
...die gedanke, hund 9 stunden allein zu lassen ist einfach grausam :(
KIKI - GINA - ONYX - PICCOLA - BELLA
und BIMBO im Herzen

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Liebe Grüsse, Vesna

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Beitragvon Ariane » 25.07.2009 22:03

Auch ich finde dieses Verhalten egoistisch.
Als ich meine Katzen noch nicht hatte, hätte ich auch gerne einen Hund gehabt. Aber ich war den ganzen Tag auf der Arbeit und der Hund wäre dann allein. Man kann einen Hund max. für 2 Stunden alleine lassen - länger allein und der Hund leidet.

Mein ehemaliger Nachbar :evil: hatte auch einen Hund, einen Golden Retriever. Er und seine damalige Freundin hatten damals aber schon wenig Zeit für den Hund (Kimba, weil er total weiß war)
Irgendwann bemerkte ich, das der Hund von morgens 6 Uhr bis Abends um ca 19 Uhr alleine war - und nicht in den Garten durfte.
Mein Nachbar beschwerte sich dann, das der Hund abends so "überaktiv" sei und "vor Freude" in den Flur pinkeln würde.
Da ist mir dann die Hutschnur geplatzt und ich habe ihn angeschrien. Er darf sich nicht wundern, das der Hund so aktiv sei und ihm "die Kacke" bis zum Hals steht, wenn der Hund den ganzen Tag alleine ist.
Ich erklärte mich dann bereit, den Hund in meiner Mittagspause wenigstens für 30 MInuten Gassi zu führen, mehr Zeit hatte ich leider nicht.
Aber irgendwann wollte mein Nachbar das nicht mehr und nahm mir seinen Schlüssel ab.
Da sagte ich zu ihm, das er eine andere Lösung finden muss - oder ich sage meinem Vater (sein Vermieter) das er den armen Hund so lange alleine läßt und ich würde den Tierschutz benachrichtige, sowie eine Anzeige bei der Polizei.
:love: Der Hund begann vor lauter Frust Türen, Tische und andere Sachen anzuknabbern. Kein Wunder...
Als "Lösung" verkaufte er seinen heißgeliebten Hund... :evil:

Aber das schöne ist, das ich weiß wo der Hund nun lebt. Er lebt zufällig bei meinem Hausarzt und hat da den Himmel auf Erden. :D
Bild Grisu meine kleine Fundkatze

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Beitragvon FrauMonte » 26.07.2009 00:44

Also ich möchte nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht. Die Absicht sich einen Hund anzuschaffen, kam nicht von heute auf morgen, sondern besteht schon weit über ein Jahr.

Und ich denke hätte die Tierorga, nicht so positiv auf sie reagiert und ihnen damit vermittelt, dass die Situation, die häusliche Umgebung, sowie die Abwesenheit von max. 9h, eigentlich kein wirkliches Problem darstelle, dann wäre das Thema wohl auf Weiteres beiseite gelegt.

Die Tierorga selbst, hatte auf mich einen sehr positiven Eindruck gemacht, mit klaren Regeln und Vorstellungen. Ich verstehe eben nicht warum man sie in diesem Fall nicht anwendet. Ich bin nicht firm in tierschutzorganisatorischen Dingen, aber ich denke neben dem eigentlichen Interesse am Tier, gibt es auch immer einen finanziellen Aspekt und daher stellt sich mir die Frage, ob das nicht allein der Grund sei.

Darin sehe ich das tatsächliche Problem.
Der favorisierte Hund, wird es womöglich nicht werden, da ich nicht glaube, dass die Notwendigkeit einer OP im Moment besteht und man eher abwarten möchte, ob es sich nicht verwächst. Und in diesem Zustand werden sie das Tier nicht zu sich nehmen, weil sie sehr wohl wissen, dass sie sich als auch dem Tier keinen Gefallen täten.

Aber es gibt eben auch noch andere Welpen, die mal groß bis sehr groß werden und eben darum machen ich mir einen Kopf. Ich habe selber einer sehr großen Hund, der sich in einer Wohnungshaltung befindet und daher weiß ich auch, dass die jugendliche Fitness eben nur begrenzt ist und sich trotz allem bei diesen großen Tieren irgendwann die Gelenkprobleme einstellen, dass ist ganz normal.
Nur bei dem einen geht es mit 6 Jahren los und bei dem anderen mit 10. Ich habe beispielweise gelernt, dass man gerade großwachsende Hund in der Wachstumsphase ( ~3 Jahre) möglichst wenig belastet mit Sprungübungen und zahlreichem Treppensteigen, weil die Gelenke während des ungleichmäßigen Wuchses zusätzlich belastet werden.
Und eben das stört mich, dass man das, vielleicht auch unwissentlich , nicht vermittelt.

Was den Zeitfaktor angeht sehe ich selbstverständlich meine Probleme, da ich nicht weiß und sie selbst es auch nicht wissen, wie lange er anhält.

Wenn man sicher gehen könnte, dass sich der Zustand nach einiger Zeit relativiert, dann würde ich dagegen auch nichts haben.
Mein Hund muss zwangsläufig auch recht lang allein bleiben, aber was will man machen Situatione sind nicht immer vorhersehbar und nur deshalb ein Tier weggeben, beim besten Willen.

Die Limitierung von zwei - vier Stunden, finde ich ziemlich übertrieben, denn wie organisieren sich Berufstätige? Der Hund ist in Deutschland das zweithäufigste Haustier und nicht alle arbeiten nur so kurz, bzw. sind ganztäglich daheim. Ich denke solche Angaben sollte man immer in Abhängigkeit von der gebotenen Umgebung und Situation (zwei Hunde o.ä.) betrachten.

Leider bin ich noch nicht wirklich weiter gekommen, wie man es entsprechend effktiv aber freundlich erklärt, man sich ja nun mal alles schön reden, das spielt das Umfeld dann keine Rolle mehr.

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Beitragvon Becky1981 » 26.07.2009 01:04

Hallo,

also das der Hund täüglich bis zu 9 Stunden alleine sein soll, geht ja schonmal garnicht. Und dann noch ein grosser! Das Treppensteigen wird nicht sehr gut fürm ihn sein! Noraml bin ich nicht gegen Treppensteigen bei grossen Hunden, wenn es sich in Grenzen hält. Weil durch das Treppensteigen baut sich die bestimmte Muskulatur auf! Mit der falschen Ernährung kann man noch viel mehr kaputt machen, als durchs Treppensteigen! Also wenn diese Tierorga gut ist, dann werden deinen Freunde den Hund NICHT bekommen! Zumal brauchen sie auch erstmal eine schriftliche Genehmigung vom Vermieter, das sie den Hund halten dürfen! Nicht das der arme Hund wieder abgegeben werden muss! Also bitte auch da absichern! Dann sollten sich deine Freunde erstmal Gedanken darüber machen, was sie mit dem Hund alles gerne machen möchten und welche Möglichkeit von deren Seite besteht. Erst dann kann man auf die Suche nach dem passenden Hund gehen. Schliesslich müssen sich die Menschen an die Bedürfnissen der verschiedenen Rassen anpassen! Aber so wie du es beschreibst, vermute ich mal, das dere Hund deinen Freunden sehr schnell lästig sein wird und das er eh sehr schnell wieder abgeschoben wird! Egal ob Welbe, Junghund oder Adult....Sie sollten sich auf jeden Fall in den ersten 14 Tagen Urlaub nehmen. Was ist, wenn der Hund das alleinsein noch nicht bgewohnt ist mund jeden Tag das ganze Haus zusammen jault und bellt? Nachbarn beschweren sich vllt. der Vermieter schreibt ne Mahnung und was dann passiert, weis ja jeder!

Du hast geschrieben, das der Hund etwas mit den Vorderbeinen hat! Kann es sich da vllt. um ED handeln? Wenn ja, dann ist es sehr früh für solch einen jungen Hund. Sie sollten ihn auf jeden Fall komplett durchchecken lassen und sich Infos einholen, welche Lösungen es gibt, den Hund Schmerzfrei zu bekommen. Goldakupunktur ist sehr ratsam! Aber auch müssen sie in der Ernährung einiges reinstecken. Auf jeden Fall werden da erstmal reichlich Kosten zusammen kommen!

Zun dem Thema berustätig und Hund. Du hast geschrieben, das es bestimmt viele voll berufstätige Menschen einen Hund besitzen! Ja,m das ist richtig! Aber die Verantwortungsbewussten Hundehalter, gehen vor der Arbeit mindesten 1 Stunde mit dem Hund raus und kommen auch in der Pause für eine Stunde nach Hause. Oder die meisten nehmen ihren 4 Beiner mit zur Arbeit. Wiederum gibt es Hundesitter, die einmal am Tag die Hunde ausführen. Also da gibt es Möglichkeiten.
Man kann sein Leben ohne Tiere verbringen, nur lohnt es sich nicht und das Leben ist nur halb so schön! Mein kleiner Kajano und mein grosser Xolani, ihr werdet immer in unseren Herzen weiterleben!

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Beitragvon FrauMonte » 26.07.2009 01:56

Becky1981 hat geschrieben:Hallo,
Also bitte auch da absichern! Dann sollten sich deine Freunde erstmal Gedanken darüber machen, was sie mit dem Hund alles gerne machen möchten und welche Möglichkeit von deren Seite besteht. Erst dann kann man auf die Suche nach dem passenden Hund gehen. Schliesslich müssen sich die Menschen an die Bedürfnissen der verschiedenen Rassen anpassen! Aber so wie du es beschreibst, vermute ich mal, das dere Hund deinen Freunden sehr schnell lästig sein wird und das er eh sehr schnell wieder abgeschoben wird!


Wie kommst du zu dieser Aussage? :evil: Ich habe nicht um irgendwelche Kommentare gebeten, die an den Haaren herbei gezogen wurden, sondern um konstruktive Kritik, die hier schon vielfach angebracht wurde (!),weil ich sehrwohl glaube, dass diese Personen belehrbar sind und nicht unbedacht handeln.

Die Frage ist nur, wie soll man sie davon überzeugen, dass die positive Resonanz der Tierorga, sie eben in ihrem Vorhaben bestätigt hat und beim besten Willen, so ungünstig wie die momentane Situation für die Aufnahme eines Hundes nun einmal ist, wieviel informieren sich zuvor jahrelang über dies und denes, klären rein rechtlich, im häuslichen Bereich alles soweit ab?
Das Thema Hund wäre passé, wenn die Antwort des Tierorga anders ausgefallen wäre!

Wer sagt denn, dass sie sich nicht ausreichend mit dem Hund beschäftigen, wenn sie daheim sind? Ich denke schon das sie es bewusst machen - nur sind die bis zu 9h Abwesenheit im Moment eine der ungünstigsten Voraussetzungen.
Was weiß denn ich ob die Situation in einem Jahr nicht vielleicht eine andere ist, die sich mit der Anschaffung eines Hundes besser verbinden lässt. Nein!

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Re: Hund ins 4. OG

Beitragvon vilica65 » 26.07.2009 10:10

FrauMonte hat geschrieben:Ich habe ihr dutzende Male gesagt, das große Hunde eben zu Gelenkproblemen im Alter neigen und es bei diesen schwierig sei, sie, als kleine zierliche Frau, ins 4 Stockwerke hochzutragen. :?



dazu möchte ich was sagen....bevor wir aus unsere mietwohnung ausgezogen sind (november),etwa halb jahr voraus merkten wir das bella nicht mehr so gerne treppen steigt...sie blieb etwa in der mitte stehen, wie da sie fragen würde...wie weit noch :(
runter ging sie auch nicht so gerne...
GsD jetzt hat sie lift bis direkt ins wohnung rein...so haben wir da weningstens keine probleme....
bella ist "nur" 17-18 kg aber sie jedes mal tragen. :roll: ...nein danke...
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Liebe Grüsse, Vesna

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Beitragvon Becky1981 » 26.07.2009 10:21

Wie ich zu meiner Aussage komme....Du hattest doch oben geschrieben, das der Hubnd dann keinen Auslauf hat und die Beidenm demnächst im Prüfungsstress sind. Der Hund muss aber sehr iel beschäftigt werden. Vorallem wenn sie jetzt diesen Mix nehmen. Was ist, wenn die Tierorga die notwendige OP nicht zahlen? Würde deine Bekannte das Geld aufbringen, um den Hund schmerzfrei zu bekommen? Ich kenne Hunde mit HD und ED und eine sinnvolle OP kann schnell mal bis zu 3000 € kosten. Deswegen meine Aussage. Wenn sie damit aber keine Probleme habe, ist dies ja in Ordnung. Aber was machen sie denn, wenn der Hund am Anfang jault und bellt, wenn er alleine ist? Nachbarn können darauf meist sehr anstrengend werden und Stress machen. Wie gesagt kann aber muss natürlich nicht sein! Wenn sie natürlich für den Hund umziehen würde, wäre dies natürlich prima. Aber aus eigenr Erfahrung weis ich, das man mit einem grossen Hund sogar Jahre nach der passenden Wohnung suchen kann. So etwas muss mal halt leider auch einplanen.

Aber durch die Tierorga wird es wahrscheinlich schwer werden, deine Freunde davon abzubringen. Ich wollte ja nur wissen, ob sie auch daran gedacht bhaben, was ich geschrieben habe. Vllt. könnte man sie ja dann noch überzeugen, das es momentan nicht der richtige Zeitpunkt für einen Hund ist! Wenn sie aber natürlich alles dafür tun, das es dem Hund an nichts fehlt und das es ihm sehr gut gehen wird, dann verstehe ich nicht, warum sie den Hund nicht nehmen sollen. Ansonsten wäre meine Aussagen doch korrekt!
Man kann sein Leben ohne Tiere verbringen, nur lohnt es sich nicht und das Leben ist nur halb so schön! Mein kleiner Kajano und mein grosser Xolani, ihr werdet immer in unseren Herzen weiterleben!



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