Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Hormonstörungen usw.

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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Nurena » 04.04.2018 21:49

Das ist so schön , das Pelle alles gut überstanden hat, und nun
nur noch das Ergebnis der Gewebeuntersuchung aussteht !,,
Alles Gute weiter für den tapferen Bub :kiss:

Schön ,daß keine Außennaht da ist , dann braucht er ja wohl keinen
Kratzschutz , :kiss:
Liebe Grüße
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon sabina » 04.04.2018 22:05

schön, dass es so gut überstanden ist! :D
schon toll, was da heutzutage alles gemacht werden kann. dann hoffen wir jetzt ganz fest, dass sich alle werte normalisieren und ich kann mir auch vorstellen, dass sein herz positiv reagiert, wenn die schilddrüse da nicht mehr "querfunkt" 8)
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Mrs Spock » 04.04.2018 22:33

Tapferer Pelle :love: .

Ich hoffe auch auf gute Ergebnisse. Und jetzt verwöhnt den Süßen ordentlich :D .
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Ronjasräubertochter » 05.04.2018 14:47

:shock: weiterhin alles gute fürs mäusle :kiss:
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Räubertochter » 05.04.2018 19:30

Oh man, ich habe nur aus der Forenferne Daumen drücken können, hatte zuviel zu tun.
Schön, dass er alles prima überstanden hat und er so ein tapferer und braver Patient war.
Ärgerlich mit der Klinik, verstehe ich jetzt auch nicht mit dem Felimazol, Ihr ward doch in Norderstedt oder?
Auch das mit dem einen tag ist ärgerlich, hoffe Ihr hattet dadurch nicht nochmehr Kosten, aber besser sorgfältig mit Ruhe als wegen Stress zwischen Tür und Angel.

Op Nachsorge, Arnica ist ja immer gut, Staphisagria wäre wegen der OP Naht auch noch gut, kannst Du ggf. mit Arnica im Wechsel geben. Mit dem hals durch den Tubus behalte das mal im Auge, wenn es ihm extrem schmerzt wäre Calendula eine gute wahl ( Essenz mit wasser verdünnen, sonst brennt es)

dann bin ich ja mal gespannt, wie seine Werte sich jetzt entwickeln. herz wird interesssant, ob er noch Medis braucht und natürlich die Niere im Auge behalten.

Knutsch ihn von mir & gute Besserung :s2446:
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Khitomer » 05.04.2018 22:22

Räubertochter hat geschrieben:verstehe ich jetzt auch nicht mit dem Felimazol,


Ich schon. Die haben da nur Medizin, die sie auch in der Klinik brauchen und da ist Felimazol nicht üblich.

Räubertochter hat geschrieben:Ihr ward doch in Norderstedt oder?


Wir waren in Kopenhagen, haben uns die Tolwut Impfung gespart und auch eine Stunde Fahrt pro Weg.

Räubertochter hat geschrieben:Auch das mit dem einen tag ist ärgerlich


Ja. Dafür haben alle Fachärzte (Kirurgie, Onkologie, Kardiologie und Medizin) dort zusammen beraten, was für Pelle das Beste sei.

Pelle ist bis jetzt wieder der Alte. Allerdings müssen wir in der nächsten Zeit ein waches Auge auf ihn haben, wie das mit seinem T4 Spiegel sich entwickelt oder ob er andere Nebenwirkungen zeigt. Gut, dass wir Urlaub haben.
Liebe Grüsse, Khito
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Khitomer » 07.04.2018 17:11

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen und Pelle geht es gut. Ich beobachte ihn genau, da ich immer besorgt bin, dass die Felimazol Dosis nicht richtig ist und dass 4 Wochen zu lang ist, bis der Hormonspiegel getestet wird. Ich hab gelesen, dass der Hormonspiegel ohne Tabletten sich nach 48 Stunden eingestellt haben soll. Wann soll ich also das erste Mal den T4 testen lassen?

Wegen dem Calzium Stoffwechsel hab ich nicht so bedenken, da ja nur die eine Seite operiert wurde und Pelle so mindestens noch 2 der 4 Nebenschilddrüsen hat, die dafür zuständig sind. Trotzdem beobachte ich auch da genau und bin froh, dass ich diese Woche Urlaub hatte und zu Hause war.

Noch ein lustiges Detail. Pelle kan/konnte ja nicht miauen und hat immer eher gequäkt. Jetzt miaut er aber schon fast richtig.
Liebe Grüsse, Khito
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon hildchen » 07.04.2018 17:23

Oh! Hat ihm die zu große Schilddrüse vielleicht die Stimmbänder eingeklemmt?
Bevor ich mich jetzt aufrege, lass' ich es mir lieber egal sein.

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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Khitomer » 07.04.2018 17:38

Das könnte man denken, Hildchen. Aber Pelle hat schon immer nur gequakt, auch als er noch gar nichts mit der Schilddrüse hatte.
Liebe Grüsse, Khito
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Khitomer » 09.04.2018 18:03

Ich hab mal versucht, bei Pelle den Puls zu zählen. Dazu hab ich mein altes Stetoskop ieder mal hervor gekramt. Pelle ist so ein Schatz, der hält hin und wenn es zu lang dauert, dann legt er sich hin. Das einzige Problem ist, dass man sehr lange warten muss, bis er aufhöhrt zu schnurren. :D Ich hab 2 Mal gezählt, beide Male 39 Schläge auf 15 Sec, also 156 Schläge pro Minute. Das ist für Pelles Verhältnisse gar nicht so schlecht.
Liebe Grüsse, Khito
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Felinae » 09.04.2018 21:56

Wirklich sehr beeindruckend wie schnell nach der OP sich alle Werte verbessern.

Beim.Menschen ist die OP ja Standard bei einer Katze sind die Grössenverhältnisse aber ja um ein vielfaches kleiner... Das haben die Tierärzte wirklich gut gemacht.

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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Khitomer » 28.04.2018 14:47

Wir waren ja letzten Dienstag zur Kontrolle, 3 Wochen nach der grossen OP. Ich hatte vergessen, die Transportbox bereit zu stellen und musste die auf dem Dachboden holen. Die Luke in der Decke, die beim öffnen und Treppenleiter runtner klappen charachteristische Geräusche macht, mach eine geheime Mission unmöglich. Normalerweise kommen die dann und wollen auf den Dachboden - das ist nicht alle Tage möglich. Aber die Pelztiere sind gewitzt und wissen, dass da was im Busch ist und ergreifen die Flucht. Als ich mit der Box nach unten komme, sehe ich gerade noch Pelle auf der Treppe ins erste Obergeschoss...

Ich rufe Pelle und der süsse Kater beleibt doch tatsächlich stehen, so dass ich ihn bequem von der Treppe pflücken kann. Dann streift mich der Gedanke: Wie wird Pelle reagieren, wenn ich ihn jetzt gleih in die Box stopfe. Sein letztes Erlebnis mit Transport war ja das nach Kopenhagen und dass er da eine Nach beliben musste. Aber Pelle ist ganz normal in die Box gegangen. Ich stelle ihn immer davor und stupse/schiebe ihn von hinter hinein.

Beim TA die nächste Überraschung. Als die TA ins Wartezimmer gekommen ist und schon von weitem Hallo gesagt hat, hat Pelle sich in der Box umgedreht und ist ihr quasi entgegen gegangen. Die TA hat dann die Wunde geprüft und abgetastet. Sie war ganz begeistert, wie gut alles heilt und auch von den positiven Berichten von KH, also dass Pelles Herz besser ist als anfangs angenommen und auch der positive Befund von der Pathologie.

Die Blutabnahme ist jetzt gar kein Problem mehr. Pelle sitzt schon fast entspannt und die TA macht die Prozedur mit so wenig Zwang wie möglich. Dann sind alle zufrieden. Diesmal war es allerdings ein kleines bisschen schwieriger. Die TA hat den Fehler gemacht, Pelle vor der Blutabnahme ein Leckerli zu geben. Da war Pelle dann immer mit der Nase bei ihren Fiingern und wir mussten aufpassen, dass er sich nichct an der Nadel sticht. :D

Da Pelle einen sehr guten Eindruck macht, haben wir nur den T4 Wert gemessen. Der leigt bei 17. Das ist so ca. die untere Grenze des Referenzwertes. Wobei, die untere grenze ist nicht ganz klar. Die von Kopenhagen geben da 19 an und in der gebrauchsanleitung des neuem T4-mess-Instrumentes von meiner TA Praxis steht 10. Ich weiss aber aus Erfahrung, Dass Pelle bei 10 zu tief liegt. 17 ist im Augenblick ok. Die TA von KH betont, dass es im Augenblich besser sei, dass Pelle zu tief liegt als zu hoch. Die ersten 3 Monate nach so eine OP komme es oft vor, dass der Stoffwechsel vorübergehend tiefer liegt. Nach 3 Monaten - von der OP aus gesehen, messen wir dann nochmal, mitsamt den Nierenwerten.

Bei der Besprechung der Blutwerte hat die TA Pelle wieder Leckerli gegeben. Nach dem ersten hat Pelle sich vor sie hin gesetzt mit einer Pfote in der Luft, mit Erfolg. Dann hat er es auf die Spitze getrieben und Männchen gemacht - betteln kann er! Und die TA ist geschmolzen.
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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon hildchen » 28.04.2018 15:03

Was für ein reizender und braver Kater! Der hat die TÄ ums Pfötchen gewickelt :lol: und seine Leckerchen verdient!
Und die Untersuchungsergebnisse sind ja auch sehr erfreulich!
Bevor ich mich jetzt aufrege, lass' ich es mir lieber egal sein.

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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Felinae » 28.04.2018 16:59

Das klingt doch danach als wäre die OP ein voller Erfolg gewesen.
Und Pelle ist echt ein toller Kater. Wäre es meiner ich wäre sehr stolz darauf wie souverän er das alles gemeistert hat.

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Re: Pelle SDÜ und HCM - Radiojodtherapie?

Beitragvon Mrs Spock » 28.04.2018 20:46

Pelle scheint ja für Dosi und Tierarzt ein wahrer Traumpatient zu sein. Toll, dass er das alles so entspannt mitmacht :D .

Khitomer hat geschrieben: Nach 3 Monaten - von der OP aus gesehen, messen wir dann nochmal, mitsamt den Nierenwerten.


Und ich hoffe so sehr für euch, dass sich keine CNI hinter der Schilddrüsenüberfunktion entwickelt hat :s1958: .
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