Hilfe, HCM Diagnose

Herzinsuffizienz, Herzinfakt, Herzklappen, Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

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Loni
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Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Loni » 07.03.2015 16:39

Hallo,

nachdem unsere Kleine am Dienstag die Diagnose HCM nach einer Ultraschalluntersuchung bekommen hat und ich infolgedessen sämtliche deutsch- und englischsprachige Seiten zum Thema durchgelesen habe, gibt mir die Sache trotzdem keine Ruhe - von Heulanfällen bis Alpträumen... Deshalb habe ich mich jetzt hier registriert, in der Hoffnung Erfahrungen auszutauschen und vielleicht an Hoffnung zu gewinnen. Aber hier erstmal ein paar Infos zu unsere Loni und zu der Diagnose:

- Loni, Rasse BKH, Alter 3 Jahre und 9 Monate, Gewicht 4,7kg (sie ist recht groß)
- die genaue Werte des Herzes hat uns der Doktor nicht mitgegeben, hat aber gesagt, dass eine deutlich zu erkennen HCM Erkrankung vorliegt
- Medikamente - seit Dienstag, den 03. März 1/4 Tablette Atenolol pro Tag
- am 17. März wird eine weitere Ultraschalluntersuchung erfolgen und dann sollen wir auch mit dem zweiten Medikament anfangen, 1/2 Tablette Cardalis (ACE-Hemmer) pro Tag

Wir machen uns unglaublich viele Gedanken zum Thema, da ein leichtes Herzgeräusch bei ihr festgestellt wurde als sie gerade mal 1 Jahr und 4 Monate alt war. Dadurch aber, dass unsere Tierpraxis relativ neu war und noch kein Ultraschallgerät hatte, wir die Kleine gerade vor ein paar Monaten von ihrer vorherigen Familie bekommen hatten und uns auch nicht bewusst war, bzw. keiner uns gesagt hat, dass BKH Kitties öfter an HCM leiden und sie auch top fit war und keinerlei Symptome zeigte, haben dann bis jetzt nichts unternommen. Bei der Impfung und Kontrolluntersuchung 2014 hat die Ärztin nichts von Herzgeräuschen gesagt, Loni war wie immer topfit, also nichts, was uns Sorgen hätte machen müssen. Und nu kommen wir zur letzten Kontrolluntersuchung, da hat die Ärztin schon von deutlich hörbaren Herzgeräuschen gesprochen und einer definitiv nötigen Ultraschalluntersuchung. Also, haben wir auch gleihc einen Termin beim Kardiologe der Praxis gebucht und so wurde uns am Dienstag die Diagnose HCM gegeben. Loni ist weiterhin fit und hat keine Symptome, abgesehen von dem deutlichen Ultraschallbild...Seitdem wir die Atenolol nehmen, also seit 3 Tagen, erscheint sie mir etwas ruhiger, wobei ich vielleicht auch selber paranoid bin, weil ich sie die ganze Zeit beobachte. Man muss ja auch sagen, dass sie eine reine Wohnungskatze ist und wir auch keine weitere Haustiere haben und auch keine Kinder, somit spielt sie immer nur mit uns. Ausserdem waren wir bis vor Kurzem beide Vollzeitbeschäftigt und somit 8-10 Stunden am Tag nicht da und sie war auch nie eine ausgeflippte Katze. Nur als sie noch im "Pubertät" war, war sie angrifflustiger... Bloss jetzt hinterfrage ich alles, war sie immer zu ruhig und wir hätten die Ultraschalluntersuchung viel früher machen müssen, wobei es heißt, dass Katzen, die noch wachsen und das tuen BKHs bis zum dritten Lebensjahr, oft Herzgeräusche haben...

Bevor ich weiter heule, höre ich auf und frage einfach, wie eure Erfahrungen mit HCM Kitties sind. Bzw. gibt es jemanden, dessen Katze im ähnlichen Alter diagnostiziert wurde? Bei Loni scheint die Krankheit noch nicht fortgeschritten zu sein, ist aber deutlich zu sehen, also sind wir irgendwo im mittleren Stadium.

Vielen Dank fürs Zuhören!


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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon SONJA » 07.03.2015 16:56

Hallo

und Herzlich Willkommen in cattalk :s2445:

So eine Diagnose ist natürlich erstmal ein Schock, aber Du musst es positiv sehen - es wurde frühzeitig erkannt, ohne dass Symptome usw. aufgetreten sind.
Ich kenne mich mit HCM nicht sehr gut aus, kenne aber viele Katzen, die mit dieser Diagnose und entsprechender Medikamente sehr alt geworden sind.

Wenn ich das richtig gelesen habe, dann kommt die Diagnose von einem Tier-Kardiologen? Weil das wäre das einzige, was mir dazu jetzt einfallen würde, ist,
dass ich eine solche Diagnose immer eher vom Fachmann / Tierklinik überprüfen lassen würde - da meine Erfahrungen, was Fachwissen betrifft, mit "Wald-
und Wiesen-Tierärzte" nicht so gut sind.

Es meldet sich sicherlich noch jemand, der sich mit HCM besser auskennt.

Hast Du ein Foto von der Kleinen? :D


liebe Grüße aus München,
Sonja
...

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon hildchen » 07.03.2015 16:57

Hallo Loni und herzlich Willkommen hier, auch wenn es kein schöner Anlasas ist, aus dem Du hierher gefunden hast. :s2445:
Hier gibt es einige Foris, die Erfahrung mit HCM-Katzis haben und die Dir bestimmt Tipps geben können, wenigstens aber einen Erfahrungsaustausch bieten. Mit den richtigen Medikamenten haben sie die Erkrankung wohl auch gut im Griff. Die eine oder andere wird sich hier sicher bald melden.
Es ist gut, dass Ihr einen Kardiologen zur Behandlung habt, da seid Ihr sicher in kompetenten Händen.
Ich wünsche Euch und Eurer Kleinen, dass es sich gut behandeln lässt und Ihr noch viele schöne Jahre miteinander habt!
Mein einziger Vorsatz für 2020: Ich will mir nicht mehr alles gefallen lassen!

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Freddy&Jack » 07.03.2015 17:13

Kleiner Mutmacher meine HCM Katze wird dieses Jahr im Juli 11Jahre alt. :wink:
Es wurde bei ihr im Alter von 1,5 jahren festgestellt.

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Kuro » 07.03.2015 17:39

Hallo Loni,

erst einmal Herzlich Willkommen. :)

Ja, die Diagnose ist sehr schockierend, so ging es mir damals auch. Als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggerissen.
Meine Kleine ist war noch nicht einmal ein Jahr alt und lebt nächsten Monat bereits seit drei Jahren mit dieser Diagnose. Die Medikation wurde seit damals nie verändert und man merkt ihr die Krankheit oft gar nicht stark an. Das als positive Worte. :)
Hier ist der Link zu ihrem Thread, ich habe letztes Jahr alles von Anfang an geschildert, die ganzen Verläufe, Kontrollen etc. Vielleicht magst Du Dich dort durchlesen (es reicht bezüglich der HCM eigentlich der erste Beitrag für das Grobe, das meiste Folgende bezieht sich auf die CNI, die jetzt im Januar diagnostiziert wurde, aber auch ein Zusammenspiel mit der HCM darstellt, dazu werde ich den Thread später auch noch updaten, im Moment fehlen mir noch die neuen Laborwerte, auf die ich gerade warte).

Darüber hinaus kann ich nur sagen, lass Dir jeden Befund immer als Kopie mitgeben. Ich habe darauf von Anfang an bestanden (beim ersten Mal vergessen, da bekam ich es als Zusammenfassung per Post und ab danach dann immer gleich vor Ort danach gefragt). Meine Kardiologin weiß das mittlerweile. Es ist Dein Recht, denn Du bezahlst für die Leistungen. :)
Mir gibt es ein gutes Gefühl, zusätzlich habe ich mittlerweile alle Werte in einer Tabelle angelegt, um sie im direkten Vergleich zueinander sehen zu können.

Die Diagnose ist heftig, aber wie bei Shiyuu scheint auch bei Deiner Kleinen alles noch in einem ziemlich guten Stadium zu sein, so dass sie noch ein gutes und langes Leben vor sich haben kann. Ich mache mir nichts vor, ein hohes Alter von 15 und 20 Jahren erwarte ich nicht, aber auch darunter liegen noch viele Jahre vor ihr.
Für mich ist es mittlerweile Routine, die mir manchmal auch noch Kopfzerbrechen bereitet, aber im Großen und Ganzen gehört es einfach zu unserem Alltag hinzu.

Wenn Du Fragen hast, stelle sie, ich weiß, anfangs sind das so viele, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Aber Antworten zu erhalten und Jemanden zu haben, der damit bereits Erfahrung hat, hilft enorm, das ging mir damals auch so. :)
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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Loni » 07.03.2015 19:35

Hallo ihr Lieben,

erstmal vielen lieben Dank für die herzliche Begrüßung hier im Forum und zu den ermutigenden Worten! Es ist gut zu wissen, dass es soweit es bei so einer Diagnose geht, unsere lieben Pfoten auch ein normales und nicht allzu kurzes Leben führen können. Wir sind noch am Anfang von dem Weg und für mich ist das alles ziemlich neu und sehr erschreckend...

Habt ihr Erfahrungen wie ich unsere verwöhnte Prinzessin dazu bringen kann, Ihre Medikamente ohne großes hin- und her nimmt? Bei den ersten zwei Mal hat alles problemlos geklappt, wir habe die 1/4 Tablette in einem kleinen Stück Leberwurst versteckt und das wars. Gestern gings dann los, das sie die Leberwurst nicht mehr anschauen wollte, dann haben wir die Tablette in einem von Ihren Leckerlis versteckt und dann ging es. Heute schaut sie leider nicht mal die Leckerlis mehr an... Man muss dazu sagen, dass sie sehr eigen ist, wenn es um Essen geht. Sie ist nur eine Marke Naßfutter, alles Andere verweigert sie knallhart. Bei Leckerlis geht es eigentlich, aber auch immer nur, wenn sie lustig ist... Das Alles ist jetzt natürlich ein Problem, da wir natürlich aufpassen müssen, dass sie die Tablette zu sich nimmt...Tipps?

Danke nochmal, dass ihr uns so nett hier aufgenommen habt!

Und ein Photo von unserer kleinen Diva werde ich demnächst auch hochladden. Was den Doc angeht, ob er richtig Kardiologe ist, weiß ich nicht. Ich weiß, dass er nicht immer in der Praxis ist und Ultraschalluntersuchungen usw. macht. Er klang aber recht kompetent, hat uns die Krankheit richtig in Ruhe und ausführlich erklärt, hat auch einen zweiten Ultraschall in zwei Wochen verordnet, nachdem Loni den Atenolol einiger Zeit genommen hat. Hat auch gesagt, dass wir so alle ein paar Tage bei ihr die Atemzüge zählen, sollten so nicht mehr als 30 sein. Wir sind jetzt bei ca. 27.

Ich werde mir auf jeden Fall beim nächsten Mal die Werte mitgeben lassen. Danke für den Tipp!

Liebe Grüße von mir und der kleinen Prinzessin

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Kuro » 07.03.2015 21:03

Genau so erschreckend habe ich das damals auch alles empfunden. Es klingt irgendwie so bedrohlich, wenn man weiß, was alles passieren kann. Aber ich muss sagen, diese Intensität ist bei mir im Laufe der Zeit verblasst. Es ist nicht so, dass es dadurch leichter ist und irgendwie doch. Es ist keine Sorge, die rund um die Uhr in meinem Kopf ist. Das wäre auch nicht gut, denn dann würde ich meine Kleine vermutlich in Watte packen. Das wäre für sie kein schönes Leben. Bei ihr hat sich die HCM ja durch Hecheln gezeigt und mir ist anfangs jedes Mal das Herz in die Hose gerutscht, wenn sie gehechelt hat. Mittlerweile passiert das nur noch selten und wenn, dann beobachte ich sie, zähle die Atemzüge und ungefähre Dauer, um das danach aufzuschreiben, ebenso, was sie davor gemacht hat. Diese Dokumentation ist immer gut, um beim nächsten Schalltermin die Fragen der Ärztin beantworten zu können.

Hier funktioniert das mit der Tablette eigentlich immer gut mit einem Leckerchen. Dafür kaufe ich mittlerweile nicht mehr die dünnen Stangen, die es für Katzen gibt, sondern dickere. Es gibt solche für Katzen von Vitakraft, aber lange Zeit habe ich auch welche für Hunde genommen, wichtig für mich war immer nur der sehr hohe Fleischanteil. Es ist ja immer nur ein Stückchen am Tag. Was ich von meiner Kleinen gelernt habe, ist das Leckerchen nicht zu sehr zu quetschen, dann mag sie es weniger. Und genau das ließ sich bei den dünnen immer nicht vermeiden. Verweigerung ist immer schlecht, da habe ich mit meiner viel mehr Glück. Ich weiß allerdings auch, dass es in vielen Fällen die Besitzer sind, die zu früh aufgeben, ich will damit aber auch nicht unterstellen, dass das bei Dir auch so ist. Das habe ich dann in Themen gesehen, wo ausführliche Beschreibungen dazu waren. :)
Meiner brauche ich mit der Tablette aber zum Beispiel nicht nach der Fütterung zu kommen, wenn sie satt ist, interessiert sie das nicht wirklich. Deswegen gibt es die Tablette jetzt immer kurz vorher, dann ist schon mal Hunger da, um das Leckerchen zu nehmen.

Was den Arzt betrifft, frag einfach mal nach (ja, ich weiß, man kommt sich komisch vor, wenn man die Kompetenz dadurch quasi anzweifelt). Kompetent klingen ist halt ziemlich relativ, wenn man selbst keine Ahnung von der Materie hat, klingt irgendwie alles, das logisch wirkt, kompetent und man kann es selbst leider nicht einschätzen. Ist er kein Kardiologe, kann es natürlich sein, dass er sich trotzdem wissen angeeignet hat und Bescheid weiß, aber das kann auch gut in die Hose gehen. Tanja (teufelchenf) hatte so einen Fall mit ihrem Kater, der sechs Jahre lang auf HCM behandelt wurde, ohne eine zu haben, nur weil ein Nicht-Kardiologe geschallt und die Diagnose gestellt hat.
Die zwei Wochen wirken auf mich ziemlich früh. Unser erster Kontrollschall fand nach fünf Monaten statt, damit der Körper einen ordentlichen Spiegel des ACE-Hemmers aufbauen konnte. Aber da ich kein Kardiologe bin, will ich auch nicht sagen, dass es falsch ist, die Kontrolle schon nach zwei Wochen durchzuführen.
Die Atemzüge zu zählen, ist völlig richtig, das mache ich auch immer in Abständen (und fast jedes Mal, wenn ich dazu ansetze, wacht sie entweder auf oder "träumt", so dass sie auch im Schlaf unruhig atmet und ich kann die Zählung vergessen :roll: ).

Dass zwischendurch keine Herzgeräusche zu hören waren, ist natürlich blöd gewesen, aber das ist bei HCM wohl gar nicht untypisch. Oft ziehen viele Jahre ins Land, in denen nichts Auffälliges vorliegt und dann geht es den Tieren plötzlich unglaublich schlecht. Da hast Du auch mehr Glück, genau wie es hier war.
Also, ich denke, Du brauchst Dir da wirklich keine Vorwürfe zu machen, man kann in die Tiere nicht hineinschauen. Und wenn Herzgeräusche bei wachsenden BKHs nicht untypisch sind, dann erst recht nicht.
Frag beim nächsten Herzschall mal nach Wasser auf der Lunge. Das kann der Kardiologe da nämlich auch sehen und das tritt bei HCM auch häufig auf (ich habe Zahlen von ca. 90 % gehört). Ist hier auch nicht der Fall, aber wenn Du durch die anderen HCM-Threads hier im Forum schaust, wirst Du sehen, dass viele Katzen auch noch ein Entwässerungsmedikament bekommen. Das passiert vor allem, je geschädigter das Herz ist.

Ihr Gewicht hat mich übrigens gar nicht erschreckt, meine wiegt 5,5 kg und ist auch recht groß. :)
Was ich noch fragen wollte, welche Dosierung des Atenolol bekommt sie? Und wie viel Cardalis wird das werden? Ich weiß nicht, ob es bei diesen Medikamenten unterschiedlich hohe Dosierungen gibt (so wie es beim Ibuprofen z. B. 600 gibt aber auch noch andere, je nachdem ist eine halbe Tablette ja auch unterschiedlich hoch dosiert).
Und ich seh grad, Loni ist ja in etwa so alt wie Shiyuu, die wird im Mai 4. :)
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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Loni » 07.03.2015 22:06

Hallo Kuro,

danke für die liebe Worte, es beruhigt enorm zu hören, dass man und Katze natürlich gut und normal mit der Krankheit leben können... Was mich am Meisten erschrocken hat war zu hören, dass man das nicht heilen kann, sondern nur die Symptome behandeln kann. Das klingt erstmal aussichtslos und macht einen total fertig. Wir haben es zum Glück heute mit der Tablette doch geshafft, da ist mein Verlobter ehrlich gesagt viel besser als ich, er schafft es immer irgendwie. Unsere Diva ist einfach tierissch verwöhnt und wenn sie nicht will, dann will sie eben nicht und umso mehr man ihr dann hinterher läuft, umso weniger macht sie mit. Hinzu kommt es noch, dass sie keine regelmäßigen Zeiten zum Essen hat, sondern sie muss es erst zeigen und dann springen wir Menschen, auch wenn es mitten in der Nacht ist. Bis jetzt war das kein großes Problem, aber nu geht es um Tabletten nehmen und da haben wir's.

Was die zweite Ultraschalluntersuchung angeht, der Doc meinte am Anfang, dass wir auch alle so 6 Monate zu Kontrolle gehen müssen, hat dann aber gesagt, dass er sie in 2 Wochen nochmal sehen möchte und schallen möchte. Ich glaube, um zu überprüfen, wie es mit den Tabletten läuft und ob da irgendeine Änderung zu sehen ist. Keine Ahnung, vielleicht will er sich so dadurch ein besseres Bild machen, ob sich da was schnell verändert oder nicht. Muss ihn dann einfach ordentlich ausfragen, war letztes Mal total durch den Wind als ich die Diagnose hörte. Ach ja, die Dosierung der Tabletten ist folgende: Atenolol 25mg 1/4 Tablette am Tag. In zwei Wochen kommt dann Cardalis S 2,5mg/20mg 1/2 Tablette am Tag. Ich habe auch vieles über die Wasseransammlung im Körper bei HCM gelesen und auch, dass es vielleicht sinnvoll ist Entwässerungsmedikamente prophilaktisch zu geben, der Doc hat uns dann noch nichts verschrieben. Ich muss mir eine Liste mit Fragen für den nächsten TA Besuch vorbereiten, glaube ich, damit ich nichts vergesse. Aber genau so wie du, führe ich jetzt jeden Tag eine Liste oder eine Art Tagebuch, wann die Tablette endlich gegessen wurde, wie Loni's Verhalten war, Attemzüge, etc.

Es freut mich auf jeden Fall sehr zu lesen, dass andere Kitties und deren Familien es schaffen mit sowas zu leben und es gibt mir Hoffnung, dass wir das auch meistern können!

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Kuro » 07.03.2015 23:09

Ja, das stimmt. Das wirkt auch erstmal aussichtslos. Aber solange so eine Krankheit nicht bereits im Endstadium ist, ist das nicht gleich das Todesurteil. Wie sagte meine Kardiologin letzten Sommer beim Schall? Es ist eine Krankheit, die nicht heilbar ist, aber mit den Medikamenten kann man das Fortschreiten gut verlangsamen. Deswegen sind mir die exakten Werte auch immer so wichtig, weil ich dann den Verlauf in der Übersicht sehen kann. Die Ärzte sagen einem viel und davon auch nicht unbedingt etwas Falsches, aber Vieles rasselt ohnehin erstmal durch. Das geht mir selbst jetzt noch so. Und so brauche ich meine Aufmerksamkeit nicht darauf zu legen, weil ich das später zu Haus noch ansehen kann. Außerdem habe ich immer gern klare Zahlen und Fakten und nicht nur zusammenfassende Worte.
In den Zeiten, in denen Shiyuu die Medikamente schwerer genommen hat (das lag dann aber meist eher daran, dass ihr das Leckerchen nicht zugesagt hat), habe ich es ein bisschen versucht, wenn das nicht ging, habe ich es hingelegt und normal weitergemacht. Sie zu bedrängen, ist ja gleichzeitig Stress und der ist nicht gut.
In Eurem Fall wäre die Überlegung von festen Essenszeiten vielleicht nicht schlecht. Ich habe das irgendwann eingeführt, um auch ihr Gewicht im Auge behalten zu können, sprich sie bekommt eine feste Futtermenge pro Tag, die ich auf 24 Stunden aufteile und entsprechend der Stunden bis zur nächsten Fütterung gebe. Sie hat also auch nicht exakt feste Zeiten, aber auf den Tag betrachtet, gibt es eine einheitliche Menge. Seit der HCM-Diagnose ist mir das umso wichtiger, damit sie nicht übergewichtig wird. Ich wiege sie alle paar Wochen, um im Auge zu behalten, wo sie liegt. Total am unteren Limit will ich sie aber auch nicht haben, damit sie Reserven für Notfälle hat.
Die Dosis scheint mir schon höher zu sein als bei Shiyuu, aber sowas hängt meines Wissens auch vom Medikament selbst ab, nicht nur von der Medikamentengruppe. Bezüglich der prophylaktischen Entwässerung bin ich sehr skeptisch, denn wenn da was schief geht, dann besteht die Gefahr einer Dehydrierung. Solange sich kein Wasser zeigt, gibt es hier erstmal keine Entwässerung.

Was ich Dir für die Zukunft (das muss nicht sofort sein, aber allgemein) rate, sind jährliche Blutkontrollen (kann man ja mit dem Ultraschalltermin verbinden). Bei meiner ist jetzt eine chronische Niereninsuffizienz diagnostiziert worden, die Kardiologin meint, dass das ziemlich wahrscheinlich durch die HCM bedingt ist. Ich lasse schon immer jährlich ein Blutbild machen und in den letzten 1,5 Jahren sind die Nierenwerte Stück für Stück schlechter geworden. Und je früher man diese Krankheit erkennt, desto eher kann man sie behandeln, ist auf der Ebene ein bisschen wie mit der HCM, nicht aufzuhalten, aber durch Behandlung im Verlauf hinauszuzögern.
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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Schuggi » 07.03.2015 23:37

Hallo @Loni
tut mir leid das Deine Katze an HCM erkrankt ist, weißt Du
welche Form der HCM es ist?
Und hat man Dir erklärt warum zum Atenolol zusätzlich
ein ACE Hemmer gegeben werden soll bzw. muss, denn
das Atenolol ist ja bereits Blutdrucksenkend.

Die besten Wünsche für Deine Miez und Dich
Bild
Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das was übrig
bleibt, wie unwahrscheinlich es auch wirken mag, die Wahrheit sein...

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Loni » 08.03.2015 10:34

Guten Morgen!

@Kuro - danke für den Tipp mit dem Blutbild, unserer Kleinen wurde bis jetzt noch kein Blut abgenommen. Das muss ich dann dringend mit dem Doc bei der nächsten Untersuchung abklären. Loni hat auch ihre feste Essensmenge, die sie durch den Tag verteilt bekommt, allerdings haben wir sie nicht an festen Uhrzeiten angewöhnt. Ich glaube dieses müssen wir versuchen zu ändern, vielleicht wird es dann auch einfach mit den Tabletten. Ich weiß nicht, ob es irgendeine Rolle für die Krankheit spielt, aber ihr Gewicht ist seit dem letzten Jahr unverändert geblieben.

@Schuggi - danke erstmal für die lieben Worte! Was die Betablocker und die ACE Hemmer angeht, so hat der Doc gesagt, dass die Betablocker dafür da sind, um den Herzschlag zu senken, was zu einer Entlastung des Herzes fürht und die ACE Hemmer entspannen die Blutgefässe, somit wird es leicher für das Herz das Blut durch den Körper zu pumpen. Was meinst du mit welcher Form von HCM sie hat? Uns wurde nur HCM gesagt und, dass sie deutlich zu sehen ist...

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Schuggi » 08.03.2015 11:52

Es gibt eine Variante die nennt sich obstruktive HCM,
und die geht mit einem Problem einher, das bei der anderen
Form nicht vorkommt. Mein Kater hat obstruktive HCM
nur deshalb weis ich um den/die Unterschiede.
Du kannst es bei Bedarf im erstren Drittel nachlesen:
http://tierarzt-nidderau.de/hcm-herzmuskelverdickung/
Bild
Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das was übrig
bleibt, wie unwahrscheinlich es auch wirken mag, die Wahrheit sein...

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Loni » 08.03.2015 12:08

Hey,

Schuggi, danke für den Link! Ich habe mir den Beitrag jetzt durchgelesen und wenn ich das alles richtig verstehe und mit den Erklärungen unseres TAs vergleiche, dann hat unsere Kleine wohl auch eine obstruktive HCM...Der Doc hat erzählt und uns dann auf dem Ultraschallbild und Anhand einer Herzfigur gezeigt, dass bei Loni an der Stelle, wo das Blut in die Aorta gepumpt wird, die Stelle durch die Verdickung, die wohl auch nach innen bei Katzen gehen kann, nicht ganz dicht ist und somit das Blut dort statt nur in die Aorta in einer Richtung gepumpt zu werden, sich auch etwas staut. Er sagte auch, dass es jetzt noch kein großes Problem darstellt, da es noch nicht viel ist, oder die Verdickung noch nicht sehr ausgeprägt ist...Oh man, das waren echt viele Infos nach der Diagnose, ich habe mir nicht alles genau gemerkt, weil ich erstmal totale Panik geschoben habe... Wie ist es bei euch das alles?

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Mozart » 08.03.2015 12:19

Hallo Loni,

:s2445: ein "Herzliches Willkommen" auch von mir.

Mit dem Thema HCM musste ich mich damals bei unserer Ninifee beschäftigen. Bei der Kastration hatte er ein
Herzgeräusch gehört (Galopprhythmus) und die Verdachtsdiagnose "HCM" stand im Raum. Das ist bei BKH ja naheliegend, da man vermutet, dass es sich bei ihnen bei HCM um eine Erbkrankheit handelt.
Wir sind damals in die Uni-Klinik Gießen. :arrow: Diagnose: kein krankhafter Befund am Herzen!

Ich schreibe jetzt noch etwas zu unserer Angel:
Auch bei ihr stand im Raum HCM, Asthma. Sie atmete schnell, hustete. Wir sind mit ihr zum Tierkardiologen Dr. Wendt in Wetzlar. Diagnose :arrow: Herzbeutel-Zwerchfellhernie.

Du schreibst:
Was den Doc angeht, ob er richtig Kardiologe ist, weiß ich nicht. Ich weiß, dass er nicht immer in der Praxis ist und Ultraschalluntersuchungen usw. macht. Er klang aber recht kompetent, hat uns die Krankheit richtig in Ruhe und ausführlich erklärt, hat auch einen zweiten Ultraschall in zwei Wochen verordnet, nachdem Loni den Atenolol einiger Zeit genommen hat. Hat auch gesagt, dass wir so alle ein paar Tage bei ihr die Atemzüge zählen, sollten so nicht mehr als 30 sein. Wir sind jetzt bei ca. 27.


Wenn Loni meine Katze wäre, würde ich die Untersuchungen nur von einem Tierkardiologen durchführen lassen. Sonja, Kuro hatten das ja auch schon angesprochen. Du schreibst aber, dass er nicht immer in der Praxis ist; könnte sein, dass er Facharzt ist und nur zum Schallen in die Praxis Deines Haustierarztes kommt.

Das Thema Herzultraschall hatten wir vor kurzem in einem anderen Thread thematisiert, gucke mal bitte hierhatte ich etwas dazu geschrieben.
Wenn Dein Tierarzt diese Weiterbildung nicht hat, suche Dir bitte, bitte einen Facharzt. Dies ist vor allem auch für die medikamentöse Therapie wichtig.
Erst wenn der Facharzt die Verdachtsdiagnose "HCM" bestätigt, würde ich mich mit dem Thema intensiv beschäftigen.

Zum Wesen einer BKH: Viele sind ruhiger. Aber nicht alle :wink: Unser Nemo, bei ihm hoffe ich, dass sich Ruhe mal einstellt.
Wenn Loni sich ruhig verhält, dann kann es an ihrem Wesen liegen. Wenn Loni aus einer Zucht kommt, dann kannst Du vielleicht bei dem Züchter nachfragen, wie das Wesen von ihren Eltern ist. Und ich würde auch nachfragen, ob es in der Zucht an HCM erkrankte Katzen gibt/gab.

Zum Gedanken von Schuggi, Atenolol plus ACE-Hemmer: ich würde den Arzt fragen, warum er diese Kombination gibt. Er muss das an einem Befund festmachen.
Auch ich würde genau fragen, in welchem Stadium die HCM vorliegt. "Deutlich zu sehen", das ist kein Befund. Wenn Du im Netz suchst findest Du zu den Stadien der HCM hierzu die Angaben:
  • herzgesund
  • equivocal (zweifelhaft)
  • geringgradig
  • mittelgradig
  • hochgradig
Die Einstufung erfolgt nach dem Grad der Verdickung des Herzmuskels und der beiden Herzvorhöfe (Atrium); der Arzt der den Ultraschall gemacht hat, müsste Dir ganz genau sagen können, welches Stadium bei Loni vorliegt.

Auf der Seite "Interessengegemeinschaft herzgesunde Katze e.V." habe ich gerade diesen Beitrag http://www.ig-hgk.de/html/hcm-experte-kresken.html von Dr. Kresgen gefunden (off topic, toller Arzt, bei ihm waren wir damalszur Op. mit Angel, für mich ist das der "Papst" auf dem Gebiet "Tierkardiologie"). Auf der Homepage gibt es auch viele andere gute Informationen.

Ich hoffe, dass ich Dich jetzt nicht zu sehr "durcheinander" gemacht habe. Das ist nicht meine Absicht,
im Gegenteil: aus eigener Erfahrung, und das nicht nur bei unseren Katzen weiß ich, dass man sich immer
selbst schlau machen und mitdenken muss. Man sollte immer zum Facharzt gehen, der wirklich Ahnung hat. Die
Suche ist leider nicht immer einfach. :?
Wenn Du Fagen hast, auch zur Arztsuche, sage Bescheid. Ich helfe Dir gern. :s1958:
Der kätzische Wissensspeicher auf www.schnurr-schnurr.de

In Gedenken an Ninifee

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Re: Hilfe, HCM Diagnose

Beitragvon Loni » 08.03.2015 13:08

Hallo Mozart,

danke fürs herzliche Willkommen und für den ausführlichen Beitrag!

Erstmal zum Thema Loni - wir haben sie kurz bevor sie ein Jahr alt geworden ist von ihrer vorherigen Familie bekommen, da deren jungeren Sohn eine schlimme Katzenallergie entwickelt hatte und sie sie weg geben mussten. Sie wurde in ihre vorherigen Familie als kleines Kätzchen direkt von der Züchterin geholt, ist eine reinrassige BKH, wobei sie keine Papiere hat, da die Züchterin wohl nur aus Liebe zu der Rasse züchtet. Dies alles hat uns ihre vorherige Familie erzählt. Ihr Wesen war immer etwas ruhiger, was zum einen an der Rasse liegen mag und zum anderen natürlich an ihrem eigenen Charakter. Außerdem ist sie seit ihrem Geburt eine reine Wohnungskatze und nachdem sie von der Züchterin geholt wurde auch alleinige Katze ist, also ist sie daran gewöhnt längere Zeit alleine zu sein. Als sie noch recht jung war, wollte sie oft kämpfen, das hat sich aber mit der Zeit zum größten Teil gelegt.Jetzt kriegt sie nur 1-2 Mal tälich ihren Rappel, wirbelt wie ein kleines graues Tornado durch die Wohnung, dann jagt sie und will gejagt werden und dann ist sie wieder ruhig. Bloß nach der Diagnose und nachdem wir mit dem Atenolol angefangen haben, hinterfrag ich alles und beobachte sie fast die ganze Zeit. Vielleicht etwas paranoid von mir...? Achja, wie die Züchterin heißt usw., wissen wir leider nicht...

Der Doc - seitdem wir Loni bekommen haben, besuchen wir SmartVet zum Impfen und Kontrolle. Die Ärzte scheinen kompetent zu sein, da uns schon bei dem ersten Impfbesuch von einem Herzgeräusch erzählt wurde, da aber die Filiale der Praxis (SmartVet scheint so eine Art Kette zu sein, gibts in vielen Städten) noch kein Ultraschallgerät hatte. Da aber die Loni topfit war, hat sich das Ganze im Sande verlaufen, bzw wir uns keine Gedanken gemacht haben, weil es ja auch nicht untypisch ist, dass besonders junge Katzen Herzgeräusche haben. Im nachhinein mache ich mir super dolle Vorwürfe, dass wir damals nicht am Ball blieben... Der Arzt ist ja wohl ein Facharzt, da als wir jetzt den Ultraschalltermin ausgemacht haben, die Aushilfe extra nachgeschaut hat, wann der Facharzt in der Praxis ist. Aber nach deinem Beitrag und nach diesen von den anderen Mitglieder hier, werde ich mich beim nächsten Besuch genauer erkundigen und ihn auch nach dem genauen Grad der Erkrankung fragen. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist Loni nicht im Endstadium, die HCM ist aber deutlich zu erkennen, was auch immer das heißt, ich hab es im mittleren Stadium in meinem Kopf eingeordnet... Zu den Tabletten hat er gesagt, dass die Betablocker für die Senkung der Herzfriquenz sind und die ACE Hemmer zu dem besseren Blutfluß, damit das Herz beim Pumpen erleichtert wird. Meine online Recherche hat das auch bestätigt, ich werde aber nochmal fragen.

Noch was, der Arzt hat beim Ultashall tausende Messungen gemacht und da war irgendwas mit so zwischen 7 und 9mm, wenn ich das richtig gesehen habe...Muss mir jetzt, wivon e allen geraten, am 17. alle Werte dort ausdrucken und mitgeben lassen.

Danke nochmal für die zahlreiche Tipps, ich bin für jede Informaton dankbar!



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