Shiyuus HCM und CNI

Herzinsuffizienz, Herzinfakt, Herzklappen, Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

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Kuro
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Re: Shiyuus HCM und Weiteres

Beitragvon Kuro » 04.02.2015 01:01

Ja, die Klinik hier hat sechs Tage die Woche bis 20:00 Uhr reguläre Sprechstunde und es bot sich auch von deren Seite am Besten so spät an.

Das Eintüten war heute ein kleiner Kampf, sie hat versucht an mir vorbeizustürmen, aber ich bin ihr in den Weg gekommen, danach ließ sie sich extrem schwer greifen (Vorderbeine und Hinterbeine zusammen, damit sie weder kratzen noch sich beim Eintüten gegenstemmen könnte). Das lief darauf hinaus, dass ich sie regelrecht am Boden festpinnte und somit alle vier Beine zu greifen bekam. Der Vorteil: Es klappte in einem Anlauf und hat auch nicht lange gedauert. Ich bin dieses mal ohne Kratzer aus der Nummer rausgekommen (das war letzte Woche nämlich anders) und hab die Anstrengung hinterher selbst ganz schön gemerkt. :lol:
Als erstes war Shiyuu direkt dran, wiegen (5,65 kg), Temperatur (38,1 ° C), abhören, wegen des Zylexis. Außerdem ist ihre Nase angeschlagen. Als wir Donnerstag in der Klinik waren, wies mich die Ärztin, als sie Blut abnehmen wollte, auf einen kleinen Riss hin. Shiyuu hatte, als es hier losging, wieder ziemlich Radau in der Tasche gemacht (ja, ich habe seit kurzem eine Transporttasche, was angenehmer ist als die Box) und auch versucht in das Gitter zu beißen. Dabei wird sie sich das geholt haben. Da fiel mir aber in den vergangenen Tagen nichts mehr auf, der Riss war sehr fein gewesen. Letzte Nacht vorm Schlafen berührte ich zufällig oben ihre Nase und merkte, dass da ein krustiger Rand war. Nachdem es heute wieder genug Radau gab, war der leicht blutig als wir dra waren. Aber die Ärztin meint, dass es nicht schlimm sei, man Bepathen drauf tun könnte, was Shiyuu aber ziemlich wahrscheinlich schnell abschlecken würde. Also muss es so heilen.
Mausi konnte zurück in die Tasche und ich fing an meinen Fragekatalog abzuspulen.
Als erstes das Röntgenbild, die Ärztin sagte, es wäre unauffällig, das Herz ein wenig größer, was wir ja aber wissen, die Magenwand leicht verdickt, was aber durch die Reizungen des Erbrechens kommen kann, die Blase voll ( :lol: ), die Leber völlig okay. und sonst nichts, das wirklich zu beanstanden wäre.
Dem Auge geht es auch wieder gut, aber wie ich mir schon dachte, sagt auch die Ärztin, dass das mit dem Zylexis und der damit verbundenen Immunstimulanz zu tun haben wird.
Das Ranitidin soll erstmal bei den drei Tabletten bleiben, wenn sie sich nicht übergibt auch nur 1 x alle drei Tage und Stück für Stück immer seltener, so dass es irgendwann nur noch 1 x die Woche ist und so. Also sogesehen ausschleichen, auch wenn das eigentlich bei Ranitidin nicht nötig ist. Wenn es dann keine Probleme mehr mit dem Magen gibt, ist auf der Ebene auch erstmal nichts nötig.
Das habe ich beim Lesen in den letzten Tagen auch schon gemerkt, Shiyuu ist bislang nicht stark betroffen. Die ganzen typischen Anzeichen liegen bei ihr nicht vor, nur gelegentliches Erbrechen mit mehreren Tagen Abstand. Aber kein ständiges Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, veränderter Gang (auf den Knöcheln) etc. Das heißt, ihr geht es besser als so manch anderer Katze und entsprechend wird sich das auch noch einfacher behandeln lassen, zumindest vorerst. Wie die HCM ist ja auch die CNI eine Krankheit, die nicht zurück-, sondern nur fortschreitet. Und irgendwie scheint Shiyuu mich durch irgendwas immer schon recht frühzeitig drauf aufmerksam zu machen, was man ja schon wieder als Glück im Unglück bezeichnen muss. :)
Ich habe die Ärztin wegen des Ipakitine gefragt, weil halt auch Binder auf Aluminiumhydroxidbasis als sehr positiv beschrieben werden und ich natürlich langsam völlig kirre werde. Die Ärztin sagte, dass sie mit dem Ipakitine bisher sehr gute Erfahrungen gemacht hat, auch bezüglich möglicher Nebenwirkungen (die ihr nämlich so gut wie nie untergekommen sind), weswegen ich jetzt auch erstmal diesen Binder probieren werde. Anhand regelmäßiger Blutkontrollen werde ich dann sehen, ob das damit in Ordnung ist oder doch ein anderer Phosphatbinder besser geeignet sein wird. Die nächste Kontrolle steht in ca. vier Wochen an, um zu sehen, wie sie überhaupt darauf anspricht. Eine kleine Abpackung hatte die Klinik heute nicht da, es gab wohl Probleme mit so einigen Dingen, die geliefert werden sollten, weswegen wir uns darauf geeinigt haben, dass ich mir das selbst organisiere, um nicht noch länger zu warten, weil sie selbst nicht wusste, wann wieder was reinkommt.
Außerdem habe ich wegen des Themas Impfen gefragt. Shiyuu ist ja eine reine Wohnungskatze und ich bin eh kein zu großer Fan davon. Aber sie soll natürlich trotzdem geschützt sein. Dennoch meinte die Ärztin, dass bei Shiyuu, eben wegen der reinen Wohnungshaltung, zumindest nicht jährlich geimpft werden braucht, sondern wirklich im oberen Grenzbereich des angebenen Schutzes.

Nun habe ich mehrfach gelesen, dass eine proteinarme Ernährung bei CNI besser ist, das wird immer mit fleischarm gleichgesetzt. Allerdings ist es ja so, dass Katzen als Carnivoren doch gerade auf Fleisch angewiesen sind. Für mich stellt das erstmal einen logischen Widerspruch dar, allerdings bin ich Laie und deswegen frage ich, wie das zu verstehen ist. Der Darm ist auf Fleisch ausgelegt, aber wegen der Nieren soll es reduziert werden. Woraus besteht dann so ein Diätfutter, wenn nicht aus Fleisch?
Unabhängig davon werden wir dennoch beim Barfen bleiben, wie es aussieht. Ich werde zwar versuchen ihr das Trinken noch schmackhafter zu machen (ihre Spielschüssel rührt sie ja seit langer Zeit nicht mehr an), die Ärztin hat mir Wasserpflanzen vorgeschlagen, ich werde mal einen Bekannten mobilisieren, der sich mit Pflanzen sehr gut auskennt, damit das mit der Verträglichkeit bei Katzen auch funktioniert. Ich besitze ja keine Pflanzen, weil Shiyuu alles kaputtknabbert, das könnte also wirklich ein guter Anreiz für sie werden.
Dennoch zieht sie Fleisch selbst Trockenfutter vor und da kommt dann für mich auch ihre Lebensqualität ins Spiel. Ich mag ihr nicht das Futter nehmen, dass sie am liebsten frisst. Sowas ist dann für mich auch kein Leben, wenn sie nur für die Gesundheit nur noch anderes darf. Da sage ich mir, dann lieber ein oder zwei Jahre weniger leben, aber diese dafür richtig genießen (das sehe ich auch auf mich selbst bezogen so, wenn es um andere Dinge geht).

So, ich habe hoffentlich nichts vergessen. :)
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Hollyleaf » 04.02.2015 01:24

Gut, dass du keine Kratzer davongetragen hast. Ja, zum TA bekommt man sie nicht so leicht, ich kenne das :roll:

Sie hat sich einen Kratzer am Gitter geholt? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, denn das Gitter ist doch ganz weich. Komisch.

Als erstes das Röntgenbild, die Ärztin sagte, es wäre unauffällig, das Herz ein wenig größer, was wir ja aber wissen, die Magenwand leicht verdickt, was aber durch die Reizungen des Erbrechens kommen kann, die Blase voll ( :lol: ), die Leber völlig okay. und sonst nichts, das wirklich zu beanstanden wäre.

Das klingt doch allem in allen gut. :)

Dem Auge geht es auch wieder gut

Sehr schön!

Ich freue mich sehr, dass die CNI am Anfang ist, sodass es noch einen großen Spielraum an Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Natürlich wird diese Krankheit aber nun immer bleiben. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich nicht bewahrheitet.
Aber da sie noch nicht fortgeschritten ist, ist das trotzdem eine sehr gute Nachricht. Es hätte wirklich schlimmer sein können.
Brave Shiyuu, dass sie dir das schon früh "bescheidsagt".

Ich wünsche euch von Herzen alles erdenklich Gute :s1958:

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 04.02.2015 01:36

Sie hat dafür fleißig gesungen, während ich sie fixiert habe. Fand sie alles andere als lustig. Ich auch nicht, aber es blieb nix anderes übrig. Beim Tierarzt war sie dafür umso schwerer rauszubekommen (vor allem, weil ich mit einer Hand meinen Mantel halten musste, ich hasse diese Jahreszeit).

Naja, sie hat sich mit den Zähnen im Gitter festgebissen und ist dabei ziemlich wahrscheinlich mit der Nase gut daran entlanggerutscht. Ist schon möglich, dass das durch den Druck passiert ist. Vorher war jedenfalls nichts gewesen. Und heute auch nur trocken, bis ich sie beim Tierarzt rausnahm, da war die Nase dann leicht blutig. Spricht schon dafür.

Danke. :)
Ja, ich bin auch froh, dass sie immer so früh Anzeichen gibt, so ganz ohne die Krankheiten wäre mir allerdings lieber gewesen. :roll:
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon mary1katze » 04.02.2015 09:25

Der ewige Kampf mit dem Transport zum Tierarzt :roll: :roll:

Weiterhin alles Gute für Shiyuu :s2445: :s2445: Hoffentlich hält sich diese Nierenkrankheit noch gaaaaanz lange zurück und schreitet nur langsam voran, ich wünsche es Euch sehr :s2445:
Liebe Grüsse

Marion mit Minka (und Luna für immer im Herzen, gest. 19.02.2015)

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Ronjasräubertochter » 04.02.2015 11:38

auch hier meine :s1958: :s1958: :s1958:
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Katzenmutt » 04.02.2015 16:51

Oha, das leidige eintüten... Ich drücke euch auch ganz fest die Daumen, dass ihr die Symptome schnell in den Griff kriegt!!! :s2445:
Viele Grüße von Don Camillo und Pepone sowie Dosine Conny

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon biggi139 » 04.02.2015 16:57

,Kuro, ich hatte ja schon geschrieben das ich meinem Kater ganz normales Futter gebe und das Nierenpulver runter mische. Auch bei meiner verstorbenen, (19J.alt) Katze habe ich es so gehalten. Mummel würde sonst wahrscheinlich verhungern. Ich gebe ihm auch 1mal in der Woche rohes Rindfleisch, er hatte ja auch schon Probleme mit Harngries. Gebe Deiner Katze nicht gleich volle Pulle von dem Pulver, lass sie sich erst einmal dran gewöhnen. Das wird schon wieder.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon cat.s-eye » 04.02.2015 17:11

Das mit dem richtigen Füttern bei CNI hab ich auch immer als abartig gefunden - kein bzw. wenig Protein bei einem reinen Carnivoren......und was in den Nierenfuttertütchen drin ist, steht ja nicht drauf...ich vermute mal, was rechtes wird's nicht sein - mal abgesehen davon, dass es wohl mancher Katze auch nicht so recht schmeckt.

Ich musste das aber trotzdem verfüttern, weil meine CNI-Katze leider kein rohes Fleisch vertragen hat, sonst hätte ich sie gebarft. Da muss man beim Supplementieren aufs richtige Verhältnis von Calcium und Phospor achten (aber fragt mich nicht, wie das war, weiß ich nicht mehr). Das aber könnte man über das dubarfst-Forum rauskriegen. Da gibt es extra eine Rubrik für CNI-Katzen mit viel Infos. Kuro, vielleicht magst Du aufgrund dessen doch mal dort lesen, um Dir mal in dem Bereich ein bisschen Klarheit zu verschaffen?

Ich würde das jetzt bei Shiyuu auch mit Rohfleisch und Ipakitine probieren und sehen, wie es sich entwickelt.Mag sie, wenn Du das Futter mit Wasser "verlängerst"?
Trockenfutter wäre überhaupt keine Option, das schließt sich für mich auch bei gesunden Katzen aus, und bei nierenkranken erstrecht!
Liebe Grüße - Angelika, die Omis Jackie (1996 - 2013 / 17 J.) und Domaris (1996 - 2014 / 17,5 J.), die blauen Teufelchen und Orocarni ("Marnie")
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon sabina » 04.02.2015 20:13

eine der besten seiten bzgl. CNi ist tanjas nierenkranke liste :wink:
ist zwar sehr viel, aber auch für laien geschrieben, also nicht fach-chinesisch :lol:
ich hab dort oft gestöbert, weil es sehr umfassend ist, z.b. auch vitamin B12 mangel bei CNIchen, dort hab ich bzgl. morpheus viel gelesen :wink:
Liebe Grüsse Sabina mit Morpheus und Aragon
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon LaLotte » 04.02.2015 21:27

Blöd, wenn die Miez es sich selbst auch noch so schwer macht :? Aber außer beherzt und konsequent zupacken hilft da gar nichts und das hast du ja drauf :wink:
Ich denke auch, es wäre jetzt sehr gewagt, weiter "frei Schnauze" zu barfen, denn bei den Mineralien musst du jetzt besonders Maß halten. Das ist bei Rohfleisch gar nicht so leicht und m. E. gehen Knochen leider auch nicht mehr.
Liebe Grüße
Dagmar

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 04.02.2015 22:01

Erstmal lieben Dank an Euch alle für die Daumen und die Wünsche. :)

@Biggi: Ich werde das erstmal so geben, wie es dosiert werden soll (meinte die Ärztin gestern auch), das sollte dann ja eigentlich kein Problem darstellen.

@Angelika: Ich kann mir das auch so schwer vorstellen, wie das passen soll. Dann mag man die Nieren entlasten, aber schädigt den restlichen Körper? Ich hoffe ja, dass mir das noch Jemand erklären kann, weil es mich tatsächlich interessieren würde. Ich sag ja nicht, dass alles, was erstmal unlogisch erscheint auch falsch ist, aber ich bin zu sehr Logiker, um das einfach ohne zu hinterfragen hinzunehmen.
Und dass die Diätfutter den Katzen oft nicht schmecken, habe ich jetzt schon häufiger gelesen, also auch bevor das Thema für mich selbst aktuell wurde.
Dann werde ich mir diese Rubrik im dubarfst-Forum mal vornehmen, hinzu halt einen Phosphatbinder, das sollte ja auch noch was bewirken.
Bei Fleischstücken geht Wasser leider nicht, die angelt sie leider nach und nach heraus. Solange ich sie noch mit Nassfutter fütter konnte, habe ich auch immer gut Wasser zugegeben.
Ich werde halt den Vorschlag der Ärztin in Angriff nehmen mit Hilfe von Pflanzen Wasser für sie attraktiver zu machen, vielleicht klappt es ja.
Richtig, sie wird ihre 8 Stückchen am Tag bekommen, die nehme ich ihr nicht, aber das hat nichts mit Nahrung und satt werden zu tun.

@sabina: Ich weiß. Ich habe mir Tanyas (oder ja eigentlich Helens, da Tanya ja Helens erste CNI-Katze war) Seite in den letzten Tagen ständig angesehen und auch immer noch einige Tabs geöffnet. Was ich allerdings schon festgestellt habe, dass es Shiyuu bei Weitem noch nicht so schlimm geht, wie dort beschrieben, was gut ist und natürlich auch noch lange hinausgezögert werden sollte.

@Dagmar: Genau so, weil es noch mehr Stress für sie wäre, wenn es länger dauerte.
Was die Knochen betrifft, das werde ich sehen, gerade weil sie die so liebt. Da ich ihr die im Ganzen gebe, bekommt sie allerdings auch nichts in der Richtung im normalen Futter. Ob wir das beibehalten können, muss ich sowieso sehen, ich habe gerade die Tage im Zusammenhang mit Frankenprey gelesen, dass es sinnvoller ist, das nicht auf einen Wochenplan, sondern täglich verteilt zu geben. Da bleibt dann natürlich nicht so viel übrig. Muss ich abwägen, was dann für sie besser ist, weil sie halt so gern auf den Knochen rumkaut. Aber das stand jetzt auch unabhängig von der CNI auf dem Plan. Und ganz frei Schnauze sollte ja mittels Frankenprey ohnehin geändert werden.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 06.02.2015 01:40

Und ich mal wieder (das wird in nächster Zeit vielleicht noch öfter vorkommen :) ).
Nach dem, was ich in letzter Zeit so wegen des Ipakitine gelesen habe, fängt es (zumindest Teile) des Phosphats bereits im Darm ab, das deswegen nicht über die Nieren gefiltert wird und sie somit entlastet sind.
Nun habe ich bei den Dosierungen folgendes gelesen:
    zweimal täglich je 1 g Ipakitine (= 1 Messlöffel) pro 5 kg Körpergewicht zusammen mit dem Futter verabreichen.

    Katzen (ca. 5 kg): 60 g Dose reicht für 30 Tage
    mittelgroße Hunde (ca. 15 kg): 150 g Dose reicht für 25 Tage

Die Anwendung kann bis zu sechs Monate erfolgen.

Das würde in Shiyuus Fall aber bedeuten, dass eine Mahlzeit ohne Phosphatbinder gegeben würde, da ich sie dreimal täglich füttere und das auch wenigstens tun soll, gern auch auf vier Mahlzeiten verteilt, meinte die Ärztin am Dienstag (ich hatte nämlich extra danach gefragt, ob es mit dem teils gereizten Magen in Ordnung mit drei Mahlzeiten ist oder lieber mehr sein sollten und sie sagte auf keinen Fall weniger als drei). Eine Mahlzeit ohne Phosphatbinder heißt dann aber für mich, dass eine Runde Phosphat komplett über die Nieren läuft. Ist es demnach also auch in Ordnung die Dosis von gut 2 g Ipakitine (Shiyuu wiegt ungefähr 5,5 kg) auf drei Mahlzeiten zu verteilen?

Ebenso kam bei mir noch die Frage auf (und ich hatte bislang noch nicht die Zeit mich durch das dubarfst-Forum zu wühlen, aber es steht auf meiner Liste), ob man das Ipakitine beim Barfen wie Taurin etc. schon bei der Zubereitung untermischen kann oder ob das frisch über's Futter gegeben werden muss? Auf die große Menge, die ich in Portionen abpacke, lässt sich so etwas natürlich immer genauer berechnen, gerade wenn es möglich sein sollte, das auf mehr als zwei Mahlzeiten zu verteilen (geht das nicht, ist die Frage mit dem Hinzufügen beim Mischen des Barf-Futters ohnehin hinfällig).
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon biggi139 » 06.02.2015 09:55

Über Deine Frage musste ich erst einmal nachdenken. Fazit.....meine Logik sagt mir das es ok ist wenn Du die Menge auf 3 Mahlzeiten verteilst. 1 Mahlzeit ohne Pulver ist ja nicht der Sinn der Sache. Phosphat wird doch nur über das Futter aufgenommen, oder irre ich mich da?
Zum Thema Barfen kann ich leider nichts sagen, ich barfe nicht.
Warum ist der Magen Deiner Katze gereizt? Weil sie hin und wieder erbrochen hat? Vielleicht lag das Erbrechen aber nur an der Niere, das Pulver fehlte.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon biggi139 » 06.02.2015 09:58

Achso, habe noch etwas vergessen, zum Thema Anwendung. Meiner verstorbenen Siamkatze habe ich das Pulver über Jahre gegeben, meinem Patenkater in Slovenien 2 J., bis er verstarb.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 06.02.2015 16:08

Ja, genau, diese Logik sehe ich auch, aber es irritiert mich halt, dass dort die Angabe mit 2 x am Tag steht, ohne den Hinweis, dass es bei mehr Mahlzeit auch auf diese verteilt gegeben werden kann.
Das mit dem Magen ist als Vorsichtsmaßnahme gedacht. Ich weiß ja nicht mal, ob das nun von den Nieren kam oder nicht. Vielleicht, als so noch recht unterschwelliges Anzeichen, vielleicht aber auch nicht.
Und ja, ich hab schon gelesen, dass dann immer steht, dass eine Gabe von sechs Monaten in Ordnung ist. Aber ebenfalls, dass es in Absprache mit dem Tierarzt auch darüber hinaus gehen kann. :) Solange sie kein Nassfutter nimmt, wird das eh nicht mehr anders gehen, ob nun regulär nun sechs Monate angedacht sind (laut Hersteller) oder nicht. Ich kann das ja schlecht wieder weglassen. Höchstens durch einen anderen Binder ersetzen, sollten hierbei jemals Probleme auftreten, aber da habe ich bislang auch nichts wirklich Negatives gefunden.
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