Dina hat Athrose – was kann ich tun?

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FinnsMum
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Dina hat Athrose – was kann ich tun?

Beitragvon FinnsMum » 28.04.2007 22:33

Hallo zusammen,
meine alte Dina (ca. 17 Jahre alt) humpelt seit letzter Woche. Sie ist eh gerade in Behandlung (sie hatte wohl einen Streit und die Pfote vorne rechts verletzt und komischerweise dazu noch Zunge und Zahnfleisch) und die TÄ meinte es sei eine Altersathrose. Ich hatte vor kurzem auch schon festgestellt, dass ihre Wirbelsäule beim Darüberstreicheln knackt. Die homöophatische Flüssigkeit die ich ihr gegeben habe hat nicht wirklich geholfen. Sie läuft wie eine Oma und humpelt hinten rechts und sitzt auch ganz komisch. Weiß jemand ein Mittelchen um ihr ein wenig Linderung zu verschaffen?
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag
liebe Grüße
Sandra


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Beitragvon hildchen » 28.04.2007 23:04

Hallo Sandra,
leider kann ich Dir nicht wirklich helfen, da ich keine Erfahrungen mit alten Katzen habe. (Weiß nur von mir selber, wie sich so was anfühlt :evil: )
Aber ich bin sicher, dass Du hier jemanden findest, der sich auskennt. Vielleicht schaust Du mal bei "Senioren" rein, ich weiß aber nicht genau, ob Du da etwas entsprechendes findest.
Ach weißt Du was?
Ich verschiebe Deine Frage jetzt einfach mal in "Senioren". Das passt doch besser!
Alles Gute wünsche ich Dir und Deiner Dina!
hildchen
Mein einziger Vorsatz für 2020: Ich will mir nicht mehr alles gefallen lassen!

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Beitragvon ela2706 » 29.04.2007 00:16

Hallo Sandra, kann dir leider auch nicht helfen...wünsche Deiner Dina aber alles Liebe und Gute...lg ela
Das Tier erkennt die tiefsten Tiefen unseres Wesens
und hält zu uns, selbst wenn die ganze Welt uns auch verlässt...
Die Treue eines Tieres kann uns rühren,
weil Treue unter Menschen doch so selten ist...

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Re: Dina hat Athrose – was kann ich tun?

Beitragvon lulu39 » 29.04.2007 10:34

FinnsMum hat geschrieben:Hallo zusammen,
meine alte Dina (ca. 17 Jahre alt) humpelt seit letzter Woche. Sie ist eh gerade in Behandlung (sie hatte wohl einen Streit und die Pfote vorne rechts verletzt und komischerweise dazu noch Zunge und Zahnfleisch) und die TÄ meinte es sei eine Altersathrose. Ich hatte vor kurzem auch schon festgestellt, dass ihre Wirbelsäule beim Darüberstreicheln knackt. Die homöophatische Flüssigkeit die ich ihr gegeben habe hat nicht wirklich geholfen. Sie läuft wie eine Oma und humpelt hinten rechts und sitzt auch ganz komisch. Weiß jemand ein Mittelchen um ihr ein wenig Linderung zu verschaffen?
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag
liebe Grüße
Sandra


Definitiv ist Athrose nur schmerzhaft, wenn sich Entzündungen bilden und dann muß der TA Metacam o.ä. geben.

Ansonsten kannst du wirklich nicht viel machen, außer Deine Wohnung altersgerecht umzubauen, ein bisschen Grünlippenmuschel und Gelantine zufüttern und vielleicht eine Magnetfeldmatte kaufen - das mögen alte Athrosekatzen. Ob sie Wärme von einer Rotlichtlampe mag, mußt Du ausprobieren - manche mögen es, andere nicht.

Lg Katrin
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Achtung: Ich geh davon aus, das ihr Tips nur nach Rücksprache mit TA oder THP anwendet!

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Beitragvon Nana » 05.05.2007 20:47

Unser Dodger hat damit auch Probleme, als er akute Schmerzen hatte, wurde er auch mit Metecam behandelt, danach hat er direkt im Anschluß täglich 2 Tabletten Zeel (von Fa. Heel, homöophatisch) bekommen, so langsam wurde das Humpeln immer weniger, jetzt kriegt er schon seit einiger Zeit nur noch morgens eine tablette und ich muß sagen, es geht ihm sehr gut, er humpelt nicht mehr, hat also keine Schmerzen mehr und kriegt seit einiger Zeit auch wieder seine "dollen 5 Minuten". Erkundige Dich mal bei Deinem TA, so wie ich gehört habe, ist Metacam nicht so gut für die Nieren (bin mir aber nichtt so ganz sicher) und vielleicht wäre es für Euch ja auch eine gute Alternative?
Liebe Grüße
Zuletzt geändert von Nana am 05.05.2007 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von Nadine mitBild & Bild Und Dodger im Herzen http://www.katzen-album.de/V007465


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Beitragvon Zauberstaub » 05.05.2007 20:51

Mir fällt jetzt auf die schnelle nur Traumeel ein!
Wir hatten mal eine Pflegekatze die eine Erkrankung an den Knochen hatte. Wir haben ihr nach Absprache regelmässig Traumeel gegeben und das hat ihr prima geholfen!
Die Augen einer Katze sind Spiegel, durch die nur wenig Auserwählte einen Blick in das Reich der Feen tun können.
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Beitragvon Cleomy » 06.05.2007 00:09

Das Arthrose nur bei Entzündungen schmerzhaft ist, stimmt nicht!

Wichtig ist, dass deine Katze nicht einrostet. Das beste Mittel gegen Arthrose ist immernoch Bewegung, damit der Körper ausreichend Gelenkschmiere bilden kann und der Knorpel sich nicht noch mehr zerreibt.
Ansonsten kann man bei Arthrose tatsächlich nicht viel machen, außer Schmerztabletten geben.

Ich weiß gar nicht, ob man bei Tieren künstliche Gelenke einbauen kann, aber das wäre, glaube ich, für eine 17 jährige Katze nicht mehr so das Wahre.

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Beitragvon Kalozza » 06.05.2007 00:51

ooh weh.. das klingt ja schmerzhaft und bei einem Menschen würde ich spontan auf "Schwimmen" als Bewegungstherapie empfehlen, aber ich denke mal, dass Dina das nicht mögen würde.... :(

Meine Cousine hat ihren Hund (auch ein älteres Semester mit vielen Weh-Wehchen) immer massiert und er hat es auch genossen, aber ich weiß nicht, ob Deine Dama sich das gefallen lassen würde, grad wenn sie schon Schmerzen hat. Sie würde ja nicht verstehen, dass Du ihr eigentlich nur gut-tun möchtest...
Hoffe, dass Euer TA was Gutes für sie hat und das sie dann noch eine schöne, aber vor allem, schmerzfreie laaaaaaaaaange Zeit haben wird!!!

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Beitragvon lulu39 » 06.05.2007 07:30

Cleomy hat geschrieben:Das Arthrose nur bei Entzündungen schmerzhaft ist, stimmt nicht!

Wichtig ist, dass deine Katze nicht einrostet. Das beste Mittel gegen Arthrose ist immernoch Bewegung, damit der Körper ausreichend Gelenkschmiere bilden kann und der Knorpel sich nicht noch mehr zerreibt.
Ansonsten kann man bei Arthrose tatsächlich nicht viel machen, außer Schmerztabletten geben.

Ich weiß gar nicht, ob man bei Tieren künstliche Gelenke einbauen kann, aber das wäre, glaube ich, für eine 17 jährige Katze nicht mehr so das Wahre.


Das Problem ist, das sich bei alten Katzen die Gelenkschmiere nicht mehr bildet und sie bewegen sich auch nicht ausreichend.
Meist versteifen die Stellen völlig schmerzfrei und manchmal bilden sich die schmerzhaften Entzündungen, wenn der Knorpel dann aufreibt.

Lg katrin
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Beitragvon Zauberstaub » 06.05.2007 10:19

Aber es gibt doch sicherlich etwas was dem Körper hilft die Schmiere aufzubauen, oder?
Die Augen einer Katze sind Spiegel, durch die nur wenig Auserwählte einen Blick in das Reich der Feen tun können.

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Beitragvon lulu39 » 06.05.2007 11:01

Zauberstaub hat geschrieben:Aber es gibt doch sicherlich etwas was dem Körper hilft die Schmiere aufzubauen, oder?


Gelantine zufüttern - das ist immer ein Versuch wert.

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Beitragvon Zauberstaub » 06.05.2007 11:02

Echt??Danke für den Tipp! Aber wie und wieviel darf man davon zufüttern??
Die Augen einer Katze sind Spiegel, durch die nur wenig Auserwählte einen Blick in das Reich der Feen tun können.

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Beitragvon lulu39 » 06.05.2007 11:25

Zauberstaub hat geschrieben:Echt??Danke für den Tipp! Aber wie und wieviel darf man davon zufüttern??


Bitte kauf die gelantine aber im BARFER-Shop o.ä. - nicht die Backgelantine aus dem Supermarkt.

Ich gebe Lulu wöchentlich 2 x 1 Meßlöffelchen unters Futter zur Vorbeugung - sie ist athrosegefährdet.

Bei einem akut kranken Tier würde ich alle 2 Tage zufüttern.

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Beitragvon Zauberstaub » 06.05.2007 11:36

Hallo Karin,

danke für den Tipp!
Das werde ich mir gleich mal merken!
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Wheezie
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Beitragvon Wheezie » 15.05.2007 12:33

Hallo,
meine alte Katze bekommt von mir seit kurzem folgende Mittelchen:
Myrica cerifera D30, einmal täglich 5 Kügelchen(dient dem Wiederaufbau der Gelenkkapsel) und Harpagophytum D6, die ich ihr 3 mal täglich in einem Leckerbissen unterjubel (soll die Gelenschmiere von entzündungsprodukten befreien und der weiteren Zerstörung des Knorpels entgegenwirken).
Ob das hilft, kann ich noch nicht sagen, ist zu früh. Aber einen Versuch isses wert...
Schöntachnoch, Anja



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