Freigang?

Wohnung, Haus, Garten, Pflanzen, Urlaub, Wohnungs-/Hauskatze - Freigang

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Freigang?

Beitragvon Scherda61 » 12.12.2006 01:12

Ich war gerade wieder auf der Regenbogenbrücke und habe mit Schmerz an meine Pussy gedacht... nun stellt sich mir wieder die Frage..lass ich meinen Gismo raus??? Er wünscht es sich so sehr und versucht alles um raus zu kommen.. hört er uns nach Hause kommen sitzt er schon von der Tür und versucht zu entwischen. Letztens bin ich vom Spätdienst gekommen und Gismo ist durch den Türspalt entkommen. Ich hab versucht gelassen zu bleiben, aber ein Blatt hat sein Interesse geweckt und dieses Blatt ist vom Wind in Richtung Strasse geweht worden und Gismo hinterher... Ich kann Euch gar nicht beschreiben wie ich ihn endlich eingefangen hatte und wie froh ich war das er wieder daheim war. Trotz Gandalf der Gismo jetzt ein treuer Freund geworden ist, obwohl Gismo und Gandalf nicht nur unser ganzes Haus, sondern auch Keller und Dachboden erobern dürfen möchte Gismo raus. Aber die Anzahl der überfahrenen Katzen in der Regenbogenbrücke ist so schlimm, ich kann ihn einfach nicht frei lassen, obwohl ich weiß das das seine Bestimmung ist und er nichts auf der Welt so sehr möchte... Ich lebe auf dem Dorf, aber genau vor der Tür ist eine stark befahrene Strasse.. Könnte Gismo hinten raus lassen, aber wer garantiert mir das seine Neugier ihn nicht nach vorne lockt?
Petra


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Beitragvon Scherda61 » 12.12.2006 01:44

Nein leider nicht... obwohl hinten nur Gärten und Felder sind und meine Pussy dort sehr gut klar kam... Pussy ist an einem Herzfehler gestorben uns sie hat die Freiheit soooo genossen... Aber jetzt bin ich wegen diesem Verlust etwas übervorsichtig mit Gismo,kann mir gar nicht vorstellen ihn rauszulassen und zur Arbeit zu gehen wenn ich nicht weiß wo er ist. Er ist halt mein Baby...
LG Petra

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Leine

Beitragvon Scherda61 » 12.12.2006 02:01

Vielen Dank für Deinene Zuspruch, habe es schon mit der Leine versucht, aber da Gismo noch so jung und verspielt ist, 7 Monate... gab es nur ein verheddern in Büschen und Bäumen und er purzelte wild herum und überschlug sich trotz der flexibelen Leine. Er will raus da gibt es es keine andere Lösung, er sitzt vor der Türe und weint bitterlich, trotz Partner, trotz 160 m2 im Haus... :(

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freigang

Beitragvon Scherda61 » 12.12.2006 02:23

Hallo Evi und Co.
Ja ist er, vor c.a. vier Wochen. Hab in Euren immer sehr hilfreichen Foren alles nachgelesen was wichtig ist und zuletzt meinen Partner überredet das wir eine Zweitkatze aufnehmen da wir berufstätig sind. War auch absolut der richtige Entschluss, die Beiden lieben sich und an alle Einzelkatzenbesitzer: GEBT EUREN SÜSSEN EINEN PARTNER!!! Trotzdem überkommt Gismo nun wieder die Sehnsucht raus zu wollen, ich denke es liegt in seinen Genen,er stammt von wilden Dorfkatzen ab.
Eine gute Nacht wünscht Euch
Petra

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Beitragvon Teddy » 12.12.2006 08:43

Das ist auch meine große Angst, dennoch ließ ich Sina entscheiden.
Mich quälte oft die Frage, ob ich nicht egoitisch sei, wenn ich sie "einsperre".
Auch Sina gehört zu den Raubtieren mit Freiheitsdrang.
Bisher genügt ihr der hintere Bereich und sie zeigt sich alle halbe Stunde....
Ich bete, dass sie uralt wird und mir der Schmerz des Abschieds noch lange erspart bleibt.
Ich weiss nicht, was ich Dir raten soll, aber Kinder kann man doch auch nicht einsperren oder in Watte packen - vielleicht ein blöder Vergleich, denn Kinder verstehen unsere Worte,
aber sind sie deshalb sicher?
Handle am besten nach Deinem inneren Gefühl, das ist meist der beste Ratgeber. :wink:
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Beitragvon Jasmin » 12.12.2006 09:05

Ich hab auch versucht meine drin zu lassen und sie haben mir auch deutlich gezeigt dass sie raus wollen.

und vielleicht verliert er das Bedürfnis nach vorne zur Strasse raus zu wollen wenn er nach hinten raus darf.
Meine haben solang sie nicht raus durften immer versucht zum Fenster raus zu kommen sobald eines offen war. Das hat aufgehört als sie raus durften weil sie wussten sie können eh raus wenn sie wollen.
Liebe Grüsse Bild
Jasmin
BildBildBildBildBild

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Beitragvon Regina » 12.12.2006 09:58

Ach ja, es ist halt ein grosses Dilemma! Ich glaube, wenn aber eine Katze erst einmal Freiheit gewittert hat, ist es sehr schwer, sie eingesperrt zu lassen!
Als wir in unser derzeitiges Haus zogen, hatte ich auch grosse Angst, dass unsere Katzen auf die befahrene Strasse vor unserem Haus laufen könnten und nicht in die Gärten hinten. Vielleicht lag es daran, dass wir 3 mittelalte Katzendamen hatten, aber sie hatten wirklich Angst vor dem Lärm und dem Verkehr und haben sich nie nach vorne gewagt. Ausserdem haben wir den Zaun überall abgedichtet, dass es wirklich umständlich war, rauszukommen, und dafür nach hintenhinaus ein Loch in den Zaun geschnitten.
Wenn wir im Januar wieder ein neues Kätzchen bekommen, stellt sich für uns dann auch wieder die Frage und ich kann nicht beschreiben, wieviele unzählige Nächte ich schon im Nachthemd mit Taschenlampe durch die verlassene Nachbarschaft irrte und meine Katzen rief, weil sie noch nicht heimgekommen waren und ich Angst hatte, es wäre ihnen etwas passiert..... Da beneide ich dann immer die Besitzer von Katzenohne Freigang, die dann zumindest ruhig schlafen in der Kenntnis, dass ihre Lieblinge sicher zuhause sind!
Allerdings kenne ich auch Fälle, wo die Katzen in ganz ruhigen Wohngegenden überfahren wurden; eine auf dem Parkplatz des Waldfriedhofs und eine andere in einer Einliegerstrasse! Vielleicht schreckt da der Verkehr einer befahrenen Strasse doch eher ab???

Liebe Grüsse aus Frankreich,
Regina mit Tiggy

:mond:
Ich sah die Tiere in ihren Zwingern und Käfigen im Tierheim.
Den Abfall der menschlichen Gesellschaft.

Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Furcht und Verzweiflung, Traurigkeit und Betrug.
Und ich war böse. "Gott", sagte ich, "das ist schrecklich! Warum tust Du nicht was?"

Gott schwieg einen Augenblick und erwiderte dann leise: "ich habe was getan...
...ich habe Dich erschaffen.

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Beitragvon ela2706 » 12.12.2006 09:58

eis hat geschrieben:Hallo Petra,

Bandit und Susi gehen immer hungrig nach draussen. Geübt haben wir das in meinem Urlaub. Habe sie etwa eine halbe Stunde, nachdem sie rausgegangen waren, gerufen, mit der Futterdose geklappert. So hat sich das mit der Stunde (selten wird die überschritten) eingependelt.


Das finde ich ne super Idee, würde das auch mal ausprobieren....
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Beitragvon ela2706 » 12.12.2006 10:11

Das glaube ich und ich denke wenn sich die Stunde schon so eingespielt hat und es dann mal nicht der Fall ist wird man ganz schön hibbelig oder?

Deswegen bin ich so froh das ich Wohnungskatzen habe.

Und sie wegen ihrer Natur eh nicht rausmöchten/Perser....

Ich könnte mit der Angst wenn sie nach draussen gehen nicht leben, gebe ich offen und ehrlich zu.
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Beitragvon Teddy » 12.12.2006 10:19

eis hat geschrieben: Wenn das mal nicht der Fall ist, muß mich mein Mann (er arbeitet Nachtschicht und ist tagsüber daheim) in der Arbeit anrufen, wenn die fehlende Katze endlich daheim ist :wink:


:lol: Ach ja, die Katzen-Mamas.... :lol:
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Beitragvon user_1310 » 12.12.2006 18:07

Ja, das ist wirklich keine leichte Entscheidung ....

Bei uns ist es auch so, daß der Große morgens bevor ich zur Arbeit gehe eine Stunde "hungrig" raus geht. Nachdem er wieder drin ist, bekommt er dann sein Fressen. Diesen Ablauf kennt er schon sehr gut. Am Abend dann geht er noch einmal für 1-2 Stunden raus und das war´s dann.

Den Tag über, wenn wir arbeiten ist er auch drin, nachts sowiso.

Unser Lütter (5 Monate) ist auch schon ganz wild rauszukommen. Sieht er ja auch immer bei dem Großen. Ich denke aber, wir werden diesen erst in einem Jahr an das Draußensein gewöhnen bzw. es zulassen.

Wir wohnen ziemlich am A ... der Welt in einem ganz kleinem Dorf und können unseren Bärchen aus dem Garten heraus kilometerweite Freiflächen an Wiesen und Feldern bieten. Nach vorne zur Straße geht unser Großer eigentlich nie bzw. habe ich ihn in den 12 Jahren dort noch nie gesehen ...... Aber auch diese Straße ist nur ganz wenig befahren.

Ich denke schon , daß ein Freigang für Miezen eine tolle Sache ist, ist aber natürlich immer mit Gefahren verbunden, dem muss man sich bewußt sein .....

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Beitragvon Gwynhwyfar » 12.12.2006 21:40

Hi!
Ich habe bei uns den Kater 3 Monate lang mit viel Geduld an die Leine gewöhnt. Ihm immer den Garten gezeigt und wirklich jeden Tag 30 minuten oder sogar 2 mal 30 minuten draußen gewesen.
Jetzt ist es so, daß Kater und die Beiden kleinen Kätzinnen alle zusammen raus dürfen. Durch das Leinentraining betrachtet Kater den Garten als sein Revier und geht nicht auf die Straße (er könnte ja locker unter dem Zaun durchrobben). Die beiden Kätzinnen bleiben in Katers Nähe. Alle spielen draußen und jagen sich über die Wiese oder spielen am Teich.
Nach einer halben oder einer Stunde wollen sie alle auch wieder rein, weil ihnen kalt ist. Kater geht auch manchmal zur Haustür raus, aber dann miaut er spätestens nach 3 minuten, daß er wieder rein will.
Ich schicke sie auch immer hungrig raus und füttere dann danach.
Natürlich ist man unruhig und schaut immerzu, ob man sie noch im Garten laufen sieht. Aber ich denke es gibt soviele Gefahren, die kann man nicht alle abwenden (auch im Haus könnte die Katze vom Kratzbaum stürzen und sich das Genick brechen). Dafür lieben sie es auf der Wiese zu spielen und die Duftmarken überall zu erkunden. Sie wirken "glücklich".

LG Gwyn
LG Jutta und die Fellpopos
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