Arthrose bei 19 jähriger

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groovemichel
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Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon groovemichel » 09.10.2019 12:33

Hallo, meine Nikita ist ca. 19 Jahre. Ihre Nieren arbeiten seit längerem nicht mehr richtig. Seit Samstag humpelt sie. Seit Sonntag ist es extrem. Sie hat die Hinterbeine nur minimal benutzt. Montag morgen sagte die Tierärztin der Rücken wäre o. K. Die Hüften wären hochgradig von Arthrose betroffen. Außerdem habe sie ein Herzgeräusch.
Da sie noch frisst soll sie eine Woche Schmerzmittel erhalten. Es ist etwas besser. Montag soll ich wieder anrufen. Es geht darum noch ein paar Monate rauszuholen.
Anscheinend hat sie schon länger Probleme mit den Hüften., denn das springen und auch der Toilettengang waren schon vorher teilweise problematisch.
Meinungen dazu?

Michaela


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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon hildchen » 09.10.2019 13:43

Wenn die Schmerzmittel helfen und sie so schmerzfrei ist und sich nicht quält, schenke ihr noch eine gute letzte Zeit - sie wird Dir zeigen, wenn sie nicht mehr will und kann. Ich habe vor Kurzem meine Lilly verloren und sie ist am Ende ganz ruhig eingeschlafen, ohne Spritze.
Bevor ich mich jetzt aufrege, lass' ich es mir lieber egal sein.

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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon Scrat » 09.10.2019 18:52

19 Jahre, welch schönes Alter.

Erinnert mich etwas an Susi.
Auch sie hatte im Alter Probleme mit den Nieren und als sie etwa 14 Jahre alt war, kam Arthrose dazu. Allerdings nur leicht. Aber in den letzten Wochen hatte sie noch eine erweiterte Pupille auf dem rechten Auge.


susisaugen.jpg
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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon groovemichel » 14.10.2019 13:52

Sie hat wieder Probleme trotz Schmerzmittel.
Auch ohne Schmerzen ist sie unglücklich geht nicht mehr raus. Jammert weil sie nicht in die Wanne springen kann zum Trinken.
Im Hinblick auf das hohe Alter überlege ich ob es besser ist sie einschlafen zu lassen. So weh es auch tut aber ich will nicht dass sie leidet.

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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon hildchen » 14.10.2019 14:51

Wie könnte man ihr den Alltag erleichtern? Etwa sie in die Wanne heben, wenn sie jammernd davor steht, oder ihr eine Rampe bauen, damit sie selber hinein gehen kann? Aufstiegshilfen aufs Fensterbrett oder Sofa?
Ich bin auch alt, kann immer schlechter sehen und habe starke chronische Schmerzen. Aber ich möchte doch trotzdem noch ein bisschen weiter leben!
Bevor ich mich jetzt aufrege, lass' ich es mir lieber egal sein.


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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon Räubertochter » 14.10.2019 15:02

Moin!
Das Alter und seine Begleiterscheinungen sind wahrlich kein Grund zum Einschläfern. Hier ist eindeutig die Schmerzmedikation falsch, wenn sie noch jammert und nicht rausgeht. Was hast Du für eine Mittel verschrieben bekommen und in welcher Dosierung?
Das wäre das Eine und natürlich kommen ggf. auch andere Begleiterscheinungen dazu wie zum Beispiel nachlassende Sehkraft. Ist der Blutdruck gecheckt worden? Augen und Ohren auf Funktion kontrolliert worden?

Unsere Lucy war zum Schluß blind, hatte Arthrose und CNI, so mit ca. 16 Jahren fing alles an und die Erblindung kam dann 2018 dazu. Niemals hätte ich sie deshlab eingeschläftert, sie hat den Frühling im Garten noch genossen, alles erkundet und in der Sonne gelegen. Bis sie dann irgendwann selbst eingeschlafen ist.Alter ist das Normalste der Welt, mit allen Einschränkungen, die das so mit sich bringt :wink:

Ihre fehlenden Rituale kannst Du doch bestimmt begleiten, in dem Du ihr Dinge erleichterst und ihr hilfst.
Es gibt neben den konventonellen Schmerzmittel so viele Möglichkeiten, gerade bei dem Bewegungsapparat zu helfen.
Sei es über Akupunktur, Kräuter oder Homöopathaie. Auch begleitend zur Schulmedizin.

Vielleicht mag sie nur nicht mehr alleine raus, sndern mit Dir zusammen? Auch jetzt zum Winter hin, können die Gelenkspatienten gut Wärmematten vertragen, weil das einfach das Wohlbefinden steigert, Knochen mögen keine K#lte und Nässe :?

War jetzt grad durch Zufall mal wieder hier, melde Dich sonst gerne, wenn Du magst!
Liebe Grüße
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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon groovemichel » 15.10.2019 14:51

Natürlich hebe ich sie in die Wanne wenn ich zu Hause bin. Aber auch das tut ihr weh.
Das Schmerzmittel ist erhöht worden.Sie ist trotzdem die meiste Zeit nicht ansprechbar und leidend.
Sie reagiert auch kaum noch wie gewohnt auf mich.
Ich beobachte dass jetzt seit anderthalb Wochen und sehe keine Lebensqualität mehr.
Alt und gebrechlich alleine ist es nicht. Ich denke sie leidet unter der Situation. Ich kenne sie ganz genau.
Zuerst hat das Mittel geholfen die Schmerzen ertragbar zu machen. Ich gehe gleich zum Tierarzt mal sehen was wir noch tun können.

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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon hildchen » 17.10.2019 23:11

Was hat der TA gesagt? Wie schaut es jetzt aus bei Euch? Hat er Nikita über die Regenbogenbrücke geschickt oder darf sie noch bei Euch leben?
Bevor ich mich jetzt aufrege, lass' ich es mir lieber egal sein.

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Re: Arthrose bei 19 jähriger

Beitragvon NinK » 19.10.2019 10:08

Ich kann dich sehr gut verstehen. Auch ich finde nicht, dass es noch besonders viel Lebensqualität ist, wenn ein Tier nur mit vielen Schmerzmitteln den Tag überstehen kann. Ich denke du kennst dein Tier am besten und weißt wann es Zeit ist, es gehen zu lassen. Ich könnte es auch nicht ertragen, unter diesen Bedingungen abzuwarten bis der Tod von alleine kommt. Ich wünsche euch viel Kraft



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