wie äußern sich Schmerzen ?

Typische Katzen-Krankheitssymptome

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margit
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wie äußern sich Schmerzen ?

Beitragvon margit » 25.04.2007 14:46

Hallo, mal eine ganz dumme Frage von mir,
meine Fili hat doch wieder einen Tumor, hab ich auch in anderen threads geschrieben, woran erkenne ich eigentlich, wenn es ihr schlecht geht, außer an nichts fressen und Klo usw., wann merke ich dass sie Schmerzen hat ?
Der 1. eigroße Tumor wurde auch nur durch Zufall entdeckt ?
Fili war auch als sie 1 Jahr alt war, schon immer eine ganz ruhige, nicht sonderlich verspielte Katze, sie spielt auch jetzt höchst selten, liegt meistens nur faul herum. Ich hab Angst, dass ich es nicht merke, Katzen können sowas ja gut verbergen. Aber Mama Tumore sollen ja selbst keine Schmerzen verursachen, aber wenn der Krebs dann wirklich mal streut ?
Habt ihr da Erfahrungen ?
Liebe Grüße Margit


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Beitragvon ela2706 » 25.04.2007 14:51

Samtpfoten sind sehr gut darin Schmerzen zu verbergen und da darf sich auch keiner Vorwürfe machen, das man es nicht gemerkt hat wenn es ihr/ihm schlecht gegangen ist...

Also ich denke wenn die Fellnase ruhiger ist als sonst, sich verkriecht, weniger/oder mehr isst etc...kann man es schon ein bisschen deuten, das es ihr schlecht geht...lg ela
Zuletzt geändert von ela2706 am 25.04.2007 14:54, insgesamt 3-mal geändert.
Das Tier erkennt die tiefsten Tiefen unseres Wesens
und hält zu uns, selbst wenn die ganze Welt uns auch verlässt...
Die Treue eines Tieres kann uns rühren,
weil Treue unter Menschen doch so selten ist...

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Beitragvon SONJA » 25.04.2007 14:52

Hallo Margit,

hm, ich denke das ist schwierig, da etwas pauschales zu sagen, denn
das ist sicherlich von Katze zu Katze unterschiedlich.

Es heisst oft, dass Katzen auch Schnurren, wenn sie Schmerzen haben.

Die einen verkriechen sich, die anderen sind vielleicht noch viel anhänglicher.

Die einen fressen nichts mehr, die anderen vielleicht um so mehr, um sich
abzulenken.

Das kann vermutlich jeder Dosi bei seiner/seinen Katzen am besten einschätzen,
wenn sie sich auf einmal anders als sonst verhält, wenn sie lethargischer
sind, also sonst usw. usf.


Aber evtl. gibt es bei Tumor-Erkrankungen ja Druckschmerzen, d.h. wenn die Katze dort
angefasst wird, tut es ihr weh und sie "schreit" oder versucht zuzubeissen usw. ? Dann würde man das ja beim Streicheln merken ?

liebe Grüße,
Sonja
...

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Beitragvon SONJA » 25.04.2007 14:56

Habe ich gerade noch gefunden:

"...Die gängigste Methode, bei Hund oder Katze Schmerzen zu erkennen, ist genaues Hinsehen:

Starkes Atmen, Schwitzen und Zittern sprechen dafür, dass ein Tier Schmerzen erleidet. Viele Tiere lassen sich in dieser Situation nicht anfassen, nehmen eine Schonhaltung ein und pflegen ihr Fell nicht mehr...."



Aus:

Schmerz bei Hund und Katze erkennen und bekämpfen
...

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Beitragvon Biene » 25.04.2007 14:58

Das kann vermutlich jeder Dosi bei seiner/seinen Katzen am besten einschätzen,
wenn sie sich auf einmal anders als sonst verhält, wenn sie lethargischer
sind, also sonst usw. usf.


Dito, kann ich nur zustimmen.
Wie Sonja schon sagte schnurren Katzen auch wenn
sie schmerzen haben, da es der eigenen Beruhigung dient.

Hat sich deine Miez denn Verändert?
Liebe Grüße- Biene und ihre ♥ Teppichflitzer ♥
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Beitragvon user_1310 » 25.04.2007 15:10

Hallo Margit !

Ich bekomme richtig Gänsehaut wenn ich das hier lese :cry: . Es erinnert mich so sehr an meine geliebte, vor einem halben Jahr an einem Bauchtumor, verstorbene Katze :cry: .

Ich denke man kann es nicht auf alle Katzen beziehen, wie sie reagieren wenn es ihnen schlecht geht. Ich kann Dir nur sagen, daß Du als Besitzer doch schon merkst wenn es Deiner Katze schlecht geht, wann ist eine andere Sache .....

Bei uns war es so, daß meine Whisky im letzten Sommer auf einmal sehr schlapp war, sie lag viel rum, sie schnurrte viel (machen sie ja auch um Schmerzen zu unterdrücken). Gefressen hat sie bis zum Schluß wie immer. Als ich mich entschied mit ihr zum TA zu fahren, dachte ich eigentlich an gar nichts schlimmes. Ich hatte schon 2-3 Tage vorher überlegt ob ich überhaupt mit Ihr zum Arzt fahre. Es war der heiße Sommer im letzten Jahr und ich dachte, daß ihr einfach nur die Wärme zu schaffen macht (sie war Freigängerin). Nun hatte ich dann doch entschieden mit ihr zum TA zu fahren und ging davon aus, daß sie einfach nur ne Vitamin- oder Aufbausptizte bekommt und gut ist. Tja, so war dass leider nicht. Ich schilderte meiner TÄ , daß meine Katze eigentlich nur bisschen schlapper ist aber schon frisst wie immer. Meine TÄ tastete meine Süße ab und konnte einen riesen großen "Fremdkörper" im Bauch erfühlen. Nach dem Röntgen stelle sich heraus, daß ... ich mag es gar nicht aussprechen ... meine Süße eigentlich nur noch aus Tumorgewebe bestand, so groß war er. Das war das letzte Mal, daß ich meine geliebte Whisky gesehen habe .... Ich habe mir solche schrecklichen Vorwürfe gemacht , daß ich es nicht früher bemerkt hatte .... sondern erst als es zu spät war ....

Beobachte sie gut und geh lieber einmal zuviel zum TA als einmal zu wenig , daß kann ich Dir nur sagen ....

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Beitragvon margit » 26.04.2007 17:37

Hallo, Wonnie,
das hört sich ja schlimm an, was du so über deine Miezie erzählt hast. Komisch, genau so ging es auch einer Kollegin von mir, sie ist auch nur zum TA, weil ihre Süße nur geschlafen hat, der hat sie dann untersucht und festgestellt, dass sie auch nur noch aus entartetem Gewebe bestand, ich glaube, sie ist auch an dem Tag eingeschläfert worden. Ich hoffe, so schlimm steht es um Fili noch nicht, am Sonnabend bin ich ja wieder beim Arzt zur letzten Spritze der Spinnengifttherapie, mal sehen, was der mir so erzählt.
Fili kann ich schlecht einschätzen, weil sie wie gesagt nie besonders lebhaft war.Es war schon früher was besonderes, wenn sie mal durch die Wohnung getigert ist und alles untersucht hat. Ich hab sie mit einem Jahr aus dem Tierheim als Fundkatze, weiß also gar nichts über sie, nur dass sie damals tierische Angst vor großen Einkaufstüten hatte, ich denke sie ist in so einer ausgesetzt worden, sie war auf jeden Fall gut erzogen und hat nie irgendwelchen Blödsinn gemacht ( ganz im Gegensatz zu Garfield ). Ab und zu hat sie auch gespielt,macht sie auch heute noch, aber nicht so, wie man es von anderen Miezies kennt. Im Tierheim hatte sie auch eine Totaloperation, also meine Filimaus hat schon ganz schön was durchgemacht. Und dann der Krebs ! Heute hat sie nur ganz wenig gefressen, aber sich genau wie Garfield auf den Topf frisches Katzengras ( das mit den langen Blättern )gestürzt und losgemampft. Wenn was mit Garfield wäre, würd ich das sofort merken, das ist ein kleines Energiebündel ! Was ich bloß komisch finde, Fili kann den ganzen Tag ruhig sein, in dem Moment, wo wir im Bett sind, kommt sie mit einem kleinen Gummiball im Maul angequietscht und maunzt ganz laut. Wenn ich dann aufstehe und das Bällchen werfe, weil ich denke sie will spielen, passiert gar nichts. Kannst du das erkären ? Aber das hat sie früher auch gemacht und nervt meinen Mann damit total ! :lol:
Drück die Daumen , dass ich meine Maus noch eine Weile habe, Katzen können mit einem Tumor ja noch eine Weile glücklich leben, nur ich will sie eben nicht leiden lassen !
Liebe Grüße margit

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Beitragvon SONJA » 26.04.2007 17:44

margit hat geschrieben:in dem Moment, wo wir im Bett sind, kommt sie mit einem kleinen Gummiball im Maul angequietscht und maunzt ganz laut. Wenn ich dann aufstehe und das Bällchen werfe, weil ich denke sie will spielen, passiert gar nichts. Kannst du das erkären ?


Hm, vielleicht interepretiert sie das wegwerfen falsch, weil sie denkt,
Du willst nicht spielen...

Hast Du schonmal mit dem Ball auf dem Bett "gespielt"? Wie reagiert
sie dann?

lg
sonja
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Beitragvon user_1310 » 26.04.2007 17:50

margit hat geschrieben:in dem Moment, wo wir im Bett sind, kommt sie mit einem kleinen Gummiball im Maul angequietscht und maunzt ganz laut.


Margit, das kenne ich von unserem kleinen Kasimir. Jeden Abend das gleicht Spiel .... Unser Kasimir holt, sobald wir im Bett sind, immer die Alubälle die er über alles liebt ins Bett und wirft sie dort auf unserer Brust ab. Wir müssen schmeißen und darf holen .... Das geht dann bis das Licht aus ist :wink: .

Ich denke Eure Maus will Aufmerksamkeit von Euch beiden. Ob es ihr nun schlecht geht, kann ich nicht einschätzen .... Aber auf jeden Fall will sie, daß Ihr Euch mit ihr beschäftigt, sonst würde sie Euch in Ruhe lassen.

Och Margit , ich habe richtig Tränen in den Augen wenn ich Deine Geschichte lese .... es kommt alles hoch :cry: .

Ich drücke Euch meine Daumen so doll ich kann und wünsche und bete, daß Ihr Eure Maus noch laaaaange behalten dürft !!

Fühl Dich gedrückt !

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Beitragvon margit » 26.04.2007 18:33

Danke schön !
Dass Fili Aufmerksamkeit will, verstehe ich, aber ich versuche ja immer mit ihr zu spielen, nehme z.T. auch Spielspray zu Hilfe, aber wenn sie nicht will ? Und wenn wir dann im Bett sind, möchten wir auch schlafen, mein Mann würde austicken wenn ich mit ihr dann noch im Bett spielen würde ! :twisted:
Ich stehe ja auch immer noch mal auf, wenn sie quietscht, und streichel sie , meistens ist dann auch gut. Als ob sie gucken will, ob wir noch da sind, wenn alles dunkel und ruhig ist !
lieb grüße margit

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Beitragvon Do45 » 28.04.2007 13:31

Liebe Margit!
Als mein Adrian unlängst vergiftet war, hat er ganz laut geschnurrt - wie ein Handrasenmäher - und sich außerdem flach auf den Boden gedrückt. Das Fell sah schlagartig völlig ungepflegt aus. Der Tierärztin schilderte ich diese Symptome am Telefon, und sie fand das ganz typisch für wenn es einer Katze ganz schlecht geht.
Wie sich Schmerzen bei Haustieren äußern, weiß ich (zum Glück) nicht, aber so sieht Todesangst aus.
Grüße von Doris
Dreimal schwarzer Kater: Damian, Adrian und Azrael

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Beitragvon kimi » 28.04.2007 17:02

Hallo,
ich bin zwar neu hier, aber ich schreib mal trotzdem,

ich hab die Erfahrung gemacht das Katzen wenn sie Schmerzen haben laut schreien, oder eben Miauen.
wenn sie Angst haben können sie auch schnurren.

meine erste Katze ist auch an einem Tumor gestorben,
sie miaute bei jeder Bewegung.

LG Kimi



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