Lebenserhaltung um jeden Preis ?

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margit
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Lebenserhaltung um jeden Preis ?

Beitragvon margit » 09.05.2007 19:07

Hallo, ihr Lieben,
die Überschrift ist etwas dumm gewählt, aber ich weiß nicht wie ich es sonst nennen will .
Ich will damit ausdrücken, muß immer alles Machbare auch getan werden, oder ist es besser, unsere Süßen auch einfach gehen zu lassen ?
Diesmal geht es nicht um meine Filimaus, ( auch wenn ich vielleicht genauso betroffen bin ) sondern um eine ganz traurige Geschichte.
Die kleine Mieze meiner Kollegin ist vor kurzem aus dem Fenster , 3. Stock gefallen ( bitte jetzt keine empörten Zuschriften, wie kann das passieren ! ),und hat sich schwer verletzt. Meine Kollegin ist sofort mit Taxi in eine Tierklinik gerast, wo man ihr erst kaum Hoffnungen machte, dass sie es schafft. sie wurde dann doch operiert, der Kiefer war gebrochen, 3x kam sie unters Messer, 2 Venenkatheder wurden ohne Narkose gelegt, auch das Röntgen hat sie so ertragen. Meine Kollegin hat sie immer besucht, und war am Sonnabend total glücklich, dass sie ihre Süße am Montag wieder abholen sollte.. Für die Behandlung mußte sie einen Kredit über 1500€ aufnehmen.Ich war 2 Tage nicht auf Arbeit, und
heute erzählt mir eine andere Kollegin, Jennys Katze ist tot !
Sie mußten sie wohl, warum weiß ich nicht, nochmal aufmachen, dann haben sie einen Riß in der Milz entdeckt, und sie nicht mehr aufwachen lassen ! So hat die Jenny eine tote Katze abholen können, und hatte noch nicht mal die Möglichkeit, sich von ihr zu verabschieden ! Ihr glaubt gar nicht, wie nah mir das gegangen ist, ich mußte mich so zusammenreißen, um nicht loszuheulen. Selbst mein Chef ( na gut, er ist schwul ), gab zu geheult zu haben, als er es erfahren hatte.
Jenny war heute nicht da, ich war ganz froh, denn heute hätte ich damit ohne Tränen nicht umgehen können.
Jetzt nur meine Frage, wäre es nicht besser gewesen, Miezie gleich einzuschläfern, wenn die Chancen so schlecht standen, als das arme Tier mit Operationen zu quälen ? Man hätte noch Abschied nehmen können, und so hat Jenny neben ihrer großen Trauer auch noch einen Schuldenberg an der Backe !
Manchmal hab ich das Gefühl, gerade Tierkliniken wollen auf Biegen und Brechen nur Geld verdienen !
Sehe ich das falsch ?
liebe Grüße margit


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Beitragvon user_1310 » 09.05.2007 19:12

Hmmm .... Margit, ist schwer zu sagen. Schrecklich was Deine Bekannte durchleben musste ..... aber ich hätte wohl auch so gehandelt. Wenn eine Chance besteht die Maus zu retten, wäre ich um jeden Preis darauf eingegangen ... wenn es total aussichtslos ist natürlich nicht, dann sollte man die Maus nicht auch noch quälen. Da ich meine zwei süßen ebenfalls vor nicht langer Zeit, kurz aufeinander, habe gehen lassen müssen weiß ich, daß ich alles getan hätte, hätten sie eine Chance gehabt.

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Beitragvon ela2706 » 09.05.2007 20:28

Wonnie hat geschrieben:Hmmm .... Margit, ist schwer zu sagen. Schrecklich was Deine Bekannte durchleben musste ..... aber ich hätte wohl auch so gehandelt. Wenn eine Chance besteht die Maus zu retten, wäre ich um jeden Preis darauf eingegangen ... wenn es total aussichtslos ist natürlich nicht, dann sollte man die Maus nicht auch noch quälen. Da ich meine zwei süßen ebenfalls vor nicht langer Zeit, kurz aufeinander, habe gehen lassen müssen weiß ich, daß ich alles getan hätte, hätten sie eine Chance gehabt.


Kann mich Wonnie`s Worten nur anschliessen...lg ela
Das Tier erkennt die tiefsten Tiefen unseres Wesens
und hält zu uns, selbst wenn die ganze Welt uns auch verlässt...
Die Treue eines Tieres kann uns rühren,
weil Treue unter Menschen doch so selten ist...

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Beitragvon Baby_red » 09.05.2007 20:34

So lange auch nur ein Funken Hoffnung besteht,würde ich alles erdenkliche tun.
Es sei denn die qualen wären zu groß für das Tier,und die Erfolgschancen zu gering.Dann wäre es wohl besser sie direkt zu erlösen.

Ich denke daß die TÄte den Milzriss nicht direkt erkennen konnten,und deshalb die OPs gemacht.
Tut mir echt leid für deine Kollegin und die Mieze :cry:
[simg]http://img300.imageshack.us/img300/9526/vivianamitkatzenlp7.gif[/simg]
Liebe Grüße Nadine mit Baby,Sassy und Thommy

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Beitragvon Zauberstaub » 09.05.2007 21:03

Hallo,

das ist wirklich schwer zu sagen!
So lange auch nur ein Funken Hoffnung besteht,würde ich alles erdenkliche tun.
Es sei denn die qualen wären zu groß für das Tier,und die Erfolgschancen zu gering.Dann wäre es wohl besser sie direkt zu erlösen.


Genauso sehe ich das auch!
Die Augen einer Katze sind Spiegel, durch die nur wenig Auserwählte einen Blick in das Reich der Feen tun können.
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Beitragvon Hope » 09.05.2007 21:03

:cry: Wirklich ein traurige Geschichte! :cry:

Aber zu deiner Frage: Ich denke da wie meine Vorredner. Aber ich sehe eine besondere Poblematik eben gerade in der Frage, wo man denn die Grenze ziehen kann zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und wer dies tun sollte (Halter oder TA?). Im Prinzip kann man hier gar keine pauschale Antwort geben, sondern muss von Fall zu Fall entscheiden.
Liebe Grüße Hope, Kentucky und Punkt :-D

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Beitragvon Judith » 09.05.2007 22:43

Schwierig zu beantworten, wenn man nicht selbst in der Situation ist oder war. Ich für mich kann nur sagen, solange es einen Hoffnungsschimmer gibt, würde ich alles alles machen lassen was möglich ist.

Mir ging es im Dezember so ähnlich, wie Deiner Kollegin jetzt:
Bin mit meinen Micky zum TA, er wurde geröngt - auf den Aufnahmen war ein schwacher Schatten im Darm zu sehen. Die TÄ meinte, es könne ein Darmverschluss sein, aber war sich nicht sicher - sie meinte es sei nur durch eine OP herauszufinden. Sie sagte mir wenn es ein Darmverschluss ist und er wird nicht sofort Notoperiert, dann stirbt er. Da er aber so geschwächt sei, könne es sehr gut sein das er die OP nicht überlebt.

Ich habe ihn natürlich operieren lassen - es war kein Darmverschluss und er ist auch wieder aus der Narkose erwacht. Ich hatte Hoffnung und als am nächsten Tag mittags die Ärztin anrief und sagte: Er hat inzwischen gefressen, es blieb drin - jetzt habe auch sie Hoffnung das er es schafft, war ich super glücklich und froh darüber das ich die OP zugelassen hatte.

Drei Stunden später kam der nächste Anruf, Micky sei nicht mehr zu retten - er würde innerhalb der nächsten Stunden - spätestens in der Nacht sterben. Ob ich darauf warten wolle, oder ob sie ihn gleich erlösen dürften.

Ich wollte ihn nicht unnötig leiden lassen und gab mein OKAY - 2 Stunden später habe ich ihn dann abgeholt. Die OP und die Behandlung hat mich ein kleines Vermögen gekostet - aber trotzdem würde ich es immer wieder so machen - solange es noch einen Hoffnungsschimmer gibt .....
Liebe Grüße von Judith, Jeanny, Fellini & Wilai :pfote:
http://liebenswerte-fellmonster.magix.net/

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Beitragvon Mozart » 10.05.2007 08:01

Katzen können ja keine Patientenverfügung abschließen :wink:
Die zwei sind ja noch jung, daher haben wir es für sie übernommen und mit unserem Tierarzt eine Absprache gesprochen:

Eine Therapie wird solange durchgeführt wie die Katze ein katzenwertes
Leben führen kann. Wir haben den Tierarzt aber gebeten uns schonungs-
los zu sagen, wenn jede weitere Untersuchung und jeder weiterer Therapieversuch
nur eine Qual für die Katze bedeutet, wenn es heißt Abschied zu nehmen.

Ich glaube, dass manche Tierärzte wirklich in der "Zwickmühle" sind:
auf der einen Seite sieht er, dass es keine Besserung mehr gibt,
die Katze still leidet, und auf der anderen Seite sieht er den Menschen,
der an dem Tier hängt.

Wir haben das Glück bei einem Tierarzt zu sein, der kostenintensive
Untersuchungen nicht nur mal "eben so" durchführt.
Und wenn es heißt die Katze von ihren Leiden zu erlösen, wird er zu uns
ins Haus kommen. Ich hoffe aber, dass es noch ganz, ganz lange dauern wird.
Mein Mann und ich freuen uns, noch lange die Diener von Kasimir und
Ninifee zu sein :wink: :wink:
Der kätzische Wissensspeicher auf www.schnurr-schnurr.de

In Gedenken an Ninifee

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Beitragvon Shy Lee » 10.05.2007 08:16

Ich denke auch, so lange es Hoffnung gibt und das Tier nicht zu sehr leidet, sollte man alles versuchen.

Man sieht dem Tier an, wenn es nicht mehr will und dann sollte man es gehen lassen.

Stehe gerade vor demselben Problem.
Es grüßen Jenni mit Tiger, Aluka, Finch, MC Dreamy und Micky; Sternenkater Angel und Salem immer im Herzen

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Beitragvon teufelchentf » 10.05.2007 08:34

Traurige Geschichte...
Da muss ich an meinen kleinen denken...
Weil mein Ex das Fenster aufließ ist er draußen rum spatziert und wer weiß warum, raus gefallen...war zwar nur der 1. Stock...
Aber ich hatte einen Schock fürs Leben als ich ihn von unten mautzen hörte...
Er hatte keine äußeren Verletzungen außer etwas Blut an der Lippe...hab ihn dann mal so abgetatst und nix fest gestellt...war schon spät, also beschloss ich bis am nächsten Tag zu warten (hab kaum geschlafen und immer wieder nach ihm gesehen, aber er schlief friedlich in meinem Bett)...
Bevor ich zum Arzt fuhr schloss ich einen Pakt mit dem Herr über uns:
Hat mein kleiner nix, hör ich sofort auf zu rauchen...

Seid Monaten bin ich ohne Nikotin :O)
Ich war so froh als der Arzt sagte das er nix hat, das ich erst mal geheutl habe...

Ich denke ein TA sagt einem schon wie schwer ein Tier verletzt ist und sagt auch wenn er eine OP nicht machen würde (meiner macht das zumindest)...entscheiden muss man dann selbst...

Es is immer schlimm ein Tier zu verlieren, aber wenn man sich dann noch Vorwürfe macht das man nicht alles getan hat..

Bin selbst in der Lage...
Meine Häsin hat Krebs, mein TA sagt nicht mehr operierbar da zu groß und er meint das es in den meisten Fällen schon gestreut hat...
Dann hab ich mich im Kaninchenforum mal so umgehört und nur Protest entgegengebracht bekommen...
Es gibt grad kaum ne Minute wo ich nicht daran denke...
Natürlich auch an die Kosten...
Aber soll ich sie wirklich ständig zum TA schleppen und ihr die OP antun...
Was ist wenn sie die Narkose nicht schafft (sie ist 7) aber sonst noch wenigstens ein paar gesunden Monate hätte ?
Ich weiß es nicht und habe mich noch nicht entschieden...
Es geht ihr soweit gut und sie frisst auch gut...

Ich bin Ratlos !

Und habe natürlich Angst das ich mich frage ob ich alles getan habe...

Aber bei Krebs...

Mein Kopf ist da echt leer...

Sorry, das ich euch jetzt so zugetextet hab...passte eben ganz gut die Frage ...
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Beitragvon Kalozza » 10.05.2007 08:47

Ich hoffe, dass nicht viele TÄ nur wegen dem Profit, oder wegen einer Statistik wirklich ALLES versuchen um ein Leben zu verlängern - koste es, was es wolle...

Die Katze meiner Mama ist einmal im Kippfenster hängen geblieben und als wir mit ihr in die Klinik fuhren bereitete mein Mann mich schon auf nen "Abschied" vor, weil sie auch schon aus der Scheide blutete... Arme kleine Maus... Der Arzt untersuchte sie und ich litt und dachte nur, dass er ihr doch nun endlich die Spritze geben solle.. Sie war so "platt" und sah richtig "zerquetscht" aus, dass ich wirklich kurz davor dem TA ne Szene zu machen... dann wollte er sie röntgen und ein Schmerzmittel verabreichen und ich dachte, dass er das nur macht, damit die Rechnung noch was höher werden würde. Aber die Maus ließ alles tapfer über sich ergehen. Sah den Doc an und fing an zu Schnurren! Er redete ganz lieb auf sie ein und sagte dann: Na, wie sieht es aus, kämpfst Du etwas mit?

Er erklärte uns, dass bei einigen Katzen eine vorübergehende Querschnittslähmung auch wieder weg gehen kann und dass er es auf jeden Fall versuchen will! Natürlich hab ich die Dollarzeichen in seinen Augen gesucht, wer glaubt schon so einen Unsinn? Einmal gelähmt, immer gelähmt!
3 Wochen war die Kleine in der Klinik, bekam Infusionen und viele Medis, mußte wieder neu lernen ihre Blase und ihren Darm zu kontrollieren und das Gehen hat auch noch lange gebraucht, um wieder-erlernt zu werden.
Die Rechnung war vom Feinsten - aber sie hat es geschafft!!!
Ein Erlösen wäre sooo viel billiger gewesen, aber die Jahre, die sie noch leben durfte, völlig gesund und ohne eine Einschränkung waren wohl das ganze Leiden wert!

Doch im Grunde wird nicht jede Geschichte so ausgehen, leider gibt es auch bei TÄ einige, denen man nicht im Dunklen begegnen mag. Doch ich hoffe, dass diese schwarzen Schafe wirklich vom Aussterben bedroht sind!

Und im Zweifelsfall, wenn man nicht weiß, ob der TA ein Tier wirklich nur noch "Ausbeuten" will, dann sollte man immer mal den TA wechseln!

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Beitragvon mondsteinfee71 » 10.05.2007 10:35

Echt sehr traurig, das das Leben der süssen Maus nach diesem OP-Marathon doch so tragisch enden musste!

Es ist wohl immer sehr schwer, zu entscheiden, welche Massnahmen ergriffen werden sollen. Ist von Situation zu Situation anders. Aber so wie ich mich kenne würde ich auch alles machen lassen, was nur möglich ist.
Bei einem Menschen würde auch alles getan werden um das Leben zu erhalten. Und Tiere sind nun mal auch Lebewesen!
Wir holen uns die Tiere nach Hause und sind für sie verantwortlich! So oder so. Es ist ein schwieriges Thema. Moralisch immer das richtige zu tun ist nicht einfach. Man ist ja auch irgendwie Egoist und will das geliebte Tier behalten und nicht ohne ihm leben.
Die Geldfrage würde ich persönlich hinten anstellen, Geld ist relativ. Aber meine Katze ist mir soviel Wert, das ich dafür auch Schulden machen würde. Ich habe in meine "gewöhnliche" Hauskatze schon soviel investiert, das sich manch anderer dafür einige Rassekatzen anschaffen könnte. Ich habe es keinen Tag bereut und werde dafür ja auch entlohnt! Aber wie gesagt, das ist nur meine persönliche Meinung und will damit niemand meinen "Stempel" aufdrücken!

Ich hoffe einfach für uns alle, das uns eine solch furchtbare Sitution erspart bleibt!

An die arme Katzenbesitzerin mitfühlende Grüsse und "festdrück"!

Viele Grüsse
Susi

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Beitragvon Shy Lee » 10.05.2007 11:16

@ teufelchen: Das tut mir leid mit deinem Hasen. Ich habe ja erst miterlebt, wie der Hase meiner Cousine operiert wurde (Abszess hinterm Auge) und wie viel Stress die beiden nach der OP noch hatten. Noch bi heute muss sie das Auge spülen, zweimal täglich und Salbe rein.
Für das Tier richtiger Stress.
Aber sie wollte es eben versuchen. Dem Hasen gehts soweit ganz gut.
Aber niemand weiß, ob der Abszess nicht wieder kommt.

Bei Krebs ist das so eine Sache. Sicher will man alles versuchen, aber wenn es eh schon das Aus für das Tier bedeutet, sollte man es dann wirklich noch dem ganzen Stress mit TA, OP usw. aussetzen?
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Beitragvon teufelchentf » 10.05.2007 11:43

@ Shy Lee

Ich hab ja den TA gleich gefragt was er sagt...und er meinte aufgrund der größe der Geschwulst würde er nich operieren...ich denke einfach das er auch genug Erfahrung hat und wenn er nur Geld machen wollte, dann hätte er mir in jedem Fall zu einer OP geraten...
Ich bin noch immer hin und her gerissen, aber ich glaube nicht das ich etwas gutes tue wenn ich ihr eine OP zumute...
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Beitragvon Shy Lee » 10.05.2007 11:47

Schade, dass man erst hinterher immer schlauer ist und es für eine OP keine Garantie gibt :(
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