Verhaltensveränderung

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Manuela
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Verhaltensveränderung

Beitragvon Manuela » 06.01.2006 08:35

Hallo zusammen

ich hoffe jemand von euch kann mir weiterhelfen.

Mein Kater Spike ist mitlerweile 9 Monate alt. Seine Mutter ist eine Siam-Katze. Bis vor etwa einer Woche war Spike ein geschwätziger und aufgestellter Kater. Nachts schläft er in seinem Zimmer und wenn er morgens aufwacht beginnt er zu Miauen, einfach so lange bis jemand kommt, dass kann schon mal 1-2 Stunden dauern. Wir müssen ihn in der Nacht in ein Zimmer einquartieren, wo wir die Türe schliessen können, denn sonst kommt er morgens ab 05.00 Uhr und kratzt an der Schlafzimmertüre bis jemand aufsteht.
Seit dem 31.12.05 ist er aber irgendwie heiser und miaut nur noch ganz kurz und in relativ hohen tönen. Zuerst dachte ich er habe sich erkältet aber da die Augen und die Nase völlig ok ist bin ich wieder von der Idee weggekommen. Sein Fell ist i.O. und er frisst völlig normal. Sein Verhalten hat sich insofern geändert, dass er richtig launisch und abweisend reagiert. Da er aber auch zwischen durch spielt und sich zu uns setzt, weiss ich nicht ob ihm nun wirklich etwas fehlt oder nicht.
Der TA meint ich solle es vorläufig beobachten.

Irgendwie lässt mich aber ein komisches Gefühl einfach nicht los.

Kann es sein, dass sich sein Verhalten geändert hat, weil er grösser wird?
Oder stimmt sonst etwas nicht?

Danke für eure Tip's

Grüsse
Manuela


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Beitragvon Tuxedocat » 06.01.2006 09:05

Hallo Manuela,

seit dem 31.12.05? Kann es sein, dass das Nachwirkungen von der Knallerei sind.

Das hatte ich nämlich auch mal, meine Emmy ist dann total agressiv auf die anderen gewesen und es hat sich dann immer erst nach Wochen gelegt.

Muss nicht sein, dass es bei Spike auch so ist, aber denke mal drüber nach - vielleicht hängt es doch damit zusammen.

LG

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Beitragvon Manuela » 06.01.2006 09:22

Hi

nein das kann nicht sein, weil wir wohnen etwas abgelegen und es gab eigentlich auch gar keine Knallerei.

Aber was ich mir auch schon überlegt habe ist, ob es ev. etwas mit dem Hund zu tun hat. Wir haben seit August einen neuen Hund und Spike ist seit Juli bei uns. Sie spielen auch immer zusammen und Spike kann es nicht sein lassen ihn immer wieder zu "föppeln" Aber bis jetzt gings immer ganz gut, weil ich versucht habe immer auch Spike viel Aufmerksamkeit zu schenken. Und wenn der Hund bei uns ist ist immer auch Spike bei uns.....

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Beitragvon Manuela » 06.01.2006 09:38

Ist vielleicht eine Hals- oder Rachenentzündung vorhanden? Das soll auch auf die Stimmbänder gehen.[/quote]


denke dann hätte er doch schmerzen und würde auch nicht recht fressen oder was meinst du?

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Beitragvon babs » 06.01.2006 09:46

Lass bitte mal abklären, ob nicht eine Stimmbandreizung oder so etwas vorliegt. Bruno hatte das im letzten Jahr. Er konnte nicht mehr richtig miauen, sondern hat nur merkwürdig gekrächzt. Rein äußerlich hat man nicht wirklich etwas bemerkt. Bruno hat pflanzlichen Hustensaft bekommen, den ich ihm mit einer Spritze einflößen musste.

Nach einer Woche konnte er dann wieder "reden".

Lieben Gruß
Barbara


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Beitragvon Manuela » 06.01.2006 13:07

so jetzt ist es wohl nicht mehr so gut.

Als ich über Mittag nach Hause ging. Hat Spike kein Ton rausgebracht, nur noch langsam gefressen und sein Fell fühlte sich irgendwie fettig an.
Jetzt gehe ich doch besser zum TA.

Hoffe es ist nichts Ernstes.....
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Beitragvon Manuela » 06.01.2006 13:32

Vielen Dank !!!!
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Beitragvon Maria » 01.02.2006 19:03

Hallo Manuela,

habe interessiert (und auch besorgt) deinen Beitrag über Spike gelesen.

Warst Du beim TA? Was hatte er?

Neugierig,neugierig.... :roll:
Liebe Grüsse


Maria und die Rasselbande

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Wer keine Katzen mag, der muss in einem früheren Leben eine Maus gewesen sein!!

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Beitragvon Manuela » 02.02.2006 15:24

hallo zusammen

Spike hatte eine Art Grippe. Er war erkältet aber es war eine Virus-Erkältung das war auch der Grund warum man an Nase und Augen nichts gesehen hat. Der TA meinte nur wenn Bakterien dazu kommen gäbe es diesen Nasenschleim und entzüdete Augen. Lugen und Ohren waren aber i.O.
Es sei schon sehr wichtig, dass man auch das Verhalten einer Katze gut beobachtet, denn vielmals spiegelt sich eine Krankheit darin, ohne dass man äusserlich was erkennen kann.
Als Spike eben wiedermal alles runtergerissen hat und nur Mist im Kopf hatte, habe ich ihn oben zur Tür raus gelassen. Es war zwar Sonnenschein aber halt auch kalt. Er kam dann schon gleich wieder unten zum Katzentürchen rein aber daSpike bei Kälte sonst nicht rausgeht und daher auch das Fell dazu nicht hat, kann es sein, dass er sich dabei erkältete.

Spike bekamm ein Antibiotikum welches er 12 Tage einnehmen musste und sofort eine Spritze beim TA.

Zum TA zu gehen war eine gute Entscheidung, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Jetzt gehts ihm wieder gut und er ist purlimunter.... :D
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Beitragvon Manuela » 02.02.2006 16:32

Dank dir Andrea...

Irgenwie ist es schon verblüffend in der heutigen Zeit, wie wenig Menschen im Umfeld meine, oder allgemein die Katzenliebe verstehen. Viele sagen, das ist doch übertrieben, ist doch nur eine Katze.
Finde das irgendwie grauenhaft.
Für mich ist Spike wie ein kleines Kind. Ich hab ihn zu mir geholt und möchte ihm das bestmögliche bieten. Es ist schön in diesem Forum auf Menschen zu treffen, die das verstehen und sich auch für andere Katzenmammi's interessieren.

Vielen Dank....
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Beitragvon Manuela » 09.02.2006 14:39

Man glaubt es kaum aber mein Kater ist doch schon wieder krank und diesmal hat er sogar unseren Hund auch angesteckt.

Es begann alles mit einem harmlosen tiefen brummen. Zwischendurch hat es ihn durchgerüttelt und er hat so komisch gebrummt und heute Morgen habe ich zum ersten Mal überhaupt eine Katze husten und niessen gesehen. Etwa 5 Minuten lang hat er nur gehustet und es hat ihn so richtig gewürgt. Und unser Hund zeigt seit einigen Tagen die gleichen Symptome wie Spike.

Naja vielleich bekommen wir irgendwann mal Mengenrabatt beim TA :lol:

Also geht Manuela mit ihrem Spike heute doch schon zum 4. Mal zum TA...
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Beitragvon Manuela » 09.02.2006 14:42

Danke dir Heidi

komme mir wirklich bald vor wie in einem Lazaret.

Heute Morgen ist mir zum ersten Mal klar geworden, wie wenig wir doch unseren Tieren helfen können. Man steht hilflos daneben und muss zusehen wie's die Armen durchschüttelt...... grässlich...
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