trauriges katerchen

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trauriges katerchen

Beitragvon elfmerlin » 24.05.2006 18:15

hi katzenforis,

endlich ist heute der tag, an dem ich mein katerchen abgeholt habe. ich habe so lange gewartet und mich riesig darauf gefreut.

nach hause gefahren, da hat er schon unterwegs jämmerlich gemaunzt. stieg aus dem körbchen. ging mal hier mal dort hin und war dann verschwunden.
ich habe gesucht, die ganze wohnun abgesucht. nachdem ich ein drittesmal die wohnung durchsucht hatte, kam ich auf die idee mal hinter den alten zeitungen zu gucken. die schiebe ich immer in einen spalt zwischen kühltruhe und schrank. da war auch. und ist auch noch da. kein mäuschen kein leckerchen kann ihn locken. ich glaube er ist ganz traurig. ich auch.

grüße
brigitte


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Beitragvon Bigi » 24.05.2006 18:20

Hallo Brigitte,

nicht traurig sein, der kleine Kerl brauch halt seine Zeit, bis er mutiger wird. Der kommt bestimmt bald vorgekrochen und erkundet sein neues Zuhause. Gib ihm Zeit, das wird !!!

Liebe Grüsse

Bigi
Vielleicht wäre es gut, wenn die Welt von Katzen regiert würde. Dann gäbe es in den höchsten Ämtern endlich ausreichend Klugheit, Instinkt, Einfühlungsvermögen, Beharrlichkeit und Energie ! (Anna Magnani)

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Beitragvon Yonca » 24.05.2006 18:21

Hallo Brigitte,

das wird auch noch einige Zeit dauern, bis sich Dein Katerchen bei Dir eingelebt hat. Meine Miezen haben am Anfang auch 3 Tage unterm Sofa gesessen und kamen nur nachts zum Fressen raus. Aber nach 1 Woche kamen sie dann schon von selbst auf den Schoß gesprungen. Da brauchst Du halt etwas Geduld, lass ihm einfach Zeit bis er von selbst auf Dich zukommt. Das wird schon.
LG
Yonca mit den beiden Fellnasen Clarissa und Cherie
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Beitragvon Kerstin-und-Patrik » 24.05.2006 20:10

Das war bei unserem Katerchen ganz genau so.
Und beim Kätzchen auch.
Mittlerweile tanzen uns die beiden richtig auf der Nase rum ;)

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Beitragvon Martha Musselmink » 24.05.2006 20:27

Sei nicht traurig!

Der kleine Moritz wird halt seine Katzenmama und seine Geschwister vermissen. Aber er wird noch früh gemerken, dass er nun ein ganzes großes Revier für sich alleine hat - und! - dass er nun eine liebe Menschenmama ganz für sich alleine hat.

Ich weiß nicht, wozu Du Dich entschlossen hast: Wird er in Deinem Bett schlafen dürfen? Unsere Katzen durften immer (nach einer kurzen Phase, in denen meine Eltern meinten, dass die zweite Katze nicht ins Schlafzimmer soll, nachdem ihr die erste einmal eine Maus im Bett versteckt hatte ... ). Von eben dieser zweiten Katze, der Katze meiner Kindheit, Heidi, gibt es die Geschichte, dass sie den ersten Tag und Abend unter einem Schrank verbracht hat - ich selbst kann mich nicht erinnern, war noch keine vier Jahre alt. Am Abend haben sich meine Eltern dann ins Bett zurückgezogen und die Schlafzimmertür zugemacht. Es hat wohl nicht lange gedauert, bis es kläglich vor der Türe gemaunzt hat. Nach wenigen Minuten hatte sie gewonnen - und hat die Nacht am Hals meines Vaters schlafend verbracht.

Bei meinen Beiden war es so, dass ich sie in mein Schlafzimmer mitgenommen hatte und sie sich erst einmal verkrochen hatten. Mitten in der Nacht bin ich dann aufgewacht, weil Nadja ganz laut geweint hat. Ich habe sie dann zu mir ins Bett genommen und dort ist sie dann selig in meinem Arm eingeschlafen, Nico kam wenige Zeit später auch. Am Abend vorher hatten sie erst einmal jagend die Wohnun erkundet - allerdings kannten sie uns auch schon, sie stammen aus der Wohnung unter uns und hatten uns schon zwei-drei Nachmittage besucht, bevor sie endgültig eingezogen sind (wir hatten die Geschwisterchen in verschiedenen Kombinationen bei uns, um uns die beiden Katzen auszusuchen, die uns am besten gefallen und denen es am besten bei uns zu gefallen scheint). Am ersten Nachmittag saßen auch sie ängstlich in einer Ecke, dann sind sie langsam aufgetaut.

Insgesamt hat es allerdings dann schon einen Weile gedauert, bis man das Gefühl hatte, dass sie sich richtig eingelebt haben - vorallem Nico hatte da so seine Probleme.

Langer Rede kurzer Sinn: Ihr werdet Euch schon aneinander gewöhnen und Dein Moritz wird sich bestimmt zum echten Schmusekater entwickeln.

Viel Glück!

M.M.
:mond:
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aber nicht auf Katzen und Literatur!

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Beitragvon Chef-Dosi » 25.05.2006 03:42

Find ich auch, dass das nur eine Frage der Zeit ist. Unser Kaschperle war in seiner Pflegestation schon als Problemfall eingestuft, weil er so extrem scheu war, dass ihn keiner haben wollte. Wir haben's trotzdem versucht ... naja, die Geschichte kannst du hier bzw. hier nachlesen.

Heute ist er zwar immer noch ziemlich schreckhaft, aber gegen damals kein Vergleich. Er kommt auch und schmust mit uns, nur hochheben ist noch nicht drin. Aber das kommt sicherlich auch noch.

Lass dem kleinen Kumpel einfach die Zeit, die er braucht. Wenn er soweit ist, kommt er von ganz alleine.
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ist andern auch was abzugeben.
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Beitragvon elfmerlin » 25.05.2006 10:27

hi liebe katzenfreunde,

danke für eure antworten. hatte ich mir zwar auch gedacht, dass er zeit braucht. aber es sah so traurig aus, wenn er mal über die zeitschriften hoch blickte und dann wieder seinen kopf hängen ließ.

nachdem er 6 h dort gehockt hatt, habe ich die zeitschriften mal vorgezogen und er kam langsam heraus und wurde munterer. kommt auch zu mir oder läuft mir nach. geschlafen hat er haute nacht auf meinem bett am fußende und war auch ganz ruhig. jetzt ist er mittlerweile munter. hat gefressen, ist auf kaklo gegangen und wir haben schon ganz viel gespielt. ich bin jetzt richtig glücklich. von der katzenangel hat er schon die schnurr durchgebissen und von dem mäuschen eine feder gefressen. hoffentlich schadet das nicht. habe ihm sofort malzpaste gegeben. die mochte er auch.

jetzt liegt der süße kleine hinter mir und macht ein nickerchen.

leider weiß ich noch nicht wie das mit den bildern geht. muss ich noch üben. aber wir sind jetzt glücklich.

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Beitragvon kathinka » 25.05.2006 10:33

Hallo Brigitte,

das ist doch toll,oder?

Man macht sich anfangs immer viel zu viel Sorgen und Gedanken,ich kenne das. :wink:

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Gruß,
Kathinka,Sylvester,Coffee,Pebbels und Peaches

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Beitragvon Martha Musselmink » 25.05.2006 10:43

Klingt doch wunderbar!!! :D :D :D

Das mit der Feder ist, denke ich nicht so schlimm - kommt dann wahrscheinlich irgendwann auf natürliche Weise wieder raus :wink: - die Spielzeughersteller wissen ja wohl, dass die Katzen die Sachen auch verschlucken können.

Freue mich schon auf Photos!!! - Obwohl ich selbst leider noch nicht kapiert habe, wie es funktioniert, bin in Computerdingen etwas doof. :oops:

Liebe Grüße
M.M.
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Beitragvon Cleo » 25.05.2006 10:59

Unsere Lilu hat auch eine ganz Zeit gebraucht und erst jetzt, nach 10 Wochen, ist sie so richtig mutig geworden. Jetzt bekommt unsere Cleo schon mal einen Klaps auf den Kopf, wenn sie Lilu ärgert.

Ist doch schön, dass Dein Karterchen schon jetzt mit Dir rumtobt.
Wir freuen uns für Dich!
Gruß vom Claus - Dem Dosenöffner von Cleo, Lilu und Ronja
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Beitragvon Juli » 25.05.2006 13:35

Tja so sind unsere Tiger wenn sie nicht wollen , dann wollen sie halt nicht. :wink:
Bei chica gings auch ewig bis sie mal herkam und jetzt liegt sie grade schnurrend auf meinem Schoß.
Aber ging doch jetzt recht schnell mit deinem Katerchen. Freu mich für dich.

LG Juli
Katzen lieben Menschen viel mehr als sie es zugeben wollen,
aber sie besitzen soviel Weisheit,
das sie es für sich behalten.

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Beitragvon Asouna » 25.05.2006 13:39

Das ist doch ein guter Anfang mit deinem Katerchen! Und er scheint dich ja echt gerne zu haben und dir zu vertrauen :D

Alles Gute euch Beiden :!:
Bild Es grüßen Asouna und ihre beiden Tiger:

:katze2: :pfote: Mücke Cleopatra von Quietsch ( 6 ) und
:katze3: :pfote: Benny von Maunz ( 8 )

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Beitragvon Chef-Dosi » 25.05.2006 16:39

elfmerlin hat geschrieben:es sah so traurig aus, wenn er mal über die zeitschriften hoch blickte und dann wieder seinen kopf hängen ließ.

Ist doch kein Wunder! Wenn ich in ne Zeitung rein gucke, lasse ich danach auch meistens den Kopf hängen. Bild
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Beitragvon miezi1956 » 25.05.2006 19:41

Ich finde es auch prima, dass das so schnell geklappt hat
mit Dir und dem Kleinen. :lol:

Bist Du mit Deinem Katerchen allein zu Hause und gehst Du
arbeiten?
Ich frage deshalb, weil es dann mit Sicherheit besser wäre,
eine zweite Katze dazu zu nehmen und damit nicht zu lange
zu warten.

Meine Miezi war 3 1/2 Jahre verwöhntes "Einzelkind" und
hat es jetzt - weil sie sich nie gegen irgendetwas zur Wehr
setzen musste - nicht gerade leicht (auch wenn Oskar so
viel jünger ist !).
Ossi läuft stolz wie ein Spanier durch die Wohnung und
genau so erhobenen Hauptes vor der Miezi entlang. Angst
kennt er nicht (ich meine, wenn Miezi mal ihr Pfötchen
gegen ihn erhebt). Im Gegenteil - Miezi muss meistens
Pfötchenhiebe einstecken. :cry:

:putzen:
Liebe Grüße von Ute mit Samtpfötchen Miezi (seit 23.06.2002), Oskar (seit 17.12.2005) und immer in meinem Herzen Söckchen (seit 23.10.2006, gest. 18.07.2015)


Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird wie das Verbrechen am Menschen.
(Leonardo da Vinci)

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Beitragvon Chef-Dosi » 25.05.2006 23:17

Ja, es ist für so einen kleinen Kerl schon problematisch, wenn er ganz plötzlich aus seiner Familie oder seiner Tierheimgemeinschaft rausgerissen wird und sich nun mutterseelenallein in einer völlig fremden Umgebung wiederfindet. Die Tatsache, dass er dort nicht mal einen Artgenossen hat, macht es mit Sicherheit nicht leichter für ihn.

Wer schon einige meiner Ergüsse überstanden hat, weiß, dass ich die Haltung einer Katze als Einzelkatze in mindestens neun von zehn Fällen als sehr problematisch ansehe. Die Behauptung, dass Katzen grundsätzlich Einzelgänger sind, ist nicht haltbar, das kann jeder, der mehrere Katzen hat, jeden Tag aufs Neue erleben. Richtig ist, dass Katzen sehr selbstbewusst sind und sich nicht so bedingungslos unterordnen wie z.B. Hunde. Aber sie haben trotzdem ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das sie bereits als Babys von ihrer Mutter anerzogen bekommen und mit den Geschwistern trainieren. Reißt man eines dieser Kätzchen aus diesem Sozialverband heraus, ist das für das Tier immer ein einschneidendes Erlebnis. Findet es sich aber allein in einer völlig fremden Umgebung wieder, kann das sehr schnell zum Albtraum werden.

Man sagt zwar, dass Einzelkatzen viel mehr auf Menschen fixiert sind und viel verschmuster. Nun ja, was bleibt ihnen anderes übrig? Katzen kommunizieren zum großen Teil mit ihrem Körper und sie brauchen wie jedes Wesen ihre Streicheleinheiten. Wenn aber keine andere Katze da ist, muss sich das Tier halt die Streicheleinheiten vom Menschen geben lassen. Das hat aber mit freier Entscheidung in meinen Augen nichts mehr zu tun.

Auch kann ich die These aus eigener Erfahrung widerlegen. Wir haben von Anfang an zwei Katzen und die schmusen trotzdem sehr gern mit uns. Und ehrlich gesagt, ist es mir lieber, wenn sich meine zwei Racker auch mal miteinander beschäftigen, als wenn sie mir immerzu auf der Pelle hängen würden.
Zuletzt geändert von Chef-Dosi am 26.05.2006 00:56, insgesamt 1-mal geändert.
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