Die Katze meiner Oma...

Diät, Mieze muss abnehmen

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Tamara
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Die Katze meiner Oma...

Beitragvon Tamara » 13.09.2007 07:16

Hallo Ihr Lieben,

der Kater meiner Oma ist eindeutig zu dick! Er ist bereits 12 Jahre und lebt schon eine ganze Weile mit seinem enormen Gewicht. Der arme Kerl plagt sich im Moment mit etwa 12 Kilo rum. :s2005:

Meine Oma ist bei einer Tierheilpraktikerin, auf die ich aber nicht zu viel Lob preisen möchte. Aber meine Oma vertraut ihr, unverständlicherweise. Meine Oma hat wohl schon einiges probiert, aber er will einfach nicht abnehmen. Ihre TÄ meinte, dass er durch die Kastration so aufgegangen ist und das man da nichts machen kann.
Tommy (so heißt ihr Kater) hatte auch vor nicht allzu langer Zeit mit einem heftigen Katzenschnupfen gekämpft. Doch es scheint sich so langsam zu normalisieren. Meine Oma hatte auch bis dahin noch eine zweite Katze, aber die ist leider an den Katzenschnupfen verstorben. :cry: :cry:
Das war eine schlimme Zeit und hängt meine Oma natürlich immer noch nach.

Im Moment füttert sie jeden Morgen 100 g Supermarktfutter (ich find es sogar recht wenig!) und am Abend gibt sie immer was frisches, also gekochtes Huhn, Rinderherz, Niere.
Durch sein Gewicht und wohl auch das Alter ist er sehr träge und bewegt sich kaum. Er passt noch nicht mal mehr durch die Katzenklappe. Ich find es wirklich traurig! :(

Ich kenne mich mit übergewichtigen Katzen überhaupt nicht aus! Nun meine Frage an euch, was kann ich meiner Oma raten? Gibt es da unkomplizierte (sonst ist es meiner Omi zu viel) und nicht zuuu teure Methoden?

Schon mal vielen vielen Dank im Voraus!


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Re: Die Katze meiner Oma...

Beitragvon Scrat » 13.09.2007 10:06

Tamara hat geschrieben: Ihre TÄ meinte, dass er durch die Kastration so aufgegangen ist und das man da nichts machen kann.



Komische TÄ !

Allein durch die Kastration wird keine Katze zu dick.

Meist ist Bewegungsmangel oder/und falsche Ernährung schuld.

Ich würde mir ein Gutachten eines zweiten TA einholen, auch um sicher zu gehen, dass keine sonstige Krankheit vorliegt. Der kann auch sicher Ernährungtipps geben.
Zuletzt geändert von Scrat am 13.09.2007 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Katze meiner Oma...

Beitragvon lulu39 » 13.09.2007 10:17

Tamara hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,

der Kater meiner Oma ist eindeutig zu dick! Er ist bereits 12 Jahre und lebt schon eine ganze Weile mit seinem enormen Gewicht. Der arme Kerl plagt sich im Moment mit etwa 12 Kilo rum. :s2005:

Meine Oma ist bei einer Tierheilpraktikerin, auf die ich aber nicht zu viel Lob preisen möchte. Aber meine Oma vertraut ihr, unverständlicherweise. Meine Oma hat wohl schon einiges probiert, aber er will einfach nicht abnehmen. Ihre TÄ meinte, dass er durch die Kastration so aufgegangen ist und das man da nichts machen kann.
Tommy (so heißt ihr Kater) hatte auch vor nicht allzu langer Zeit mit einem heftigen Katzenschnupfen gekämpft. Doch es scheint sich so langsam zu normalisieren. Meine Oma hatte auch bis dahin noch eine zweite Katze, aber die ist leider an den Katzenschnupfen verstorben. :cry: :cry:
Das war eine schlimme Zeit und hängt meine Oma natürlich immer noch nach.

Im Moment füttert sie jeden Morgen 100 g Supermarktfutter (ich find es sogar recht wenig!) und am Abend gibt sie immer was frisches, also gekochtes Huhn, Rinderherz, Niere.
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Schon mal vielen vielen Dank im Voraus!


Der Kater ist nicht ein bisschen zu dick - er ist adipös (fettleibig). Er gehört dringend in die Hände eines guten TA mit Ernährungsberatung.

Lg katrin
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Achtung: Ich geh davon aus, das ihr Tips nur nach Rücksprache mit TA oder THP anwendet!

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Beitragvon Tamara » 13.09.2007 10:21

Danke für Eure schnelle Antwort. Das klingt ja nicht gut!

:s2034: Wie soll ich das meiner Oma erklären? Ich darf ja nichts schlechtes über ihre Tierheilpraktikerin sagen...
Das wird wahrscheinlich auch sehr teuer.

Ich schau mal, ob ich jemanden im Raum Berlin finden kann, der sich in Sachen Ernährung gut auskennt.

Könnt Ihr mir vielleicht auch noch ein Buch empfehlen, damit ich meiner Oma die Problematik schonend etwas näher bringen kann??

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Beitragvon lulu39 » 13.09.2007 10:42

Liebe Tamara,

eine Buchempfehlung ist da schwierig.

Adipositas ist ein Krankheit und Fachbücher sehr teuer - deshalb auch der TA. Er muß die Organe checken und dann einen strikten Diätplan aufstellen.

http://www.loetzerich.de/Gesundheit/Adipositas_Ubergewicht/adipositas_ubergewicht.html

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Beitragvon Ronjasräubertochter » 13.09.2007 11:27

:shock: :shock: :shock: und ich dachte Jimmy mit seinen 5,5Kilo ist dick
arme miezekatze :? :?
(meine TÄ schimpft och immer)
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Beitragvon Tamara » 13.09.2007 11:34

Die Tierheilpraktikerin sagt da aber nichts! Auf uns (die ganze Familie!) hört Oma ja nicht.
Es ist eigentlich die Aufgabe des behandelnden Arztes, die Besitzer darüber aufzuklären. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man da nichts machen kann -> wie es ihre Ärztin immer sagen will.

Dem armen Kerl fällt das Aufstehen ja schon schwer! :evil:

Ich werde meiner Oma mal den Link geben und hoffe, das sie sich helfen lässt. Zum Wohle ihres Katers. Aber meine Omi ist da so schwierig...

Das große Problem ist, dass ich 700 Km von meiner Oma weg wohne. Sonst würde ich sie mehr unterstützen und ihr zur Hand gehen. Aber die anderen Familienmitglieder haben dafür keine Zeit. :evil: :evil:

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Übergewicht

Beitragvon Tacoma1 » 11.12.2007 00:07

Also, 12 Kilo ist schon der Hammer. Ich kämpf mit den 5 Kilo meiner kleinen Abby. Die finde ich schon kugelrund.

Ich hatte mal eine aus dem Tierheim, als wir sie dort geholt haben hatte sie fast 10 Kilo. Hatte aber im Tierheim nach Aussagen der Leute dort schon abgenommen.

Sie hat dann weiter abgenommen, allerdings war sie immer hungriger als die anderen. Der Trick war...ihr zwar Futter hinstellen aber kein Futter was sie mag. Oder nur superwenig von dem was sie mag (siehe Stoffwechselproblem) und anstonsten was, was sie nicht mag

Katzen sollen auch nicht hungern, die kriegen ein Stoffwechselproblem wenn sie fasten. (Weiß ich auch erst seit gestern)

Aber das gibt es tatsächlich, daß Katzen nach der Kastration auseinander gehen, das ist kein Unsinn. Eine Abby ist schlank geblieben, die andere hat angefangen zuzunehmen und war viel hungriger als die andere. Ist sie auch heute noch.

Und deine Oma, die stammt halt aus der Generation die noch hungern mußte (Kriegsgeneration). Die können das nicht aushalten, weil sie ja selber Hunger erlebt haben. Versteh ich auch, mir fällt das auch schwer meine Katzen auf Diät zu setzen. In meiner Kindheit mußte auch noch an allem gespart werden.

Ich kann auch die Wurmi nicht aus dem Bett schmeißen, weil ich selber soviel Nähe entbehren mußte, da meine Mutter so gut wie nie Zeit für uns hatte. Tiere helfen uns auch immer ein Stück weit, uns unser eigenes Problem bewußt zu machen. Über die Tiere können wir sehr viel über unsere eigene Problematik lernen. Oder über Kinder, für die die Kinder haben.
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Beitragvon Tacoma1 » 11.12.2007 00:14

Wobei ich die Einstellung der Tierheilpraktikerin nicht schlecht finde. Sie läßt (und solche Menschen schätze ich sehr) die Tiere selber entscheiden und greift nur ein wenn es unbedingt notwendig ist. Immerhin ist der Kater erwachsen und kann prinzipiell selbst entscheiden, wie er leben will.
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Beitragvon Alana » 11.12.2007 00:23

*mal kurz reinschleich*

ich will ja nix sagen, aber mir ist aufgefallen, dass du nun schon paar alte threads ausgegraben hast. was ja an sich nicht schlimm ist und schön deine meinung darüber zu lesen... aber ob der threadersteller nun noch hilfe benötigt/noch da ist, ist fragwürdig.

*schnell wieder verschwind*

achja, außerdem schuldest du uns hierzu http://www.katzen-album.de/forum/ftopic13223.html&highlight=#358637 noch eine erklärung ;)
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