Behandlung mit Globuli?

Homöopathie, Bachblüten & Co

Moderator: Moderator/in

Forumsregeln
In unserer Katzen-Infothek findest Du Informationen zum Thema :arrow: Alternative Heilmethoden bei Katzen
Benutzeravatar
mellia35
Senior
Senior
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2007 16:30
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Berlin

Behandlung mit Globuli?

Beitragvon mellia35 » 24.03.2007 12:06

Hallo,

sorry, ich habe gerade erst gesehen, dass meine "Globulifrage" hier besser passt, als bei den "Harnwegserkrankungen", deshalb an dieser Stelle nochmal meine Frage.....

...ich brauche mal euren Rat.
Es geht nicht um meine Süßen sondern um einen bekannten Kater...er ist sieben Jahre. Seit etwa zwei Jahren bekommt er immer wieder Blasenentzündungen, die mit einem Antibiotikum behandelt werden, jedoch super häufig, was für den Kerl viel schlimmer ist, hat er dabei auch noch diese Blasensteine. Er muss dann katheteresiert werden, es ist sogar vor gekommen, dass ihm ein Dauerkatherter für einige Tage gelegt wurde, alles unter Antibiotikatherapie.
Das Schlimme ist, die Steinchen/Gries bilden sich immer wieder und so ist das sogesehen ein Fass ohne Boden.
Jetzt habe ich gehört, dass es gut sein soll mit Globuli z.B. Berberis zu behandeln. Da das homöopathisch ist kann es in jedem Fall nicht schaden, aber ob es eben hilft....???
Hat einer von euch Erfahrungen?? Wie hoch muss die Zusammensetzung sein? Es gibt doch da solche Bezeichnungen wie D1,D3 oder C1?

Liebe Grüße Mellia


Benutzeravatar
BKH-Katzenmama
Super-Duper-Experte
Super-Duper-Experte
Beiträge: 9671
Registriert: 06.01.2007 21:11
Geschlecht: weiblich
Wohnort: in NRW
Kontaktdaten:

Beitragvon BKH-Katzenmama » 24.03.2007 12:26

Hallo Mellia,

tut mir sehr leid für den süßen Kater :cry:. Leidet er denn sehr darunter
oder ist er sonst fit?

Wie lange bekommt er denn schon das Antibiotikum? Hört sich für mich
so an als wäre es schon ein Dauerzustand!? :(

Sorry, kenne mich mit so einer Krankheit gar nicht aus. Ich hoffe,
dass sich hier noch einige andere User zu Wort melden, die dir
weiter helfen können.

Werde den Thread hier aber weiter verfolgen...

...bis dahin, alles Liebe,

Linda mit Felix & Emily :mond:

Benutzeravatar
Melli-KI
Experte
Experte
Beiträge: 499
Registriert: 29.11.2006 09:36
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Kiel

Beitragvon Melli-KI » 24.03.2007 18:47

Was auch wichtig ist: Was bekommt er für Futter? Man kann auch vieles übers Futter steuern.. Es gibt spezielle Futtersorten zur Vermeidung von Harnsteinchen, bekommt er sowas?

Mit den Globuli kann ich dir leider auch nicht helfen, aber hier gibt es echte Spezialisten, die sich bestimmt bald melden.. :)

PS. Gibt es eigentlich auch etwas gegen Würmer in Globuliform?
Meine :katze4: hört gern,
wenn ich sie rufe..
Sie sitzt in einem Busch,
nur einen Meter entfernt von meinem Schuh-
und lauscht...

Besucht auch meine dunkle Seite.. MonstersGame

Benutzeravatar
mellia35
Senior
Senior
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2007 16:30
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Berlin

Beitragvon mellia35 » 24.03.2007 18:54

Also wenn er nicht wieder gerade eine Blasenentzündung hat, dann ist er fit....aber wie gesagt, es dauert nicht lange, dann erwischt es ihn wieder, man merkt es immer daran, dass er ständig auf´s Klo rennt und nichts passiert.
Spezielles Futter bekommt er, eines von Royal canin.

Benutzeravatar
Melli-KI
Experte
Experte
Beiträge: 499
Registriert: 29.11.2006 09:36
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Kiel

Beitragvon Melli-KI » 24.03.2007 19:03

hm.. schon komisch.. ich könnte jetzt weiterrätseln.. Josie hatte mal solche Steine, weil sie über den Frischgedüngten Nachbarsrasen gelaufen ist, und sich dann ausgiebig den Pelz geputzt hat..

*schubbs*
Meine :katze4: hört gern,

wenn ich sie rufe..

Sie sitzt in einem Busch,

nur einen Meter entfernt von meinem Schuh-

und lauscht...



Besucht auch meine dunkle Seite.. MonstersGame


Barbarossa1

Beitragvon Barbarossa1 » 25.03.2007 09:26

Guten Morgen,

zur Krankheit selber kann ich nichts beisteuern, lediglich zur Aussage "Ich habe gehört, dass diese Globuli helfen..." möchte ich etwas sagen.

Diese allgemeinen Tipps werden dem Kater keine Erleichterung bringen. Deine Bekannte sollte eine gute THP aufsuchen und eine genaue Anamnese machen lassen und dann gezielt mit den Mitteln behandeln lassen, die bei diesem Kater angezeigt sind. Alles andere endet nur enttäuschend.

Ich habe unsere ausgezeichnete THP übrigens in der Yahoo-Nieren-Group gefunden. Vielleicht sollte deine Bekannte sich dort anmelden und die Probleme ihres Katers schildern?

Gute Besserung für den Kleinen!

Viele Grüße Kai mit Maxi und Moritz

Benutzeravatar
Mozart
Extrem-Experte
Extrem-Experte
Beiträge: 23341
Registriert: 09.11.2005 19:19
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Mozart » 25.03.2007 14:59

Ich kann Kai da nur zustimmen.

Homöopathische Behandlung von chronischen Erkrankungen
würde ich auch nicht in Eigenregie machen.
Die Berberitze kann das Mittel sein, muss es aber nicht.
Bei den von Dir angesprochenen Bezeichnungen D 1, C3 handelt
es sich um Potenzen; wenn Du willst kannst Du hier mehr nachlesen. Es ist garnicht so einfach :wink:

Deine Bekannte kann ja auch mal den Tierarzt wegen einer
begleitenden homöopathischen Behandlung fragen; viele Tierärzte
behandeln nämlich auch ganzheitlich!
Der kätzische Wissensspeicher auf www.schnurr-schnurr.de

In Gedenken an Ninifee

Benutzeravatar
mellia35
Senior
Senior
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2007 16:30
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Berlin

Beitragvon mellia35 » 26.03.2007 18:24

....also der Kater war am Freitag wieder beim Tierarzt und hat sein übliches Antibiotikum bekommen.
Meine Bekannte hat auch den Tierarzt gefragt, was er von einer hoöpathischen Behandlung hält.
Die Antwort war alles andere als befreidigend....er meinte schaden kann es in keinem Fall, man sollte es versuchen "vielleicht hilt´s" selber hat er keinen Plan, was man genau nehmen sollte.
Ich hatte gedacht, dass man mit einer geringen Dosierung anfangen kann, aber ich sehe, da muss dann wohl doch eine Fachkraft eine Aussage treffen.

Benutzeravatar
Mozart
Extrem-Experte
Extrem-Experte
Beiträge: 23341
Registriert: 09.11.2005 19:19
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Mozart » 26.03.2007 19:58

Hallo Mellia,
schade das Dein TA nichts von Homöopathie hält.

Mit einer geringen Dosierung anfangen, und dann erhöhen,
das hat bei Homöopathie keinen Sinn. Man muss das richtige
Mittel finden, das ist das schwierige daran. Gibt es in Deiner
Nähe keinen Tierheilpraktiker?

In dem unten stehenden Buch gibt es ganz gute Infos.
Auch wenn die Rezensionen etwas anderes aussagen. :wink:
Der kätzische Wissensspeicher auf www.schnurr-schnurr.de

In Gedenken an Ninifee

Benutzeravatar
mellia35
Senior
Senior
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2007 16:30
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Berlin

Beitragvon mellia35 » 27.03.2007 21:27

Danke für den Buchtip...ich werde das gleich weiterleiten.

Claudia
Einsteiger
Einsteiger
Beiträge: 6
Registriert: 21.10.2006 15:36
Geschlecht: weiblich
Wohnort: Niederrhein

Homöopathie

Beitragvon Claudia » 16.04.2007 21:46

Hallo Mellia,

ich habe gerade deine Frage gelesen. Also in der Homöopathie, nimmt man beim Menschen in der Regel zur Selbstbehandlung die Potenzen D6 - D12; oder C6 - C12. Alles was darüber ist, sollte man mit einem Arzt oder Heilpraktiker besprechen. Ich denke das man bei den Tieren ähnlich vorgeht.
Viel falsch machen kann man nicht, denn sollte es nicht das richtige Mittel sein, so wirkt es nicht.

Ich selbst habe erst vor kurzem auf einer Züchterseite eine Liste mit Homöopathischen Mitteln und deren Anwendungsgebieten entdeckt.

Ich weiß zwar nicht ob das OK ist, das ich diese jetzt angebe aber die Seite kann jeder aufrufen. Da ich keine Seiten verlinken kann, so gebe ich nur die Internetseite an.

www.burmesen-vom-rhönstern.de

Punkt Homöopathie

Ich finde da steht doch schon eine Menge für den Hausgebrauch.

Ich hoffe, ich konnte dir und vielleicht auch anderen weiterhelfen.

Liebe Grüße Claudia

Benutzeravatar
tl-136
Experte
Experte
Beiträge: 127
Registriert: 26.04.2007 22:37
Vorname: Thomas
Geschlecht: männlich
Wohnort: Rhein-Main
Kontaktdaten:

Re: Behandlung mit Globuli?

Beitragvon tl-136 » 02.05.2007 21:52

mellia35 hat geschrieben:Hallo,

Das Schlimme ist, die Steinchen/Gries bilden sich immer wieder und so ist das sogesehen ein Fass ohne Boden.
Liebe Grüße Mellia


Tip: Achte bitte darauf das die Katze nur 2 mal am Tag zu fressen bekommt. und das Futter nicht länger rumstehen lassen. Der pH Wert des Urins ändert sich bis zu 6 Stunden nach dem Fressen noch.
Wird alle paar Stunden nachgefasst, geht der Vorgang wieder von vorne los.

Beim Fressen ändert der pH Wert sich dramatisch und kommt wieder in einen Normalbereich zurück (rote kurve). Ich habe eine Grafik der Veterinärmedizinischen Uni in Zürich die das belegt, beigefügt. Wenn Fleisch gegessen wird ist der anstieg des pH Wertes nicht so dramatisch wie bei Getreide.

Bild
ad libitium heisst "dauernd verfügbar" Es war Diättrockenfutter gemeint.
auf der senkrechten links ist der pH wert abgebildet. auf der wagrechten achse die zeit..
angesäuertes Futter verschreibt der TA dann, um den pH Wert in den optimalen Grenzen zu halten

Ist das Futter stark Getreidehaltig kommt der pH aus dem gelben Bereich heraus. das ist ungünstig.
Manche Futter haben zur Ansäuerung (pH Wert niedrig) DL Methionin drin.
Generell ist Fleisch besser als Getreide. Fleisch hält den pH niedrig.
Dann sind die Schwankungen nicht so gross (pH teilweise 6-7-8-9)

vielleicht hilft Dir die Info neue Steine zu verhindern.

gruss Thomas



Zurück zu „Alternative Medizin“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste