Zeckenbefall alternativ behandeln

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Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon ulze » 10.04.2017 21:16

Hallo Leute, lange ists her.....
wir melden uns mal wieder zurück....schaffe es leider nach wie vor nicht öfter hier zu sein.

Heute geht es mir um natürliche Zecken- Flohmittel, Wurmmittel

Ich habe jetzt über 2 Std. damit verbracht im Internet zu suchen, hier im Forum geschaut etc.

Ich blick jetzt echt nicht mehr durch. Tapsi ist ja Freigänger, er zieht jetzt langsam wieder auf seinen Acker, dementsprechend bringt er Zecken mit.... mit Flöhen hatten wir auch schon zu tun und da er ja Mäuse fängt, sind Würmer ein Thema (ich kann den Kot nicht untersuchen lassen, er geht nur draußen).
So bisher haben wir für bzw. gegen die Flöhe Program und Capstar eingesetzt. Das kann ich noch vertreten, da es auch für säugende Katzen und für Kitten ist.
Die Zeckenplage ist Jahr für Jahr das gleiche.....ich ziehe sie ihm....hab auch schon mal Kokos drauf....etc. Entwurmt habe ich mit Milbemax, begeistert bin ich nicht, ist mir eigentlich zu stark und Chemie.

Ich bin jetzt auf die Firma "AniForte" gestoßen. Super dachte ich, tolle Produkte, echte Alternativen dabei. Naturprodukte nur für Tiere!!!
Die Produkte sind extra für die Tiere, Hunde, Katzen etc. entwickelt.
Nun verstehe ich aber nicht mehr nach was man gehen kann.
Also ich meine, die Diskussionen im Netz bzw. Foren mit ätherischen Ölen bei Katzen, ja sogar vor Kokosöl wird gewarnt, Neem?, Geraniol? Margosa-Extrakt?
Was denn nun?
Was bringt denn ein Mittel, welches extra für Katzen entwickelt wurde wenn ich erst alle Wirkstoffe überprüfen muss ob es für Katzen nicht schädlich ist??? Übersteigt gerade etwas meinen Horizont. :roll: :roll:

Hier ein Beispiel eines Zeckenmittels:
AniForte® Ectoprotex cat - Spot On zur Zecken- & Parasitenabwehr 50ml :Paraffinöl, Kokosöl, Lavendelöl, Geranienöl, Zitronenöl, Anisöl, Geraniol
Wirkstoff: Geraniol


Sorry, ich blicks nimmer.....was kann man denn jetzt bitte noch auf die Katze tun? Die üblichen Spot ons kommen nicht in die Tüte (Frontline, Stronghold).

Sorry für den langen Text bzw. wenn es die Diskussion schon gab, hab nur einen Thread dazu gefunden und kam leider auch nicht weiter.

Danke für fachliche und sachliche Infos!!!

:s2445:
Liebe Grüße von Uli & Tapsi


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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon Räubertochter » 11.04.2017 09:07

Moin Uli,
schön Dich mal wieder zu Lesen und dann gelich mit so einer Herausforderung :kiss:

Deine Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, wie man gemeinhin denkt.

Als Erstes muss man sich die Frage stellen, was möchte ich erreichen. Soll mein Tier im akuten Fall behandelt werden oder will ich eine Prophylaxe?
Da muss ich ehrlich zugeben, bin ich überhaupt kein Fan von, denn alle diese Gifte für Zecken haben ja ein Ziel- die Zecke muss Beißen, damit sie das Neurotoxin aufnimmt und stirbt dann.

Wer sich über die Wirkung, des zu zeit meist verordneten Mittels Bravecto informieren will, dem sein die FB Gruppe "Ist Bravecto sicher empfohlenß"
Da wird aus Hollend initieriert ganz klar gezeigt, was Bravecto ist- ein Neurotoxin, dass u.U, auf Katze oder Hund verherende Auswirkungen haben kann. Es gab vor kurzem auch einen TV Bericht, gut recherchiert und völlig Vorurteilsfrei gestaltet, denn der Journalistin und auch der FB Gruppengründerin geht es nicht um Schwarzmalerie, sondern um Aufklärung.
Die getestetebn Tierarztpraxen hätten das Mittel alle so mitgegeben ohne auf die neurolgischen Nebenwirkungen aufmerksam zu machen und das geht nicht, finde ich.Natürlich kann es gut gehen, aber keiner weiß, ob sein Tier vielleicht vorgeschädigt ist und dann unberaten so ein Gift, nein da platzt mir tatsächlich der Kragen. Das Gleiche gilt übrigens für Frontline, auch da gibt es zig Katzen, die an der Gabe mit epileptischen Krampfanfällen leiden.

Alle handelsüblichen Präparate arbeiten mit Neurotoxinen, denn alle wollen die Zecke und den Floh töten wenn er zubeisst. Dafür muss aber im Körper ein Spiegel aufgebaut werden, damit das auch funktioniert. Meins ist das nicht.

Bei Zecken halte ich tatsächlich das Kokosöl für die beste Variante, meine ktzaen bekommen jetzt regelmässig die Beine und den Schwanzansatz eingerieben., Hundebesitzer können mit Kokosflocken im Futter den Geschmack des Blutes verändern, den die Zecken nicht mögen.

Bierhefe soll, laut Katzenbesitzern, denselben Effekt haben. Auch da schmeckt das Blut nicht bzw. der Geruch verbreitet sich schon über die Haut und hält so fern. Kontrolle ist sicher immer noch nötig.

Bei Flöhen empfehle ich je nach Grad des Befalls, Staubsauger mit Flohhalsband ausstatten, regelmässig alle Polster und Teppich und vor allem Ecken und darunter saugen und Beutel direkt wechseln. Umgebungssprays sind wiederum Gift auf Chrysanthemenbasis und enthalten Phenole, die für die Katze toxisch sind. Das gilt ebenfalls für alle ätherischen Öle wie Lavendel, Teebaumöl, Schwarzkümmel etc.

Der Katze fehlt ein Leberenzym um Alkohole, und das sind Phenole schnell abzubauen, das heisst es reichert sich an. Wenn man es denn einsetzt, muss die Dosis ganz runter reguliert werden, so dass die Leber zeit genug hat es abzubauen. Ist mir zu großes Risiko.
Deshalb setze ich sie hier nie ein und warme auch alle Kunden davor.
Das Gleiche gilt für alle Mittel, die für Hunde zugelassen sind- Hunde können mit den Phenolen umgehen und abbauen, was die Katze nicht kann. Videos im Internet aufgenommen von Tierärzten, die aufklären wollen, zeigen die fatalen Konsequenzen.

Was ich empfehlen kann ist Kieselgur, für den Aussenbereich. Also Liiegeplätze, Höhlen etc. kann man damit gut bestäuben und ausbürsten.
Achtung hier auf das naturreine Produkt und nicht direkt am Tier anwenden, soll man können, da es aber Feinstaub ist möchte ich das nicht im Fell haben. Außerdem gibt es Berichte, wo das Kieselgur in Wohnungen die technischen Geräte ruiniert hat. Die wirkung geht auf den Flohpanzer, er trocknet aus. Was ich sehr gut finde.

Capster und Programm haben hier letztes Jahr keine Wirkung gebracht, ich bin dann zu Advocat gewechselt und anschliessend mit Milbemax entwurmt

Fazit- Dschungel wohin man blickt.

Meine Empfehlung- Prophylaktisch nur mit Bierhefe und Kokosöl und bei Befall ggf. einmal eine Keule die direkt hilft, denn leider haben ja unsere Katzen die neigung auch noch zu Kratezn wenn der Floh schon lange vorbei ist und können auch eine sog. Flohspeichelallergie entwickeln. Deshalb dann behandeln wenn es sein muss. Soviel wie nötig und sowenig wie möglich.

Zu guter letzte noch einen Hinweis. Wer empfindet, dass sein Tier Katze oder Hund überproportional viele Zecken mit nach Hause bringt täte gut dran es durchschecken zu lassen, denn chronisch kranke Tiere ziehen Zecken an, wie ein Magnet. So manche überaschende Diagnose, grad bei Katzen, ist da schon zu Tage gekommen!

So, Uli, viel text, aber ich war gestern grad bei einer Kundin, genau zu dem Thema und im Netz häufen sich auch die Anfragen-deshalb so ausführlich :kiss:

Berichte bitte mal, für was Du dich entscheidest!
LIebe Grüße
Stefanie
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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon ulze » 11.04.2017 12:20

Hallo Stefanie,

ich danke dir sehr für deine Antwort und die Mühe die du dir gemacht hast.

Nein, die Mittel mit Nervengiften wollte ich ja sowieso nicht anwenden....deswegen suche ich ja nach alternativen. Denn wenn das Gift im Blut die Zecke bzw. Floh tötet ist es ja eben im Blut der Katze.....no Way. Bravecto war mir nicht bekannt, anscheinend besser so. Aber ich lese oft "gebt nur Mittel die ihr vom Tierarzt bekommt", sorry da sieht man ja wie darauf verlass ist. Für mich ist das genauso wie in der Humanmedizin, die verordnen doch auch Tabletten etc. mit dem Wissen um Nebenwirkungen und Schädigungen.....naja anderes Thema.

Nun, was den Befall angeht....bei Flöhen haben wir das genauso gemacht, Stück Halsband in Staubsauger etc., alles gewaschen usw., da habe ich dann aber eben Capstar gegeben, das hat gut gewirkt bei Tapsi. Und auch einfach zu handeln.

Sonst möchte ich hauptsächlich den Zecken vorbeugen.
Nun was ist überproportional viel? Tapsi bringt, unbehandelt, ca. 2-3 Stck. täglich mit. Er wohnt ja quasi im Gras, im Sommer.
Das ist schon seit er den ersten Sommer rausgeht, also es wird jetzt sein 6. Sommer und er brachte sofort Zecken mit.

Das Kokosöl hat schon Wirkung gezeigt.....doch dann las ich irgendwo (vermutlich wieder FB) das das auch schädlich sein sollte :roll: das hatte mich total verunsichert. Weil er schleckert es ja auch ab.
Wie oft trägst du es auf? Was heißt regemäßig? Bei Tapsi hat die Wirkung nach 2-3 Tagen nachgelassen.
Und wenn ich es auftrage sieht Tapsi aus wie ne Straßenkatze, struppig, fettig und dann am besten noch direkt in der Erde wälzen :( ich habs ihm auch hinter die Ohren gemacht, am Hals und Schwanzansatz.....aber wie gesagt, dann täglich??
Oder nehme ich zuviel? Oh mann, da ist es wieder, ich will einfach nix falsch machen.

Bierhefe werde ich nochmal probieren, ich hatte mal Formel Z (ich glaube das ist mit Bierhefe?) und das hatte er irgendwann auch satt, von wegen wie ein Leckerli jeden Tag geben.....nach einer Woche hat er's liegen lassen.

Kokosflocken geht wohl nur bei Hunden innerlich? Bei Katzen nicht?

Ok und das mit den Ölen verstehe ich schon, ich wusste schon, dass die Leber der Katze anders ist aber ich verstehe einfach nicht warum dann in allen "speziell für Katzen"-Mitteln das Zeug drin ist??!! Ist mir ein Rätsel!

Du weißt dass ich für Tapsi nur das Beste will und alles für ihn tue, eben keine Chemie, mir reichts schon immer mit der Milbemax, die er gut verträgt, aber da gibts auch Diskussionen drum ob man die nun regelmäßig geben soll bzw. das ein Teufelskreis entsteht. Aber er ist nunmal Freigänger und ich kann seinen Kot nicht kontrollieren oder untersuchen lassen. Und manchmal frisst er schlechter uns sieht hintenrum etwas eingefallen aus, dann gebe ich ihm Milbemax und es geht ihm zwei Tage später besser. Also was soll ich sonst machen.....ich entwurme nicht alle 3 Monate, es ist länger dazwischen.

Nochmals Danke für die Infos.....das Kokosöl und die Bierhefe stehen jetzt auf Platz eins. Auch wenn er dann struppig aussieht.....
:s2445:
Liebe Grüße von Uli & Tapsi

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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon Räubertochter » 12.04.2017 10:38

Hi Uli,
gern geschehen ;-) ist ja aber auch ein vertracktes Thema. Gegen Zecken hilft nicht viel und dass das dann Gift ist auch logisch.
Auch Capstar ist ja nicht ohne, aber was soll man tun.
Mit dem Kokosöl mache ich das wie Du auch, Hauptsächlich Bein, Schwanzwurzel und Nacken.
Das Ganze Fell der Norweger ist ggf. ein Alptraum habe ich aber auch schon gemacht, sie putzen sich das raus. Da muss man nur wissen, dasss Öle halt abführend wirken
& Iavas zum Beispiel reagiert mit Durchfall, aber er hat auch jedes Häärchen vom Kokosöl befreit und er hat viel viel Fell.
Wenn Tapsi draußen wohnt ist das 2-3 kein Übermaß. Bei Tieren ab 10 Zecken tgl.würde ich nachgucken. Was das Kokosöl im Futter betrifft, ist das blöde dass das Öl bei normaler Zimmertemperatur fest ist und natürlich auch im Katzenfutter fest wird. Da ich nicht barfe, habe ich das mit den Flocken noch nicht getestet, meine Hundebesitzer sagen alle wirdproblemlos mitgefressen, auch von den Katzen- die klauen Hundefutter :lol: aber so übers Nassfutter bliebe hier wohl stehen.

Und für alle die es interessiert- natürlich wirkt das Kokosöl auch bei uns Menschen. Setzt allerdings voraus, dass man den Geschmack mag zum Kochen nehme ich gerne das Öl und nach dem Duschen auf nasser Haut- prima Pfjwge und Schutz. Wenn es wandern geht gibts nochmal eine extra Üirtion in den Nacken, Beine & Arme
Aber man muss den Geruch natürlich mögen, nach Bounty zu duften ist nicht jedermanns Sache :lol:

Uli, es wird mal Zeit für aktuelle Tapsi Fotos - das ist schön viiiiiel zu lange her!

Liebe Grüße
Stefanie
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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon Felinae » 14.04.2017 06:57

Zecken und Flöhe so ein elenden Thema.

Ich kenne such nur Kokosöl als "natürliche" Zeckenabwehrmassnahme.

Da Zecken aber nun mal leider auch uns Menschen gefährlich werden können, muss man da fürchte ich doch gut abwegen, ob manchmal doch die chemische Keule sein muss. Die zwei kleinen Kitten meiner Ma dürfen ja in Zukunft raus. Meine Ma hat viele kleine Enkel, zum Teil noch Krabbelkinder, wenn die Katzen abfangen Zecken in die Wohnung zu bringen, die dort dann abfallen und womöglich auf die Kinder gehen... Im schlimmsten Fall bleibt dann gar nichts anderes übrig als zur Keule zu greifen. Fragt sich dann nur welche Keule da am sanftesten zuschlägt.

Bei Flöhe würde ich glaube ich erst mal zu Program und Kapster greifen...


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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon ulze » 14.04.2017 16:27

nochmal danke für die Antworten.....

also gut Stefanie, ich werde ein "paar" Bilder hochladen, in nem extra Thread, vielleicht interessiert es ja noch jemand der nicht gerade beim Zeckenthema schaut :wink:

wollte eh schon lange bilder zeigen, vor allem vom hausbau......also ich bin drüber....nur noch einstellen hier

bis dann
Liebe Grüße von Uli & Tapsi

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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon jubzie34 » 20.06.2017 12:19

Hallo,
dieses Zeckenthema interessiert mich auch sehr. Ich suche auch schon lange Alternativen und habe auch schon verschiedene Meinungen zu dem Kokosöl gehört. Ich sammle auch jeden Tag von meinen beiden Miezies 2-4 Zecken ab und letztes Jahr hatte leider mein Kind ein Biss von einer Zecke, weil eine im Bett abgefallen sein muss. Das war aber gleich so das wir Antibiotika nehmen mussten, wegen Borreliose. Sie hatte einen ca 12cm roten Kreis rund ums Ohr und Wange.

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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon Esther65 » 29.06.2017 09:39

Das ist wirklich auch eine meiner größten Sorgen, dass unsere kleine eine Zecke abbekommen könnte.
Wieviele Wochen musste Sie das Antibiotika den nehmen?
Das Kokosöl ist halt auch - aufs Fell augetragen - eine kleine Sauerei und ein Geschmiere. Meine Freundin reibt Ihren Hund damit ein - mit viel Erfolg - aber das Sofa von denen sieht aus :? :? :?

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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon Esther65 » 18.07.2017 13:38

Hallo Ihr lieben,
ich habe von einer Freundin den Tipp bekommen, dass Cistus bei Hunden und Katzen gut gegen Flöhe helfen soll. Den Tee habe ich schon lange im Haus und nutze ihn für mich, aber das er auch für meine Tiere gut ist, ist noch neu für mich.
Gern berichte ich euch, wenn ich erfahrungen gemacht habe.
lg

Iso
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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon Iso » 25.07.2018 13:16

Was hat dir denn geholfen, man kann ja nie wissen was alles passieren kann.

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Re: Zeckenbefall alternativ behandeln

Beitragvon Räubertochter » 25.07.2018 20:10

Hallo Esther,
an Cistus forsche ich schon länger. Leider gibt es bisher nur Berichte betroffener Borreliosepatienten über die positive Wirkung und keine studie, die das untermausert. ich selber bin auch ein großer Cistus Incarnus Fan und Sommer wie winters mein Hauptgetränk, grad auch bei dieser Hitze.

Und hier kommt jetzt leider das ABER, bitte passe bei katzen auf mit der Dosierung. Cistus enthält Phenole in großer Anzahl und noch so einiges anderes, was die katze nur schwer abbauen kann.Ich habe grad Globuli im Test in niedrigpotenz, wo also noch inhaltsstoff enthalten ist. Nur haben wir zu zeit keine Zecken, daher schwer zu beurteilen, inwieweit es abschreckt. Gut für die Modulation des Immunsystems ist es alle Mal.

Und für alle Betroffenen mit Kindern und Zeckenbissen, bitte sucht Euch einen klassicshen Homöopathen, der Euchbzw. das Kind behandelt. Diese Hammerantibiotikagaben der Schulmedizin scheinen nur vermeintlich zu helfen, nicht jede Wanderröte ist eine Borreliose und oft wird es nach den Tetrazyklinen (Doxyzyklin und Co) wesentlich schlimmer als vorher.

Wer Interesse an Komplementärmedizin hat zu diesem Thema, ich habe ein paar Bücher dazu, die eine andere Sicht der Dinge auf die Borreliose bringen und die Schulmedizin hat ausser Antibuiotika keine Waffe. Es ist aber wichtig, dass der Organismus selber die Borrelien beseitigt und das geht mit Antibiotika nicht. Denn ANT-BIOTIKA, töten alles Leben, auch das Gute und die Spirochäten freuen sich. Wer mehrb wissen möchte, gerne pn :-)

Liebe Grüße
Stefanie (gehe jetzt Cistus für morgen kochen)
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