Operations versicherung sinnvoll

Vorbereitung und Nachbehandlung von Operationen

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Heike87
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Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Heike87 » 23.12.2014 11:56

Hallo Katzenfreunde,

ich schenke meiner Tochter zu Weihnachten eine Katze. Nun bin ich aber nicht sicher ob wir so eine Operations versicherung für Katzen brauchen (http://www.finanzprofit.de/tierversicherung/katzen_voll_krankenversicherung.php)

Fragen:

Haben eure katzen Op versicherung?
Wie sinvoll ist so eine Versicherung?

Danke für eure Antworten.

Heike
Zuletzt geändert von Heike87 am 05.01.2015 08:57, insgesamt 1-mal geändert.


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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Schuggi » 23.12.2014 12:26

Ich halte eine Versicherung inzwischen für gut,
man weiß nie was kommt...
man sollte sich aber genau informieren und
suchen....es gibt gravierende Unterschiede!
Bei Deinem Beispiel ist mir sofort der 1 bzw. 2 fach Satz
aufgefallen, es gibt Versicherungen da zahlt man "5 Euro"
mehr und ist komplett abgesichert, auch bei Notfällen.
Die einen übernehmen sogar teilweise Kastraionen und
andere überhaupt nicht....
Es gibt etliche Unterschiede....
Aber grundsätzlich halte ich eine so eine Versicherung
für gut, Tiere werden heutzutage sehr alt und wie gesagt
niemand weiß was und wie es kommt.
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Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das was übrig
bleibt, wie unwahrscheinlich es auch wirken mag, die Wahrheit sein...

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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon moggy » 23.12.2014 13:26

Ich hatte ein ähnliches Thema eröffnet und bin mittlerweile der Meinung das es besser ist monatlich eine bestimmte Summe zurück zu legen. Hier
viewtopic.php?f=27&t=32186

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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Sanoi » 23.12.2014 14:28

Es ist besser eine Summe zurückzulegen, da ich bisher keinen kenne bei dem sich eine gelohnt hat, wenn man das im nachhinein betrachtet.
Sie ist sie relativ teuer, erst recht wenn man eine "Draußenkatze" hat
Für eine Wohnungskatze finde ich lohnt es sich also erst recht nicht, weil außer Kastration werden Katzen eher selten operiert bzw. wir hatten bei 4 Katzen 1 Krebs-OP, 2-Zahn-OPs. Damals lagen die Beiträge bei minimum 30€ im Monat, das sind mindestens 360€ im Jahr. impfung kostet glaub ich 50€. d.h. ohne OPs oder so bezahlst du 300€ im Jahr umsonst und hast in 3 Jahren schon fast 1000€.
Da leg ich persönlich lieber was zurück ;)
Bye
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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Yve1981 » 24.12.2014 15:21

Da kam letztens ein Bericht im Radio zu. Ein Versicherungsexperte meinte, das sei nur sinnvoll, wenn man von vornherein weiß, dass die Katze dauerhaft behandelt werden muss.
Ich lege mir auch monatlich zwischen 20-50 € was zurück (jenachdem wie es passt). Und das Geld vom Flaschenpfand lege ich immer dazu.
Liebe Grüße,
Yvonne mit Mio.
Tigger (21.09.2012) und Whoopi (01.09.2018) im Herzen

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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Sanoi » 24.12.2014 17:25

Die Versicherungen klammern bekannte Krankheiten immer aus ;)
So ist es z.b. auch beim Menschen bei Berufsunfähigkeitsversicherungen. Bist zu krank muss du 1. viel mehr zahlen als alle anderen (bei mir sollten es fast 400€ im Monat sein) und 2. klammern die alle bekannten Krankheiten aus.
Bye
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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Yve1981 » 25.12.2014 02:11

Ja, der sagte dann auch, dass die in dem Fall monatlich mehr kosten.
Liebe Grüße,
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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon moggy » 25.12.2014 11:54

Sanoi hat geschrieben:Die Versicherungen klammern bekannte Krankheiten immer aus ;)


Sanoi das ist schlichtweg falsch. Wenn es so wäre, wäre es keine Versicherung sondern Scharlatanerie.
Bitte erkundige dich vorher, bevor du solche Informationen ins Netzt stellst. Ist nicht böse gemeint :wink:

Es werden Erkrankungen sowie Folgeerkrankungen Ausgeschlossen, die bei Abschluss des Versicherungsschutzes bekannt waren.
Ebenfalls angeborene Fehlentwicklungen, chronische Erkrankungen usw. Also ebenfalls Erkrankungen die bekannt waren.
Im Bereich der Zahnprofilaxe gibt es auch Unterschiede.

In meinem Fall, mit zwei chronisch Kranken Katzen hätte die Fachabteilung nach einem gesundheitsbogen vom Arzt entschieden. Also ganz ausgeschlossen wurde es auch nicht.
Ich kenne zudem eine Frau die eine an Krebs erkrankte Katze hatte (der Versicherungsschutz bestand jedoch schon vorher), und die Uelzner hat die Kosten problemlos für die Behandlungen übernommen.

Das es trotzdem besser sein kann eine bestimmte Summe zurück zu legen denke ich auch.
Das kann trotzdem von Fall zu Fall unterschiedlich sein.

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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Sanoi » 25.12.2014 12:10

Ich habe mich erkundigt und es war so.
Gut ich hab geschrieben das es was her ist, aber es war definitiv so und hättest du meine Beiträge gelesen, hättest du gelesen das ich mich damals erkundigt hatte ;)
Zudem fiel man damals ab einem bestimmten Alter raus und genau in dem Alter fangen z.b. die Krankheiten an. Bei Hunden war es 7 Jahre, bei katzen damals 9. Die Diabetes von gina wäre daher rausgefallen. Die Spondylose von Yokiko kannte ich noch nicht. Choco wäre alterstechnisch auch schon rausgefallen wenn ich mich recht erinnere. Daher hat es für mich sich nicht rentiert und selbst wenn ich zurückschaue hätt ich immer noch einiges Geld auf der hohen Kannte wenn ich jeden Monat das zurückgelegt hätte, was die Versicherung verlangt hatte. Für mich hätte sich das also nicht rentiert, ich hätte bis heute einige hunderte Euros aus dem Fenster rausgeworfen, wenn nicht sogar schon über 1000€.
Bye
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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon moggy » 25.12.2014 15:29

Ich habe deine Antworten gelesen. Aber woher hast du die Information das Tiere ab einem bestimmten Alter "rausfallen"?
Quellen? Oder vom Hören und Sagen? Das stimmt so nämlich auch nicht :wink:

Sanoi hat geschrieben:Ich habe mich erkundigt und es war so.

Wo hast du dich genau erkundigt?
Ich hatte mich nämlich direkt bei der Uelzner und Helvetia erkundigt und hatte eine vollkommen andere Auskunft erhalten.

Zudem fiel man damals ab einem bestimmten Alter raus

Du meinst ältere Tiere fliegen raus oder werden erst gar nicht aufgenommen?
Oder meinst du eher das was mir die Fachfrau auch sagte, das es bei Tieren ab einem bestimmten Alter eine etwas niedrigere Erstattungshöhe gibt?
Bei der Uelzner sind es 20% weniger ab dem 5. Lebensjahr, die dann versichert werden.

Bei Hunden war es 7 Jahre, bei katzen damals 9. Die Diabetes von gina wäre daher rausgefallen. Die Spondylose von Yokiko kannte ich noch nicht. Choco wäre alterstechnisch auch schon rausgefallen wenn ich mich recht erinnere. Daher hat es für mich sich nicht rentiert und selbst wenn ich zurückschaue hätt ich immer noch einiges Geld auf der hohen Kannte wenn ich jeden Monat das zurückgelegt hätte, was die Versicherung verlangt hatte. Für mich hätte sich das also nicht rentiert, ich hätte bis heute einige hunderte Euros aus dem Fenster rausgeworfen, wenn nicht sogar schon über 1000€.

Ja, das Thema hatten wir bereits. Das wären in deinem Fall "mitgebrachte" Erkrankungen.
Ist ja auch logisch. Man kann auch keine Haftpflichtversicherung abschließen und im Nachhinein einen Versicherungsschaden melden der zuvor bestand :wink:
Wie schon geschrieben bin ich auch dafür eine bestimmte Summe zurück zu legen. Im Einzelfall muss das jedoch jeder für sich entscheiden denn für andere kann sich eine Versicherung durchaus rentieren.

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Re: Operations versicherung sinnvoll

Beitragvon Kuro » 25.12.2014 20:52

moggy hat geschrieben:
Bei Hunden war es 7 Jahre, bei katzen damals 9. Die Diabetes von gina wäre daher rausgefallen. Die Spondylose von Yokiko kannte ich noch nicht. Choco wäre alterstechnisch auch schon rausgefallen wenn ich mich recht erinnere. Daher hat es für mich sich nicht rentiert und selbst wenn ich zurückschaue hätt ich immer noch einiges Geld auf der hohen Kannte wenn ich jeden Monat das zurückgelegt hätte, was die Versicherung verlangt hatte. Für mich hätte sich das also nicht rentiert, ich hätte bis heute einige hunderte Euros aus dem Fenster rausgeworfen, wenn nicht sogar schon über 1000€.

Ja, das Thema hatten wir bereits. Das wären in deinem Fall "mitgebrachte" Erkrankungen.

Was ja im Übrigen auch bei einer privaten Krankenversicherung bei uns Menschen der Fall ist und verständlicherweise normal. Was besteht, wird entweder ganz ausgeklammert oder zu einem geringeren Anteil versichert (z. B. über nur bis zu einem bestimmten Wert werden Kosten übernommen). Aber für Weiteres (also nicht Bekanntes) ist die Versicherung ja da.
Ich hatte mal ganz kurz darüber nachgedacht, aber dann war auch schon die HCM da und das Thema hatte sich für mich völlig erledigt, bevor es überhaupt spruchreif war.
Und für mich ist es auch irgendwo klar, dass ältere Tiere geringer eingestuft werden oder sogar gar nicht angenommen werden, aber gerade Letzteres ist eher eine Fall-zu-Fall-Entscheidung, denke ich.
Senioren werden erwartungsgemäß höher eingestuft, was Risiken betrifft und je nachdem, was vielleicht schon an Krankheiten vorliegt, dadurch sogar komplett ausgeschlossen, aber ich denke, das werden dann eher Einzelfälle sein.
Grundsätzlich, finde ich, dass so eine Versicherung vor allem bei jungen Tieren abgeschlossen werden sollten, die gesund sind, denn dann wird die Einstufung am günstigsten sein.
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