HCM im Endstadium und Wasser :-(

Herzinsuffizienz, Herzinfakt, Herzklappen, Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon sabina » 18.11.2016 12:48

ich kann dir auch nicht mehr als sagen, dass du das nux vomica geben sollst! :wink:
ruf die apotheke an, hol nux vomica C30 und gib ihm das ein :wink: spritze zum eingeben bekommst du auch in der apo :wink:
ohne das wird er nichts mehr nehmen! wenn dir speiübel ist, willst du ja auch nix essen oder trinken...
ich weiss, dass du im moment total überfordert bist und das tut mir auch sehr leid. darum leite ich dich ja auch an, ich bin ja in derselben situation :wink:
aber du musst jetzt handeln! heute noch, es ist eile geboten!
toi toi toi
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sabina
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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon sabina » 18.11.2016 13:12

gleichzeitig kannst du deinen tierarzt anrufen und ihn bitten, bei euch vorbeizukommen :wink:
sag ihm, es geht deinem kater sehr schlecht und er würde wohl kollabieren, wenn du ihn zu transportieren versuchst.
dein tierarzt kann ihm dann mal eine infusion machen, um die nieren zu unterstützen und eine austrocknung zu verhindern. er kann ihm dann auch ein medikament gegen übelkeit geben und dann hast du mal zeitlich etwas luft, bis du das nux geholt hast :wink:
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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon Felinae » 18.11.2016 15:24

flexiblestar hat geschrieben:Er frisst gar nichts mehr...weder Leberwurst, noch Soße, noch Leckerle, noch sonst irgendetwas :-( Tablette habe ich versucht, so zu geben, aber ich habs nicht hinbekommen....er hat sich so gesträubt und dabei wieder so heftig geatmet....das kann ich ihm nicht antun :-( Ich bin heute wirklich mit den Nerven runter...ich habe das Gefühl, ihn nur noch zu quälen....



Ich weiss es ist schwer aber versuch' Dich zu beruhigen. Ich bin wirklich nicht besonders esoterisch veranlagt, aber gerade Katzen sind so hoch sensibel, er spürt Deine Angst, Deine Anspannung und Sorge ganz genau und das überträgt sich leider auf die Katzen.

Schau, es ist leider bei dieser Krankheit ganz normal, das sie mit solchen Kriesen verläuft, aber man kann sie überwinden.

Ich kenne auch das Gefühl, ich quäle meine Katze. Es gab' eine Zeit da lief mein Grosser in Panik vor mir weg, weil er dachte, gleich geht es wieder los mit den Medikamenten.

Sie sind halt wie Kleinkinder in dieser Hinsicht. Sie haben Angst, ihnen ist übel und der Sinn von Medikamenten erschliesst sich ihnen gar nicht. Aber das hilft nichts, ich hasse es wirklich und ich garantiere Dir, ich leide mindestens soviel wie unsere Katzen, aber was muss das muss. Wenn Du es gar nicht schaffst... hast Du evtl. eine Katzenerfahrene Bekannte die für ein paar Tage die Gabe übernehmen könnte?

Ich habe hier bei uns eine professionelle Tiersitterin, die bieten auch Medikamentengabe an, weil es ja z.B. bei berufstätigen nicht immer geht z.B. regelmäßig Insulin zu spritzen.

Du quälst Deinen Kater nicht, sondern Du sorgst mit ein paar Unannehmlichkeiten dafür, dass er doch noch eine längere Zeit ein erfülltes Leben haben kann.

Meine Mutter würde mir sagen, "Kind ich verstehe Dich, aber klagen und angst haben bringt Dich nicht weiter, packe die Herausforderung an und geh' nach vorne..."

Sabina hat Dir ja schon wichtige Hilfsmittel an die Hand gegeben. Du wirst sehen es geht Dir auch besser, wenn Du siehst das Du Deinem Schatz damit helfen kannst.

Ihr habt ein Tief, aber ihr könnt da wieder herauskommen.

Und wenn es Dir hilft, dann weine ein bischen und schreib' Dir hier den Kummer von der Seele... aber gleichzeitig sammle Dich und kämpfe... ihr könnt das schaffen aus dem Tief zu kommen :s1958: :s1958: :s1958:

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon flexiblestar » 18.11.2016 21:54

Sorry, ich hatte heute echt die totale Panikattacke :-( Ich war heute morgen bei der Tierärztin, da ich sowieso das Diätfutter holen wollte. Ich habe ihr dann alles erzählt, auch dass er so unentspannt auf dem Boden sitzt. Sie hat mir dann Schmerzmittel mitgegeben, dass ich ihm irgendwie verabreicht habe. Dann haben wir eine Stunde gewartet und ihm etwas von dem Diätfutter gegeben, in das wir noch eine Flüssigkeit für die Nieren gegeben haben. Er hats gefressen - halleluja war ich froh :-) Seitdem hat er auch drei Portiönchen davon gefressen und da er mich nach dem Schmerzmittel eh schon "gehasst" hat, habe ich es tatsächlich geschafft, ihm auch noch die Tabletten zu geben. Jetzt kommt er nicht mal zum Kuscheln :-( Ich weiss nicht, wie ihr alle das schafft....mir hat es fast das Herz gebrochen, ihn so misshandeln zu müssen. Ist das wirklich das Leben, das ein Tier führen möchte? Er versteht es ja wirklich nicht, wie ein Kleinkind, warum er auf einmal so getriezt wird. Er tut mir einfach so unendlich leid und mir ist egal, ob ich mich quäle, aber ihn will ich auf keinen Fall quälen. Gespuckt hat er jetzt seit Dienstag nicht mehr, daher habe ich ihm noch keine Globuli gegeben. Heute ist wirklich nach Montag der schlimmste Tag....Erst hat er den halben Tag auf dem Boden gekauert, dann mit Schmerzmittel und vollem Magen endlich friedlich geschlafen und jetzt läuft er permanent in der Wohnung auf und ab. Als er geschlafen hat, lag die Atmung bei 39 pro Minute...Sehr viel höher als gestern abend, was ich nun so interpretiere, dass ihn der Tag wieder richtig gestresst hat und mit Zwangstabletten wird das doch nie besser.
Ein bisschen Leberwurst hat er heute abend auch wieder gegessen, aber als die Tablette darin war, hat er sofort die Nase gerümpft und ist gegangen. Jetzt hoffe ich mal, dass der Tag morgen wieder besser wird und wenn nicht, keine Ahnung :-( Ich weiss schon, dass sich mein Gefühlszustand auf ihn überträgt, aber mit jedem dieser Tage wird die Panik größer. Diese Woche habe ich viele Minusstunden im Büro gemacht, was leider dauerhaft nicht möglich ist. Hier gibt es sicherlich auch Tiersitter, aber auch finanziell sind noch mehr Ausgaben bald nimmer drin. Klar, Tiere kosten Geld. Das war uns auch bewusst, aber diesen Monat liegen wir schon bei 550 Euro durch Impfen, Chippen, Entwurmen, Tierklinik und Medikamente. Die Vorbesitzer waren mit ihm ja nie beim Tierarzt und bei den ersten 100 Euro schluckt man zwar, aber das geht schon und wir wollten auf jeden Fall alles richtig machen und haben daher gleich alles nachgeholt. Bei 400 Euro in der Tierklinik bin ich fast umgefallen, aber gut, auch das geht irgendwie. Verzichtet man eben selbst auf irgendwas, hauptsache dem Stinki geht's gut. Regelmäßig aber jmd zu bezahlen, ist leider einfach nimmer drin, schon alleine, falls noch weitere Tierarzt besuche notwendig werden. Heute waren es ja auch wieder 30 Euro für die Medis und Futter. Aber ich hoffe ja mal, dass wir es in den Griff bekommen und wenn alles richtig eingestellt ist, wirds ja wieder weniger. Sorgen über Sorgen und bei den Tierchen ists einfach so, dass man vor ihnen nix verbergen kann :-(
Aber so lieb, dass ich mir hier alles von der Seele schreiben kann. Meine Family und Freunde sind schon total genervt davon :-( aber ich muss unbedingt mit jemandem darüber reden. Heute aufm Weg zum Tierarzt war ich so durch den Wind, dass ich den Schlüssel in der Haustüre hab stecken lassen....Ein Glück von aussen, sonst wäre es bitter geworden, aber das ist mir noch nie passiert und ich stand unterwegs kurz vor dem nächsten Nervenzusammenbruch, als der Schlüssel nicht in der Tasche war...

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon Felinae » 18.11.2016 22:20

Selbstverständlich kannst Du hier alles loswerden und Dir von der Seele schreiben. Wer sollte es besser verstehen, als wir hier, die wir alle selber schon in grosser Angst um unsere Lieblinge waren.

Es ist mega ungerecht was Euch da wiederfahren ist. Das erste Mal Katzeneltern und dann gleich so eine tragische Erkrankung. Aber ihr macht das toll und ihr gebt Eurem Schatz soviel mehr als so viele andere.

Meine Idee mit dem Catsitter, das geht natürlich nich andauernd. Es ging mir mehr darum Dir Optionen aufzuzeigen, weil wenn man so verzweifelt, dann hilft es manchmal, auch in andere Richtungen zu denken.

Mit der Zeit lernt man immer besser und routinierter mit so etwas wie Medis umzugehen, aber wie alle kennen es auch, dass es Tage gibt da geht es gar nicht. :(

Mag Dein Süsser die Aldi Stänglein (ich glaub die gibt's auch mit Fisch) darin lassen sich nähmlich Tabletten super drin verstecken.

Natürlich ist es furchtbar nur unter Zwang Medis geben zu können, aber mit etwas Glück hat er, wenn's ihm etwas besser geht auch wieder mehr Appetit und vielleicht geht es dann auch wieder leichter die Medis unterm Futter zu verstecken.

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen.


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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon hildchen » 18.11.2016 22:56

Dafür gibt es dieses Forum, dass man sich hier auch mal richtig ausheulen kann, wenn es einem selbst oder - noch viel schlimmer - der Katze nicht gut geht und man sich Sorgen macht.
Hier gibt es niemanden, der sagt: "Och nöö, nicht schon wieder das Katzenthema!"
Ich hoffe, dass Du Dich hier wohlfühlst, auch wenn es mal nicht so gut läuft bei Dir.
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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon Khitomer » 19.11.2016 10:38

Katzen gewühnen sich an die Gabe von Medikamenten. Am anfang wissen sie ja nicht, was sonst noch alles kommt und das macht ihnen Angst. Aber wenn sie gemerkt haben: Ah, das ist nur das, und du selbst geschickter wirst, dann ist es gar nicht mehr schlimm.

Mein Rico ist recht sensibel. Am Anfang hat er sich gut überlegt, ob er zur Zeit der Tablettengabe draussen im Garten bleiben soll oder nicht. Und nach der Gabe ist er nur weg gerannt. Und jetzt bleibt er sogar und nimmt ein paar Leckerli.

Was für Tabletten musst du denn geben? Hasst du mal ein Stäubchen davon brobiert, wie es scheckt? Katzen hasse Bitter. Wenn die Tabletten bitter schmecken, kann man sie auch sehr schwer in Leckerli verstecken. Solche Tabletten kann man entweder in leere Gelatinekapseln stecken (bekomt an in der Apotheke) oder aber mit einer Zuckerglasur überziehen. Das ist ganz einfach. Etwas Staubzucker mit einem Tropfen Wasser zu einer dickken Paste anrühren, die Tablette kurz eintauchen und auf einem Stück Backpapier trocknen lassen. Dauert ca 30 Minuten. So mach ich das immer mit bitteren Tabletten. Das macht wirklich viel aus, wie schlimm das die Katze findet.
Liebe Grüsse, Khito
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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon sabina » 23.11.2016 11:35

wie geht es denn bei euch :?:
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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon Felinae » 24.11.2016 20:15

Der Frage schliesse ich mich an.

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon flexiblestar » 29.11.2016 18:14

Hallo Ihr Lieben,

tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde. Wir haben sehr schlimme Tage hinter uns, in denen wir mit allen Mitteln gekämpft haben. Leider haben wir den Kampf heute verloren :-( Ich bin so unendlich traurig und vermisse ihn so sehr....Ich kann nur noch heulen :-( :-( :-( Ich wünsche mir vor ganzem Herzen, dass es ihm, wo immer er auch ist, jetzt wieder richtig gut geht und dass er uns Menschen, auch wenn ihm viel Schlechtes widerfahren ist, in guter Erinnerung behält....

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon hildchen » 29.11.2016 18:20

Es tut mir so sehr leid! :cry:
Er muss nun nicht mehr leiden, keine Schmerzen mehr und keine Angst.
Wenn Ihr heute Nacht zum Himmel schaut, seht Ihr ein neues Sternchen, das ein wenig blinkt - er winkt Euch zu.
Vielleicht schickt er Euch ja auch ein Zeichen, dass es ihm gut geht.
Mein einziger Vorsatz für 2020: Ich will mir nicht mehr alles gefallen lassen!

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon sabina » 29.11.2016 18:53

:cry: :cry: :cry:
mein herzliches beileid :(
ich habe es schon befürchtet...
ich möchte dir einfach noch sagen, dass du dir auf keinen fall irgendwelche vorwürfe machen musst. das erste mal ein katzi und dann so ein schwerstkrankes tier, das ist wirklich heftig. das ist, wie wenn ein erstklässler das abitur bestehen muss.
danke, dass ihr ihn aufgenommen habt. er durfte durch euch noch liebe, pflege und fürsorge erfahren, bevor er diese welt wieder verlassen hat. und dafür ist er euch sicher unendlich dankbar gewesen.
gute reise, kleiner tapferer kater. nun bist du in einer neuen welt ohne schmerzen und atemnot.
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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon Felinae » 29.11.2016 20:27

Es tut mir ganz furchbar leid.

Ich danke Euch das ihr dem kleinen Mann wenigstens in der Zeit die er bei Euch war ein liebevolles, schönes Zuhause gegeben habt.

Du hast ein grosses Herz und vielleicht kommt die Zeit, in dem Du Dein Herz wieder für Pelznasen öffnen kannst.
Es ist zu ungeheuer traurig, dass ihr nur so kurz erleben durftet welch' starke Bindung zwischen Mensch und Tier entstehen kann.

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon flexiblestar » 01.12.2016 16:52

Danke für Eure lieben Worte - wir sind immer noch unendlich traurig :-( Die Geschichte mit dem Stern war wunderschön. Mein Sohn und ich schauen nun immer in den Himmel und es gibt dem kleinen Mann auch viel Trost, nachdem er seinen geliebten Kater, den er sich seit Jahren so sehnlichst gewünscht hat, so schnell wieder verloren hat :-(
Auch wenn das Herz schmerzt und der Kleine Chingsi unglaublich fehlt, wollen wir evtl doch wieder einen adoptieren. Da wir uns sofort in sein tolles Wesen verliebt haben, wäre wieder ein Main Coon total schön. Ich habe nur grosse Angst, nochmal sowas erleben zu müssen. Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal so sehr geweint habe, wie diese Woche :-( Auch wenn er nur kurze Zeit bei uns war, war er ein fester Bestandteil unseres Lebens und wenn wir jetzt nach Hause kommen und niemand steht freudig an der Tür, zerreißt es uns fast das Herz :-( Vielleicht habt ihr einen Tipp, wie man einen Main Coon findet, bei dem man relativ sicher sein kann, ihn nicht so schnell verlieren zu müssen oder würdet ihr uns von dieser Rasse generell abraten?

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Re: HCM im Endstadium und Wasser :-(

Beitragvon hildchen » 01.12.2016 17:47

Ich freue mich, dass ich Euch mit der Geschichte von dem kleinen Stern ein wenig Trost geben konnte.
Hier habe ich noch eine Geschichte für Dich und Deinen kleinen Sohn:

Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

(Margaret Trowton)

Wenn Du jetzt nach einer wirklich gesunden Maine Coon suchst, musst Du wahrscheinlich viel Geld in die Hand nehmen, denn dann musst Du zu einem Züchter gehen, der die Eltern auf Erbkrankheiten untersuchen lassen hat und Dir bescheinigen kann, dass sie gesund sind. Wahrscheinlich kannst Du auch bei ebay Kleinanzeigen etwas finden, aber dann gibt es keine Garantie, und Du stehst vielleicht bald schon wieder vor dem selben Problem. Es gibt auch wunderschöne Maine-Coon-Mischlinge (mein Sohn hatte so einen :love: ). Ich würde Dir raten, bei einem Katzenschutzverein nachzufragen, oder gleich in Tierheimen zu suchen. Lass Dein Herz erweichen für eine nicht (ganz) reinrassige Katze. Oder Du schaust gleich mal hier rein:
http://www.maine-coon-hilfe.de/index.php/de/
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