Shiyuus HCM und CNI

Herzinsuffizienz, Herzinfakt, Herzklappen, Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon biggi139 » 19.03.2015 10:57

Man Kuro, da hast Du den Kopf wieder voll.
Mummels Herz ist ja auch nicht mehr in Ordnung, er bekommt ja auch Tabletten. Vorgestern und gestern hat er mir auch nicht so richtig gefallen, hat schlechter gefressen, mehr geschlafen, seinen Hofspaziergang hat er von selbst verkürzt. Bei ihm merke ich immer wieder das er einen Wetterumschwung nicht so gut verkraftet.
Achte mal darauf ob die Atmung ansonsten normal ist oder sich anders anhört. Vor Jahren hatte meine Perserkatze Wasser in der Lunge. Da hört sich die Atmung anders an.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Mozart » 19.03.2015 11:45

Ich drücke Euch die Daumen, dass es eine Ausnahme war und nicht wiederholt.
Kann nachempfinden, dass Du jetzt sehr beunruhigt bist und immer wie beobachtest.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Ronjasräubertochter » 19.03.2015 11:57

mal feste die daumen drückt :s1958: :s1958:
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 19.03.2015 16:24

Dankeschön. :)
An sich ist sie ja wie immer. Frisst normal, tobt etc.
Und sie gesagt, ich bin ja nicht mal sicher, ob ich sonst überhaupt etwas gehört habe oder nicht.
Wasser hatte sie bislang nie. Ich weiß aber, dass das sehr häufig auftritt und frage auch jedes Mal beim Schall danach.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 23.03.2015 21:04

Seit Freitag fällt mir auf, dass Shiyuu wenigstens einmal am Tag an ihrer Wasserschüssel sitzt (gestern sogar zweimal in relativ kurzem Abstand). Das gefällt mir überhaupt nicht. Normalerweise trinkt sie gar nicht, außer sie hat zu wenig Flüssigkeit über die Nahrung oder vermehrt Leckerchen bekommen, was beides nicht der Fall ist. Im Gegenteil, bei dem Rezept, das ich letzten Dienstag gemischt habe, habe ich zum ersten Mal sogar noch zusätzlich Wasser beigemengt. Nicht viel, weil sie, sobald das Fleisch in Flüssigkeit liegt, nur angelt, aber so viel, dass es nur am Fleisch "klebt", aber mehr als der eigentlich Bestandteil des Wassers ist.
Ich weiß, dass das bei Nierenkatzen normal ist, aber da die Nieren durch das Ipakitine ja entlastet werden sollen und das jetzt erst zunimmt, beunruhigt es mich etwas. Es sind jetzt erst drei Tage, deswegen werde ich nicht sofort zum Tierarzt gehen, aber natürlich weiter gut beobachten und wenn das so bleibt, zumindest mal telefonische Rücksprache halten, ob denn trotzdem schon wieder eine Vorstellung stattfinden soll. Immerhin waren wir ja erst vor zweieinhalb Wochen dort.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon biggi139 » 23.03.2015 21:40

Doch Kuro, das wird mit den Nieren zusammen hängen. Mummel trinkt auch viel, die Überfunktion und die Nieren verlangen nach Wasser. Wir waren auch erst vor 3 Wochen zur Blutabnahme und stehen kommenden Montag auch wieder auf der Matte. Ich muss wissen ob er mit den Medikamenten endlich richtig eingestellt ist.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 23.03.2015 22:57

Ja, ich vermute das ja auch, deswegen sage ich ja auch, dass es mich beunruhigt.
Die ganze Zeit hat sie nicht großartig getrunken, aber jetzt und das trotz der Unterstützung mit Ipakitine. Dennoch will ich nicht jetzt gleich nach gerade mal drei Tagen zum Tierarzt, weil das auch wieder übermäßigen Stress für sie bedeutet. Hält das länger an, werde ich schon gehen und wie gesagt vorher Rücksprache halten.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 28.04.2015 00:29

Schon wieder ist ein Monat vergangen.
Es gibt eigentlich bei ihrer Entwicklung nicht viel zu sagen, ihr geht es wie vorher.
Das vermehrte Trinken ist nicht wieder aufgetreten, gestern habe ich sie einmal bemerkt, aber davor sicher ein bis zwei Wochen gar nicht. Das ist dann tatsächlich Normalzustand hier. Darüber bin ich schon mal sehr froh, wer weiß, was das vor einem Monat war. Es gibt ja auch bei gesunden Tieren mal Dinge, die uns auffallen, weil sie nicht typisch sind, aber nicht weiter schlimm sind, wenn sie nicht anhalten. Und genau das Gleiche setze ich auch bei chronisch kranken Tieren als Grundlage, solange es Ausnahmen bleiben.
Vermehrtes Pieseln gibt es bei Shiyuu auch weiterhin nicht, selbst wenn es bei Nierenkatzen eher üblich ist. Aber ich denke, das hängt auch von der Schwere der Krankheit ab und bei Shiyuu soll sie nur im Anfangsstadium sein.

Dass sie nicht viel trinkt, wird ganz sicher auch mit ihrer Fütterung zu tun haben. Sie nimmt über das Barf weit mehr Flüssigkeit auf als es mit einer Fütterung von Diättrockenfutter möglich wäre (Diätnassfutter hätte ich bei ihr ja nie versuchen brauchen). Genau das ist ein Grund, warum ich so vehement Abstand vom Diätfutter bei ihr nehme. Sie, die Katze, die ohnehin keinen Tropfen Wasser anrührt, der nicht absolut nötig ist, um sich am untersten Level des Wasserhaushaltes zu bewegen? Nein, das wäre für ihre Nieren mehr als schlecht.
Ich steigere dafür derzeit den Ballaststoffanteil im Barf mit jedem Rezept.
Nierenkatzen sind durchaus für Verstopfungen anfällig (noch ein Punkt, der aus meiner Sicht gegen Trockenfutter spricht, denn die Austrocknung unterstützt Verstopfung zusäztlich) und die Ballaststoffe im Futter sollen ja unterstützen, den Kot leichter absetzen zu können. Bislang habe ich mich dabei auf Möhren gestützt, allerdings wird Shiyuu das langsam zu viel. Und wir sind erst bei 3 % der Futtermenge, bis zu 5 % sind aber durchaus üblich im Barf, sofern überhaupt Ballaststoffe benötigt werden (das ist von Katze zu Katze unterschiedlich und muss man individuell ausprobieren). Ich bin nicht sicher, ob es nur am Geschmack liegt (ich geb ihr da ja Recht, mich würde die Möhre auch stören) oder an der Konsistenz (fein geraspelt, weil ich sie durch den Häcksler jage), das muss ich noch rausfinden. Liegt es an der Konsistenz, kann ich auf Möhrenbrei ausweichen. Ansonsten denke ich derzeit über gequollene Flohsamenschalen nach. Irgendwas muss jedenfalls rein, denn ihr Kot ist durchaus teils sehr fest.

Ansonsten bin ich weiter fleißig am Lesen, ich treibe mich in den letzten Wochen und Monaten in insgesamt vier Foren (zwei davon Barfforen) und drei FB-Gruppen (ebenfalls zwei davon auf Barf bezogen, eine sogar mit Schwerpunkt auf Nieren- und Harnwegserkrankungen spezialisiert) rum, da gehen täglich locker drei bis vier Stunden Zeit für drauf. Überwiegend lese ich Fragen und Reaktionen, ab und zu beteilige ich mich und frage auch selbst nach, um direkt auf Shiyuus Fall Antworten zu finden.
Es gibt Momente, in denen ich mich fühle, als hätte ich die Diagnose gerade erst bekommen und fühle mich so überfordert wie an diesem Tag im Januar und dann merke ich, dass ich beim Lesen mancher Fragen genau das Gleiche geantwortet hätte, wie andere.

Ich weiß daher z. B., dass die Diagnose bei Shiyuu doch noch gar nicht sicher ist (ich bin davon zwar trotzdem überzeugt, einfach weil es Shiyuu ist und ich vor dem Tierarztbesuch dasselbe Gefühl hatte, wie vor der HCM-Diagnose, wo ich schon wusste, dass es nichts Leichtes ist). Dennoch werde ich beim Kontrolltermin in ca. einem Monat weitere typische Untersuchungen auf CNI machen lassen. Blutbild (mit diversen Parametern neben Krea und Urea), Urinuntersuchung, Blutdruckmessung, der Herzschall hat damit nichts zu tun, steht ja aber halt auch an. Und ebenfalls eine komplette Allgemeinuntersuchung. Es gibt so viele Symptome, die auf CNI hinweisen können, die Kreatinin und teils auch Harnstoff im Blutbild erhöhen und dennoch gar nicht CNI sind. Ein sehr guter Artikel dazu lässt sich hier lesen. Ich habe mich im Rahmen meiner Fragerei in einer FB-Gruppe auch schon ein wenig mit ihr unterhalten und ich mag ihre Einstellung. Sie sagte zu mir, dass sie festgestellt hat, dass es auf deutschsprachigen Seiten dazu kommt, dass viele einfach voneinander abschreiben, anstatt sich selbst genauer zu erkundigen und dadurch auch schnell Irrglauben verbreitet wird (das bezog sich auf Barf nach Frankenprey, aber das Grundprinzip lässt sich sicher auf viele andere Themen übertragen). Für ihre Seite und ihren Blog geht sie deswegen derzeit auch alles noch einmal durch und überprüft es.

Ebenso habe ich gelernt, dass ihr Phosphatbinder völlig sinnfrei ist.
Ipakitine enthält laut Hersteller Folgendes: Laktose, Calciumcarbonat, Nebenerzeugnis aus Weich- und Krebstieren, Sojaprotein-Hydrolysat. Protein-Quelle: Sojaprotein-Hydrolysat.
Der phosphatbindende Teil davon ist das Calciumcarbonat.
Das wiederum ist ein Supplement, das beim Barfen mit natürlichen Supplementen verwendet wird.
Und man kann es sogar selbst herstellen, gemörserte Eierschale ist nämlich nichts anderes.
Wozu soll ich also zwischen 30,00 und 40,00 € in ein Mittel stecken, das ca. fünf Monate reicht, zusätzlich Laktose (wie viele schreien auf, wenn Katze normale Milch bekommt, wegen der Laktose) und pflanzliche Stoffe beinhaltet?

Selbst ohne das Barfen wäre ich mittlerweile beim Gedanken an einen Phosphatbinder recht skeptisch. Dieses pauschale Binden von Phosphaten finde ich sehr schwierig.
Phosphor ist wichtig für die Katze, auch wenn er zur Entlastung der Nieren reduziert werden sollte.
Dabei sollte man aber durchaus berücksichtigen, wie stark die Krankheit bereits ist und nicht pauschal ein und dieselbe Dosis pro Kilogramm Körpergewicht geben. Und nur den Phosphatwert im Blut zu kontrollieren, sagt diesbezüglich leider auch nichts aus, das ist auf Helens Nierenseite sehr schön erklärt.

Für unseren Fall sieht das ohnehin noch mal anders aus, weil ich kein durchschittlich zusammengesetztes Futter habe, wie es in jeder Dose oder Tüte gegeben ist.
Das heißt, ich habe kein durch das Futter vorbestimmtes Ca-/P-Verhältnis.
Im Barf kann ich das selbst anpassen und bestimmen.
Und wenn ich dort bereits phosphorreduziert arbeite, brauche ich keinen Phosphor mehr zu binden, sonst steuere ich eher eine Unterversorgung an.
Das ist einer der Punkte, weswegen ich Barf gerade bei Krankheiten bevorzuge, auch wenn sich das selbstverständlich nicht pauschal auf alle Krankheiten und alle Tiere umsetzen lässt. Es sind alles Individuen und es gibt sicherlich auch einige Krankheiten, bei denen Rohfutter eben nicht geeignet ist.
Aber ich lese immer wieder in den Gruppen und Foren von Besitzern, die erst im Zusammenhang mit CNI auf Barf umgestellt haben, um einen kontrollierten Einfluss zu haben und dass sich die Werte deutlich gebessert hätten etc.

Was mich, neben dem nach wie vor altbekannten "Wissen", dass Barf ja bei CNI schlecht sei, weil man proteinreduziert füttern müsse, zum nächsten Punkt bringt, Thema Knochen.
(Und nein, es geht nicht um eine reine Reduktion der Proteine, sondern des Phosphors, der aber eben nicht nur im Fleisch auffällig enthalten ist, deswegen finde ich die pauschale Aussage "Proteinreduktion" so unglaublich fahrlässig, die Proteine brauchen unsere Carnivoren doch, sonst würden wir nicht ständig bei gesunden Tieren sagen, dass ein hochwertiges Futter einen hohen Fleischanteil hat. Auch nierenkranke Katzen benötigen hochwertige Proteine, also gutes Muskelfleisch, nicht so viel Bindegewebe.)
Knochen. Ja, sie enthalten ebenfalls viel Phosphor und sind für unsere Katzen nicht so essentiell wie die Proteine.
Deswegen ist das für mich der Punkt, an dem man die Reduktion ansetzen sollte.
Aber Reduktion heißt nicht "komplett streichen".
An dieser Stelle breche ich wieder mit einem der Ammenmärchen der Nierenerkrankungen.
Der Gedanke, wieso man Knochen komplett weglassen sollte, ging mir seit Ende Januar durch den Kopf. Immer wieder las ich diese Aussage, meine eigenen logischen Überlegungen wollten diese nicht vollständig glauben.
Das erste Mal las ich etwas anderes im Forum von Doreen Fiedler (wem der Name nichts sagt, sie hat zwei Bücher zum Thema Katzenernährung veröffentlich, zumindest eines davon gilt als DIE Barffibel schlechthin, ich habe bislang allerdings keines davon gelesen, habe es aber durchaus noch vor, das eine dreht sich in erster Linie ums Barfen, im anderen soll auch viel auf das Thema Krankheiten eingegangen werden, Genaueres kann ich aber nicht sagen).
Sie sagt, dass Knochen völlig in Ordnung sind, solange man ein verändertes Ca-/P-Verhältnis einhält. Und dabei nicht das Calcium steigert, sondern den Phosphor herabsetzt. Also wenn man vom standardisierten 1,15:1 auf 1,5:1, sollte man das Calcium in derselben Menge beibehalten und Phosphor auf 2/3 vom Calcium herabsetzen. Damit reduziert man nämlich auch den Phosphoranteil ohne irgendetwas binden zu müssen. Genau auf dieser Ebene liefen meine Überlegungen zuvor schon. Aber die unzähligen gleichen Aussagen haben mich immer wieder irritiert.
Shiyuu wird also wieder Knochen bekommen (hat sie bereits in dem Rezept, das ich vor ein paar Tagen gemischt habe), allerdings nicht mehr in den Mengen wie früher oder wie man für eine gesunde Katze geben würde.

Ich bin dafür auch von meinen eigentlichen Barfplänen abgewichen.
Ich wollte immer nach Frankenprey barfen, seit ich davon gehört habe, aber FP richtet sich nicht nach genauen Werten in dem Sinne, sondern arbeitet nur mit Prozenten und lebt von viel Abwechslung. Daraus kann ich aber die Phosphormenge im Futter zu ungenau bestimmen und das ist mir zu riskant. Ich habe über den Austausch mit anderen Barfern zum einfach barf-Forum gefunden, es wurde mir wegen des Rechners empfohlen, mit dem ich mich im Moment auseinandersetze.
Was möglich ist, wird weiterhin an tatsächlich natürlichen Bestandteilen enthalten bleiben, die Knochen, Blut, sofern ich es bekomme etc. Aber immer mit Blick auf den Phosphorwert. Niere wird daher beispielsweise gestrichen und durch diverse B-Vitaminpräparate (u. a. Bierhefe, auch wenn diese ebenfalls bei CNI nicht gut sein soll, sie enthält mehr Phosphor als andere B-Vitamine, das muss man dann halt entsprechend anpassen und schauen, was am besten geht, aber sowas immer gleich von vornherein zu verteufeln, ist keine absolute Wahrheit) ersetzt. Alles Weitere wird sich zeigen, wenn ich mich besser mit dem Rechner auskenne.

Gestern Nacht gab es mal wieder ein kurzes Hecheln bei Shiyuu, sie hatte Hummeln im Hintern und sich auch entsprechend bewegt, ich wusste, sie würde hecheln, aber viel war es nicht, zwei Atemzüge. Die werden nie ausbleiben, so viel ist mittlerweile sicher, aber es hält sich im Großen und Ganzen in Grenzen.
Sie ist auch ruhiger geworden, das fällt mir im Alltag gar nicht so sehr auf. Wenn ich mir die Notizen anschaue, dann merke ich es besonders, weil ich dann die Unterschiede zu vor Monaten sehe, die im Alltag untergehen.
Ich bin diesbezüglich auch sehr gespannt, was der nächste Schall sagt, so langsam geht die Horrorzeit wieder los, das Übliche, je näher es an die Untersuchung geht.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon mary1katze » 28.04.2015 08:22

Alles Gute für Deine Maus bei der nächsten Schalluntersuchung, aber es hört sich ja alles ganz gut bei ihr an :s2445:
Liebe Grüsse

Marion mit Minka (und Luna für immer im Herzen, gest. 19.02.2015)

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 29.04.2015 03:56

Dankeschön, Marion. Ich hoffe doch, dass dem wirklich so ist und der Schein nicht nur trügt. :)
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon SONJA » 03.05.2015 03:01

Kuro hat geschrieben:Ich bin diesbezüglich auch sehr gespannt, was der nächste Schall sagt, so langsam geht die Horrorzeit wieder los, das Übliche, je näher es an die Untersuchung geht.

Ja, das ist immer ätzend - wenn man vor Untersuchungs-Terminen steht. Wann ist denn die nächste Schall-Untersuchung? Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass alles gut ist!
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 03.05.2015 03:42

Einen Termin gibt es noch nicht, da die Dienstpläne in der Klinik immer sehr kurzfristig vorliegen (meist Donnerstagabend oder sogar erst Freitag für die darauffolgende Woche) und es nur eine Kardiologin dort gibt. Aber da sie Anfang Juni Urlaub hat habe ich die letzte Mai-Woche ins Auge gefasst.
Dankeschön.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Mozart » 03.05.2015 19:27

Man ist immer sehr angespannt. Hoffe, dass das der Termin nicht noch mal verschoben wird.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 03.05.2015 20:13

Der wurde doch gar nicht verschoben. Da muss ich mich irgendwo missverständlich ausgedrückt haben.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 29.05.2015 04:11

Heute (gestern, Ihr kennt das ja schon) hatten wir unseren Marathon-Tag. So nenne ich diesen Termin seit Wochen und es war auch ein Marathon.
Allerdings habe ich noch keine Ergebnisse.
Deswegen fange ich auch erstmal damit an, noch ein bisschen was darüber zu erzählen, wie es in den letzten Wochen lief, was im Grunde so gut wie nichts mit Shiyuu, sondern mit dem Stand der Recherchen auf meiner Seite zu tun hat.

Ich lese ja nach wie vor sehr viel, da hat sich nichts geändert, aber das Wissen vergrößert sich ja glücklicherweise.
Was mich am meisten daran nervt, sind die teilweise so widersprüchlichen Aussagen. Gut, mich nervt eine Menge mehr, aber das ist normal, wenn man sich über einen längeren Zeitraum auf Themen konzentrieren muss, weil sie wichtig sind und dafür vieles Andere, das einem ebenfalls wichtig ist, aber nicht die Dringlichkeit hat, ständig hinten anstellen muss. Das kennt sicher jeder von uns, der das hinter sich hat und ein jeder weiß natürlich auch, wofür er es tut, ich auch. Das sage ich mir auch jedes Mal, wenn ich absolut keine Lust mehr habe und denke "leckt mich doch einfach".

Ich habe mich, wenn es sich ergab, mit anderen in FB-Gruppen und Foren unterhalten und daraus ergab sich erneut eine Änderung im Barfplan. Echt, da dachte ich, ich hab's endlich einigermaßen, blicke in dem einfach barf-Rechner recht gut durch und dann kommt eine Aussage, die wieder alles durcheinander wirbelt.
Und zwar ging es um das leidige Thema Knochen.
Im tiefen Kern bleibt meine Aussage, dass man sie bei CNI geben kann, weiterhin bestehen. Aber nicht über diesen Kern hinaus. Und den zu erreichen ist schwierig und eher sehr selten.
Meine Aussage war ja, dass man, sofern Spielraum im Phosphorbedarf übrig bleibt, Knochen geben kann.
Und genau diese Einschränkung ist halt eher selten, zumindest nach diesem einen Gespräch.
Die meistvertretene Aussage bezüglich CNI und barfen ist, dass das Ca/P-Verhältnis eingehalten werden muss. Verschoben von 1,1:1 in Richtung 1,5:1. Diese Aussage habe ich so oft in so vielen Quellen gesehen, dass sie selbstverständlich als richtig übergegangen ist.
Und dann sagt man zu mir, nein, das ist nicht vorrangig. Okay, ich habe dann einfach mal gefragt, wieviel Phosphor bei Shiyuu sein sollten, laut dieser Person. Nicht mehr als 320 - 330 mg pro Tag. Das bedeutet in etwa 60 mg/kg Körpergewicht täglich (zugrunde lagen 5,5 kg Körpergewicht). Meine bisherigen Berechnungen lagen bei 100 mg/kg Körpergewicht täglich als Normwert für gesunde Katzen und auf ein Ca/P-Verhältnis von 1,25:1 (was eigentlich 1:0,8 entspricht, weil nicht Calcium erhöht, sondern Phosphor gesenkt wird). Also anstatt volle 550 mg Phosphor täglich, wären es 484 mg bei Shiyuu gewesen.
Die maximal 330 mg liegen weit darunter. Dennoch sehe ich den Sinn darin, vor allem auch noch mal im Zusammenhang mit einem zu hohen Phoshporspiegel im Blut, der lange Zeit im Blutbild gar nicht auffällt und diesen von vornherein zu vermeiden. Gleichzeitig ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass es ja Höchst- und Tiefstwerte bezüglich der Nährwerte bei Katzen gibt, die teils arg große Spielräume zulassen. Bei diesen habe ich mich noch mal genauer belesen und festgestellt, dass beim Phophor damit immer noch nicht die Untergrenze erreicht ist, die liegt bei 40 mg/kg Körpergewicht täglich. Davon sind wir also noch etwas entfernt.
Dementsprechend habe ich also mein aktuelles Barfrezept angepasst und damit fallen die Knochen komplett raus. Okay, die Hühnerhälse liegen schon im Tiefkühler, aber dann werden sie halt Grundlage für Hühnerbrühe, die ich anstelle von Wasser mit ins Barf gebe.

Als Fazit, für jeden, der bei den Zahlen ausgestiegen ist (ich kann's verstehen, sie liegen nicht jedem (ich liebe sie) und noch viel weniger barfen, man muss da also nicht unbedingt durchblicken), heißt das, keine Knochen mehr, sollte sich doch mal ein Rezept mit Fleisch ergeben, dass so einen geringen Phosphorgehalt hat, dass noch Spielraum bleibt, dann kann der restliche Anteil ausgeglichen werden.

Daneben, durchzudrehen, weil der Termin anstand, war das DAS Thema überhaupt bei mir in der vergangenen Woche. Es geht teils echt soweit, dass ich von dem Thema nicht wirklich abschalten kann, meine Gedanken drehen sich ständig um die Zusammenhänge, überlegen, ob ich nicht hier oder da noch etwas besser anpassen könnte (obwohl ich ja nicht selbst berechne, sondern Excel) und und und. Mir ist aufgefallen, dass ich Dosenfutter noch genauer anschaue und ebenfalls Fleisch, das ich für mich kaufe, erstmal, sofern deklariert, auf die Zusammensetzung (wie viel Fett etc.) und Herkunft untersuche. Dasselbe mache ich mit der Datenbank des Rechners, um zu sehen, was sich zur Erhöhung des einen Stoffes oder zur Absenkung eines anderen so anbietet.

So, zum heutigen Tag.
Da eine Urinuntersuchung von Shiyuu auf dem Plan stand, habe ich ihr beim Aufstehen mal prompt das Klo geklaut (was ziemlich sicher auch sinnvoll war).
Sie war hungrig und musste warten, während ich versuchte sie mit spielen abzulenken, was sie am liebsten gleich übertrieben hätte. Aber doch bitte nicht vorm Herzschall.
Als ich die Box holte, wurde sie gleich "panisch", was heißt, sie verzog sich auf's Fensterbrett. Es half auch nicht, dass ich zu ihr ging, mit ihr redete, sie streichelte, wieder verschwand, mich selbst hinsetzte und so. Sie blieb da und versuchte sich praktisch zu verstecken (Rollos waren unten).
Naja, es ging dann trotzdem los, sie machte wie üblich gut Krach, sang zum ersten Mal sogar im Treppenhaus noch lautstark, aber dann war doch die übliche Ruhe.

In der Klinik atmete ich schon mal erleichtert auf, als ich sah, dass eine bestimmte der Helferinnen da war und uns auch nach oben brachte, wo der Raum mit dem Schallgerät ist. Sie ließ uns im Behandlungszimmer daneben warten, was sich recht lange zog. Sie hatte aber auch gleich noch einen Notfall erwähnt. Das Gute war, da oben waren wir allein, es gab keinen Trubel.
Wir haben sicher über eine halbe Stunde gewartet, dann kam die Kardiologin.
Ich hatte eine sehr umfangreiche Liste vorbereitet, aus der sie die Reihenfolge entscheiden sollte.

Wir begannen mit dem Gewicht.
6,2 kg.
Da hat jemand zugelegt.
Aber die Ärztin meinte, Shiyuu sieht gut aus, das ist völlig okay.
Hinsichtlich problematischer Phasen im Verlauf einer CNI kann sowas sicher nicht schaden.
Wobei ja halt noch die Frage ist, ob es sich denn tatsächlich um eine CNI handelt.
Anschließend wurde der Blutdruck gemessen. Die Werte habe ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass ich sie bei der Auswertung bekomme. Es waren drei Messungen, ich hatte auch gelesen, dass das üblich ist.

Dann das Blut.
Da ein paar Werte mehr bestimmt werden sollten, standen drei Röhrchen auf dem Plan. Das erste lief recht zügig, das zweite wurde langsamer und Shiyuu immer unruhiger. Sie versuchte so sehr ihre Pfote zu befreien, dass das den Blutfluss erstmal erhöhte, für das dritte Röhrchen reichte es allerdings nicht mehr. Die haben in der Klinik auch ganz schön Respekt vor Shiyuu, die Helferin hat die Einstichstelle zuhalten wollen, merkte dann aber, dass das nicht reichen wird. Die Ärztin war da schon den Schalltisch vorbereiten (also diesen zusätzlichen Aufbau drauf und Gerät starten) und allein hätte die Helferin es nicht geschafft. Da ich kein Problem habe Shiyuu zu fixieren, ging es aber.
Ich habe sie dann nach nebenan getragen. Als erstes bekam sie nun doch einen verhassten Halskragen, den geben sie ihr öfter, weil sie ihr nicht trauen. Beim heutigen Programm war es aber insgesamt auch gut.

Der Schall ging eigentlich recht schnell, Shiyuu hat fleißig gefaucht und geknurrt, ein paar Mal kräftig gezuckt, um sich zu befreien, aber das war's.
Anschließend ein Unterlagenwechsel für den Nierenschall und dann war ich mit dran. Die beiden haben überlegt, noch jemanden dazu zu holen und mich gefragt, ob ich Shiyuu mit halten würde. Sicher.
Ich am Kopf, die Helferin an den Beinchen ging es für Shiyuu ab auf den Rücken. Nein, das fand sie absolut nicht toll und ab da war es vor allem für mich gut, dass sie den Kragen trug, sie hätte mir sonst sicher in die Hände oder Unterarme gebissen, um sich zu befreien. Genug gekämpft hat sie zwischendurch jedenfalls.
Dann wurde sie geschoren, was sie absolut nicht mochte. Als erstes gab's die Blase, groß und voll. Die Ärztin meinte, damit dürfte eine Punktion entfallen (ich kriege von Shiyuu hier keinen Urin, sie kann extrem lange durchhalten, beim neuen Klo und gleichzeitigem Streuwechsel hat sie gut 24 Stunden durchgehalten und das möchte ich nicht, und anderweitig direkt auffangen, ist auch ein Problem, sie hat ein Haubenklo und ich brauche nur in die Richtung zu schauen, wenn sie reingegangen ist, da kommt sie wieder raus, wie viel sie also machen würde, wenn ich die Haube entferne und dabei bin, kann man sich in etwa ausdenken). Gleich der Wechsel zu den Nieren.
Zuerst die linke, die Ärztin meinte, sie sähe ziemlich gut aus, klar abgegrenzt und nur ganz leicht hügelig an der Oberfläche. Die rechte ganz geringfügig hügeliger, aber ebenfalls gut.

Nun sollte das Ausstreichen der Blase erfolgen, extra ein Handtuch drunter, ich habe Shiyuu vorn wieder gehalten und... nichts. Sie hat nichts rausgelassen.
Die Kardiologin sagte auch nur, sie kann's verstehen, ihr wäre es auch unangenehm.
Aber das bedeutete den noch aufwändigeren Weg. Wieder auf den Rücken und punktieren. Desinfiziert, Nadel rein und nichts. Nadel wieder raus, eine andere geholt. Noch mal den Schallkopf auf die Stelle, ja, große, volle Blase. Nadel rein, nichts. Etwas anders ausgerichtet und endlich. Zwei Röhrchen wurden entnommen und gehen dann auch ins Labor.

Anschließend haben wir noch mal mit Blut angesetzt, für das allgemeine Blutbild, dieses Mal am hinteren Bein.
Außerdem gab es noch einen Blick auf die Zähne, ganz hinten ein wenig Zahnstein, aber okay, die Fangzähne am Ansatz ganz leicht, ansonsten sehr schön, keinerlei Rötungen des Zahnfleischs.

Und damit war Shiyuu entlassen.
Jetzt ist klar, warum ich Marathon gesagt habe, oder?

Sie hat das echt gut durchgestanden. Ich habe mich auf viel Hecheln beim Heimkommen eingestellt, aber da war gar nichts. Zumindest habe ich nichts bemerkt. Sobald ich sie aus der Box lasse, verzieht sie sich ja meist erstmal, ich bin dann noch kurz hinterher, um ihr den Verband vom Bein abzumachen und habe dann erstmal ganz normal gemacht, ausziehen, auspacken und wegräumen und so, damit es für sie wie ein gewöhnliches Heimkommen meinerseits ist. Sie ging permanent hin und her, das macht sie aber üblicherweise, auf's Klo ging sie aber noch nicht. Ich denke sie war zu unruhig, ich habe sie nämlich in die Richtung dirigiert, aber sie ist wieder gegangen. Es dauerte dann allerdings nur ein paar Minuten und sie war von sich aus dort.
Ich habe ihr dann erstmal eine Leckerchenstange gegeben (diese kleinen von Vitakraft, so dick wie die für Hunde, die habe ich ja wegen der Herztablette immer hier). Hat sie sofort inhaliert.
Dann bin ich in die Küche, habe ihr Futter fertig gemacht, Dose, weil mein Barf mit der Fütterung vorm Schlafen leer geworden ist, aber das gibt es dann immer mal und fertig. Ich hab deswegen auch ein oder zwei Dosen immer im Haus (aber mittlerweile echt wenig).
Sie fraß, ging vom Napf weg und brachte das gesamte Futter wieder raus.
Ich war schon vorgewarnt gewesen, dass das wegen des Stresses passieren kann und dachte erstmal daran.
Dann fiel mir aber auf, dass die Leckerchen nicht dabei waren, das war alles nur Brei gewesen.
Deswegen tippe ich eher auf Unverträglichkeit beim Futter. Hat mich so an Dagmar mit dem Grau-Futter erinnert, das hier war auch Grau, aber eine andere Sorte.
Ich habe aber gesehen, dass da Cassia Gum drin ist, das ist im Cosma Hühnchen auch drin, was sie ja anscheinend auch nicht mehr verträgt. Also entweder ist es tatsächlich das Cassia Gum oder irgendwas anderes.

Ich hatte gestern Hühnchen geholt und einen Teil für mich eingefroren (der Rest ist mengenmäßig für's Barf verplant) und habe das dann aufgetaut, um es zu kochen. Während ich es dafür schnitt, habe ich dann doch mal ein kleines Stück vom Rand, das schon komplett durchgetaut war, in meiner Hand angewärmt und ihr gegeben. Es blieb drin. Was mich in meinem Gedanken, dass es explizit an dem Futter lag, bestärkt. Ich hatte schon angefangen Wasser hochzukochen und habe die Platte dann wieder ausgestellt und die Fleischstücken kurz reingegeben. Also so halb roh, halb gekocht. Davon habe ich ihr dann wieder ein paar Stücken gegeben, ca. 20 Minuten Pause und wieder ein bisschen. Immerhin war ihr Magen ja doch gut gestresst, ca. 7:15 Uhr das letzte Mal was bekommen, mittlerweile war es nach 22:00 Uhr, zusätzlich gegen 21:00 Uhr Dose wieder rausgebracht.
Scheint auch gut funktioniert zu haben, sie hat mittlerweile ihre Tablette bekommen und noch ein paar kleine Stücken Trockenfleisch. Ich hoffe, es bleibt auch so.

Ja, das war erstmal ihr großer Tag.
Die Ärztin meinte, ein Teil der Werte wird ca. eine Woche brauchen, also wird die Auswertung auch erst Ende nächster Woche stattfinden können. Sie wollte mich erst morgen wegen der Herzsachen anrufen (in der Klinik war schon wieder sehr viel los), aber ich habe gesagt, da ich ohnehin noch für ca. einen Monat Tabletten haben, können wir das auch alles zusammenhängend machen. Ist mir insofern auch lieber, dass man sehen kann, ob sich mit einer CNI zusammen die jetzige Herzmedikation weiterhin hält oder ob es ein sinnvolleres Mittel gibt. Ich bin froh, wenn wir beim jetzigen bleiben können, wenn aber etwas anderes besser hilft, dann wird halt gewechselt. Das wird sich aber erst im Zusammenhang mit allen Werten richtig sagen lassen.
Bis dahin heißt es jetzt erstmal abwarten und dann sehen, wie alles aussieht.
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