Shiyuus HCM und CNI

Herzinsuffizienz, Herzinfakt, Herzklappen, Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)

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mary1katze
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon mary1katze » 29.05.2015 05:16

Ja, Kuro das ist wirklich ein Marathon :? Die arme Shiyuu, da hat sie nun wieder einiges hinter sich und das Würstl hat sie sich wohl verdient :wink:

Wollen wir hoffen, dass bei den Untersuchungen alles in Ordnung ist :s2445:

Für 6,2 kg schaut sie aber schlank aus, Minka hat 6,7 kg und ist ein richtiger dicker Brummer.
Liebe Grüsse

Marion mit Minka (und Luna für immer im Herzen, gest. 19.02.2015)


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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 29.05.2015 05:20

Ja, das hatte sie auch. :)

Shiyuu ist ziemlich groß, daher darf sie so viel wiegen ohne dabei übergewichtig zu sein.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Katzelotte » 29.05.2015 08:59

Jepp, aufregender Tag.
Wünsche euch ein umso entspannteres Wochenende.

Danke für den Bericht.
Hoffe, die Untersuchungsergebnisse fallen gut aus.
Liebe Grüße Claudia mit Sami sowie immer in meinem Herzen: Lucky, Elli und Mogli

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon biggi139 » 29.05.2015 11:08

Ja Kuro, danke für diesen ausführlichen Bericht. Die Ergebnisse werden wir ja auch noch erfahren. Ich barfe zwar nicht, trotzdem sind Deine Berichte auch für mich interessant, zum Teil auch hilfreich weil ich mir über verschiedene Dinge Gedanken mache die mir vorher nicht eingefallen sind.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 30.05.2015 04:05

Oh, Claudia, das hoffe ich auch. Aber so ganz sicher bin ich da noch nicht. Ich versuche allerdings nicht darüber nachzudenken und abzuwarten.

Biggi, das freut mich. Was davon ist denn interessant für Dich? (jetzt bin ich neugierig ;) )
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon biggi139 » 30.05.2015 11:37

Was jetzt im einzelnen hilfreich für mich war kann ich auf Anhieb gar nicht sagen, auf alle Fälle bringst Du mich oft zum Nachdenken. Doch, da fällt mir etwas ein, ich sage nur Bozita und Kartoffelwasser. An die Stärke hatte ich gar nicht gedacht, erst als Du mich darauf hingewiesen hast.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 31.05.2015 04:56

Es freut mich. Dafür schreibe ich ja hier auch immer so ausführlich, damit andere hoffentlich auch etwas für sich mitnehmen können. Und natürlich, um selbst Anregungen zu bekommen.

Was das mit dem Kartoffelwasser betrifft, ich habe den Eindruck, dass Barfer da oftmals einen tieferen Einblick haben, weil sie sich mit den ernährungstechnischen Bedürfnissen der Katze sehr auseinandersetzen. Ich will nicht sagen, dass andere Besitzer das nicht tun, aber sie sind nicht so stark darauf angewiesen wie Barfer es sind.
In so vielen Futtersorten sind heute Kartoffeln, Möhren und was weiß ich nicht beigesetzt und das Meiste davon ist absolut überflüssig. Diese Bestandteile sind nicht zwangsläufig schlecht (wobei Kartoffeln auch beim Gemüse eher zu dem zählen, was man nicht so wirklich verwenden sollte, wenn sie auch nicht ganz auszuschließen sind, eben wegen der Stärke). Stärke sind Kohlenhydrate und die haben nicht unbedingt was in der Katze zu suchen. Das Zeug macht die Katze in erster Linie dick, hat aber keinen nennenswerten Nährwert.
Und ehrlich, so wie jetzt wusste ich das vor dem Barfen auch nicht. (und mehr in die Barftiefe gehe ich jetzt hier auch nicht ;) )

Für mich habe ich festgestellt, dass es sich eigentlich für jeden Katzenbesitzer lohnen würde, sich mehr mit der Fütterung, den Bedürfnissen der Katze und damit durchaus auch mit Barfen auseinander zu setzen. Nicht gerade, um Barf umzusetzen, sondern um tieferes Wissen zu erlangen. Ich bin jedenfalls sehr froh über alles, was ich in den letzten Monaten dazu gelernt habe, schaden wird das sicher nicht, im Idealfall aber helfen.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Mozart » 31.05.2015 15:05

Meine Daumen sind auch für ein gutes Untersuchungsergebnis gedrückt.
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 07.06.2015 04:06

@Christa: Danke. Das war mir total entfallen. Ich hatte das unterwegs gelesen und dann total vergessen zu Haus noch mal in den Thread zu schauen.

Seit gestern (Freitag) habe ich die Ergebnisse und ja... Naja, der Reihe nach.

Die Ärztin begann damit, dass sie die positiven Dinge zuerst ansprechen wollte.

Das Herz ist super, alle Werte im Referenzbereich und besser als im letzten Jahr. Für mich war das ziemlich unerwartet, da Shiyuu ja in den letzten Wochen bei weniger Belastung als in der Vergangenheit hechelt und ich somit eher mit einer Verschlechterung gerechnet hatte. Dazu würden wir gleich noch kommen, sie habe da einen möglichen anderen Auslöser in Verdacht.

Sie wechselte zu den Blutwerten und sagte, dass diese ebenfalls zu Großteilen gut sind, der Kreatininwert ist noch zu hoch, aber alle anderen Werte, die sich auf die Nieren beziehen gut. Dasselbe gilt für die Urinuntersuchung, spezifisches Gewicht ist super, keinerlei Keime, Protein/Kreatinin-Quotient gut. Nur recht viel Eiweiß im Urin, weswegen sie meine Frage, ob die Nieren dann vielleicht doch okay seien und die Kreatininerhöhung einer anderen Baustelle zuzuordnen sei, verneinte.
Als Resultat daraus werde ich also beim phosphorreduzierten Barf bleiben. Aber zumindest sind bis hier keine anderen Nierenmaßnahmen nötig.

Den Blutdruck bezeichnete sie ebenfalls als normal.

Dann kam sie zu dem Punkt, der das Hecheln betreffen könnte.
Cortisol ist zu hoch. 6,8 bei einem Referenzbereich von 0,5 - 5,4.
Und da Cortisol ein Stresshormon ist und dort gebildet wird, wo Adrenalin produziert wird (also Nebenniere), könnte das für das Hecheln verantwortlich sein.
In dem Zusammenhang sprach sie das Cushing-Syndrom an. Sie sagte, dass das eher bei Hunden vorkommt und bei Katzen ziemlich selten sei (den Eindruck habe ich nach einer kleinen Rechercherunde durch dieses und ein weiteres Forum auch).
Und sie schlug einen Test dafür vor, ich nehme an, sie meint den Dexamethason-Suppressionstest (DST). Zumindest sagte sie etwas von einem ca. 8-stündigen Klinikaufenthalt, zu Beginn Cortisolabnahme, Cortisongabe, nach einer bestimmten Zeit die nächste Cortisolabnahme und nach einer weiteren Zeit noch einmal. Hat mich ein bisschen an meinen Blutzuckertest erinnert, da gab's kein Cortison, sondern Traubenzucker (der in hoher Menge mit ziemlich wenig Wasser mal echt widerlich ist) und dann stündlich Blutzuckerkontrollen.
Ja, den DST werden wir dann wohl auch machen müssen, um zu wissen, ob das nun einfach nur eine starke Stressreaktion war oder tatsächlich ein Cushing-Syndrom vorliegt.
Wenn ja, ist ein exogenes bei Shiyuu nicht zu erwarten (laut Wikipedia ist ein exogenes Cushing-Syndrom von äußeren Einflüssen verursacht, insbesondere durch die längerfristige Einnahme von Glucocorticoiden). Shiyuu hat nur nie was in der Richtung bekommen (maximal wäre es möglich, dass es irgendwas war, das sie in der Klinik gespritzt bekam, aber meines Wissens waren das immer nur Antibiotika).
Demnach ist - wenn das auch seltener auftritt - ein endogenes zu erwarten (sofern sich das halt bestätigt). Die Ärztin erwähnte also mögliche Auslöser dafür meist gutartige Tumore, entweder Nebenniere oder etwas beim Hirn (ich hab den Begriff vergessen, "Hirn" war mit enthalten, online finde ich jetzt gerade aber nur den Begriff Hypophyse, aber vielleicht war es auch die deutsche Bezeichnung Hirnanhangdrüse, ich bin echt nicht sicher).

Etwas geplättet bin ich dann nach Haus gegangen.

Nachdem ich erstmal ein paar Minuten zum Thema Cushing gesucht hatte (und dabei festgestellt habe, dass bei einem Tumor im Hirn das Ganze dann nicht ein Cushing-Syndrom, sondern ein Morbus Cushing wäre), habe ich mir die Befunde noch mal genauer angeschaut. Ich habe auch jetzt noch nicht weiter gesucht, am liebsten würde ich über gar nichts mehr nachdenken. Ich habe vier Monate nur mit Barf und CNI zugebracht, jeden Tag durchschnittlich vier Stunden in Foren und FB-Gruppen zugebracht, Interessen dafür nach hinten geschoben und immer sie nach vorn gestellt. Ich hatte jetzt, mit genauerer Diagnose und entsprechendem Wissen, eigentlich endlich davon etwas zurücktreten wollen. Nicht komplett aufhören, weil man ja nie auslernt, aber auch wieder mehr meiner Interessen wahrnehmen. Und jetzt steht das nächste Thema ins Haus. Und irgendwie klingt das schon richtig hässlich bedrohlich. Auch wenn das nur eine Möglichkeit ist und noch gar nichts feststeht.

Achja, die Befunde.
Ich schau so drauf, will Vergleiche zu den alten ziehen, gerade wo Shiyuu ja immer gern Auffälligkeiten in den Leukozyten hatte (echt, ich habe ein einziges Blutbild, wo sie sich richtig schön in der Mitte aufhält, das war aber auch nach einem Boost, das davor liegende Blutbild habe ich noch nicht, mir fehlten die ersten drei, aber das älteste ist im Archiv und deswegen hat mir die Ärztin am Freitag erstmal nur die nächsten beiden mitgegeben, weil sie allein war und draußen noch Patienten saßen).
Und ich konnte keine Werte finden.
Also mal wieder ein Kommunikationsfehler. Ich habe anscheinend zu hohe Erwartungen gehabt. Aber gut, ich lern draus, das ist dann beim nächsten Mal anders. Die wichtigsten Parameter für die Abklärung habe ich, aber eigentlich mache ich ja mit dem Herzschall zusammen immer einen Check-Up.
Ich hatte eine Liste dabei gehabt und dort stand Geriatrisches Blutbild und darunter, unter dem Punkt "erforderliche Parameter" acht Werte (T4, Kreatinin, Urea, Phosphat, Vitamin B12, fpli bzw. SpecFPL, Folsäure und Cortisol). Ich wusste, dass ein Teil davon nicht im geriatrisches Blutbild enthalten ist. Aber ich wusste nicht, ob bei allen Laboren der Begriff geriatrisches Blutbild dasselbe umfasst oder es Unterschiede gibt. Deswegen habe ich auch Werte, die dazu gehören könnten und mir wichtig waren, dorthin geschrieben. Beim nächsten Mal heißt es dann nicht "erforderliche Parameter", sondern "wenn nicht im geriatrischen Blutbild enthalten, bitte folgende Parameter ebenfalls bestimmen". Ich hatte halt gedacht, dass der Punkt geriatrisches Blutbild entweder suggeriert, dass ich das gern komplett hätte oder zumindest zu Fragen anregt.
Deswegen gibt es also nur diese acht Werte.
Beim nächsten Klinikbesuch werde ich dann das Blutbild machen lassen.
Ärgert mich etwas, aber vermutlich auch, weil ich ja die ganze Zeit die Rennerei mit dem kleinen Blutbild, das im März zu viel abgerechnet wurde, hatte.
Da war es ja auch ein Kommunikationsfehler gewesen (Ärztin fragt mich, ob es okay sei, wegen der Leukos, ich sage, ich denke nicht, dass was sei, weil die bei Shiyuu immer auffällig sind, aber nie irgendwelche Immunprobleme bei ihr zu bemerken seien, TFA interpretiert daraus kein kleines BB und bestimmt nur die anderen Werte, Ärztin nimmt das Okay wörtlich und schreibt das kleine BB mit auf die Rechnung). War auch kein Problem für mich, das kann locker passieren.
Beim Abholen der Befunde fiel mir das auf, ich sprach es an, es wurde ein Vermerk in die Akte gesetzt.
Beim Termin letzte Woche habe ich das angesprochen, es hieß, das wird mit verrechnet.
Als ich mir in den letzten Tagen die Rechnung hier anschaute, fiel mir schon auf, dass nichts weiter an BB draufstand (ein geriatrisches ist ja doch teurer als ein kleines). Deswegen rechnete ich dann schon nur mit dem kleinen.
Und das fehlte nun auch.
Also war ich heute noch mal in der Klinik und ja, es wurde nicht nur auszudrucken vergessen, es war tatsächlich nicht gemacht. Hingemusst hätte ich zwar eh noch mal, ich hab nach den Infos am Freitag nämlich glatt die Herztabletten vergessen, damit wurde jetzt auch das BB verrechnet.
Aber dieses ganze Hin und Her hat mich auch noch kräftig genervt gehabt.

So, jetzt die ganzen Befunde:

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Und so sah Shiyuu an dem Abend der Untersuchung aus:

Hinterbeinchen
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Vorderbeinchen
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Bauch
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon muffyotti » 07.06.2015 09:51

o,mein gott der arme aber auch.

Bild :s2431:
Bild
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon sabina » 07.06.2015 11:00

erstmal schön, dass das herz sogar besser und die Blutwerte soweit sehr gut sind :D
eine evtl. neue Baustelle ist alles andere als toll :(
ich kann mir deine geistige Erschöpfung auch bestens vorstellen....ging mir genau so mit morpheus' darmgeschichte. zuerst chronischer df, dann kam die Diagnose von fPli stark erhöht...und nach Monaten, nein ein jahr, Therapie für darm mit ernährungsberatung und THP dann die Ergebnisse von heliobakter, clostridien etc :?
ich kenne mich mit cushing nicht aus.
falls ein klinikaufenthalt zur diagnosestellung nötig ist, würde ich persönlich mir folgende fragen stellen:
- was hilft mir die Diagnose, sprich kann cushing denn therapiert werden?? denn nur dann würde ich meinem Tier diesen stress der diagnose-Stellung zumuten :wink:
-und die andere frage ist; Klinik ist stress, also werden die cortisolwerte eh rapide ansteigen dort. kann man denn genau unterscheiden, durch was cortisol ansteigt ?
Liebe Grüsse Sabina mit Morpheus und Aragon
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 07.06.2015 15:47

Dankeschön.

sabina hat geschrieben:- was hilft mir die Diagnose, sprich kann cushing denn therapiert werden?? denn nur dann würde ich meinem Tier diesen stress der diagnose-Stellung zumuten :wink:

Was ich bisher gelesen habe, ja, es gibt Medikamente mit denen das wohl behandelbar ist. Trilostan ist da erwähnt worden. An dieser Stelle werden nur Hunde und Pferde erwähnt. Allerdings wird das Mittel selbst beim Wikipedia-Eintrag des Felinen Cushing-Syndroms auch genannt. Genau deswegen sehe ich den Test bisher schon ein bisschen als nötig an. Gäbe es keine Behandlungsmöglichkeiten dagegen, dann würde ich gar nichts machen, weil, wozu den Stress mitnehmen. Aber wirklich vollständig entschieden habe ich mich nicht, ich blicke noch zu wenig durch. Das im Moment sind Tendenzen aufgrund der oberflächlichen Informationen, die ich gelesen habe.

sabina hat geschrieben:-und die andere frage ist; Klinik ist stress, also werden die cortisolwerte eh rapide ansteigen dort. kann man denn genau unterscheiden, durch was cortisol ansteigt ?

Das wäre theoretisch bei der ersten Messung möglich. Dann gibt es das Cortison und so wie ich den DST verstanden habe, müsste bei einem gesunden Organismus danach der Cortisolwert abfallen. Dadurch sollte das dann schon testbar sein. Aber wie gesagt, ich habe noch nicht viel dazu gelesen.
Beim DST wird eine kleine Menge Dexamethason (synthetisch hergestelltes Cortisol-Derivat) oral oder intravenös gegeben. Dies bewirkt eine Hemmung der Cortisol-Produktion und führt bei längerer Applikation zu einer Unterdrückung der ACTH-Ausschüttung. Beim gesunden Organismus ist ein signifikanter Abfall (Suppression) des Cortisolblutwertes nachzuweisen, im Falle eines Cushing-Syndroms aber nicht.
Quelle: wikipedia
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon mary1katze » 08.06.2015 10:37

So schön, dass die eigentliche Sache super in Ordnung ist, aber nun wieder was Neues????

Cushing habe ich überhaupt noch nie gehört :? Hoffentlich bekommst Du noch näheres darüber in Erfahrung :s2445:
Liebe Grüsse

Marion mit Minka (und Luna für immer im Herzen, gest. 19.02.2015)

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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon teufelchentf » 08.06.2015 16:09

Hallo Kuro,

ich weiß noch nicht ob ich alles richtig verstanden habe, aber wenn ich mir Shiyuus offene Stellen ansehe, dann kommt mir
das durch Yoda extrem bekannt vor.
Ich würde dir hier allerdings eher zur Bioresonanz raten, anstatt zu dem was die TK da anordnet.
Ist aber nur ein Gefühl meinerseits.
Falls du dich dafür entscheidest, können wir gern mal telefonieren (so natürlich auch *g*).

Drück euch jedenfalls die Daumen und wünsche euch, dass die Kleine bald Ruhe hat :s2445:
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Re: Shiyuus HCM und CNI

Beitragvon Kuro » 08.06.2015 18:05

Danke, Euch beiden.

@Marion: Den Begriff kannte ich schon, irgendwie vom Lesen. Als die Ärztin ihn erwähnte, hatte ich den sofort bildlich (also als Wort) vor Augen.
Ob das nun eines ist, weiß ich nicht. Es ist auch noch die Frage, ob ich es wissen werde.
Ich habe mich ein bisschen mit jemandem unterhalten, wo auch der Verdacht bei einer Katze besteht, dort wurde bislang auch nicht getestet. Unbehandelt kann das Syndrom schon eher schlecht sein (kann tödlich enden). Aber Shiyuu zeigt ja keinerlei Symptome. Okay, sie frisst seit eineinhalb Wochen mehr, aber seitdem gibt es das neue Barfrezept mit weniger Fettgehalt. Dass sie in knapp vier Monaten 600 g zugenommen hat, schreibe ich dem Fettgehalt von mindestens 10 % im Frankenprey zu. Dass die Gewichtszunahme mit Muskelaufbau wegen Rohfleischfütterung zusammenhängt, ist mal mehr als unwahrscheinlich, weil Shiyuu ja nicht erst seit Jahresbeginn Rohfleisch bekommt.
Dann hat sie in den vergangenen Tagen getrunken, täglich wenigstens einmal. Aber es war ja auch viel wärmer als die Zeit vorher. Das würde ich jetzt noch nicht als Symptome betrachten. Und kein weiteres trifft zu.
Wenn ich den Test machen lassen würde, der so einigen Stress für sie bedeutet, dann weiß ich hinterher nur, ob es vorliegt oder nicht. Ich weiß aber nicht, was der Auslöser ist. Und mit dem Medikament lässt es sich scheinbar nur behandeln, wenn es durch die Hirnanhangdrüse ausgelöst wird. Aber um das rauszukriegen, müsste es weitere Tests geben. Und beim Menschen ist es so, liegt ein Tumor vor, muss der entfernt werden. Bei der Katze also vermutlich auch.
Da stellt sich mir jetzt die Frage, ob die ganze Diagnostik zum jetzigen Zeitpunkt Sinn macht. Wie gesagt, momentan werden meine Gedanken bezüglich weiterer Vorgehensweisen ständig schwanken. Und gerade jetzt sage ich, ich werde wohl abwarten, beobachten und weitersehen, sollten sich tatsächlich Symptome einstellen.

@Tanja: Das sind keine offenen Stellen. :lol:
Das sind die geschorenen Stellen von der Blutentnahme und dem Nierenschall.
Und wegen telefonieren, da gilt das Gleiche, was ich Dir damals schon sagte, ruf mich an, wenn Du Zeit hast, Du bist diejenige von uns beiden mit dem weit volleren Terminkalender.
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