Eine etwas andere Einstellung zu Katzen

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ela2706
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Beitragvon ela2706 » 15.01.2007 22:24

eis hat geschrieben:Ich denke, jeder Mensch, der mit Tieren als Familienmitgliedern aufgewachsen ist, hat anderen Menschen gegenüber Vorteile :wink:


Das hast du schön gesagt....und es ist die Wahrheit
Zuletzt geändert von ela2706 am 15.01.2007 22:25, insgesamt 2-mal geändert.
Das Tier erkennt die tiefsten Tiefen unseres Wesens
und hält zu uns, selbst wenn die ganze Welt uns auch verlässt...
Die Treue eines Tieres kann uns rühren,
weil Treue unter Menschen doch so selten ist...


Dany75
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Beitragvon Dany75 » 15.01.2007 22:59

...
Zuletzt geändert von Dany75 am 20.05.2008 22:58, insgesamt 3-mal geändert.

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Saavik
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Beitragvon Saavik » 15.01.2007 23:15

Als mein Bruder und ich noch klein waren, wollten wir immer eine Katze.
Mein Vater war dagegen, obwohl er mit Katzen und Hunden aufgewachsen war..., nach langem Quengeln bekamen wir Wellensittiche, die wir aber nie Fliegen lassen durften, da wir ein offenes Treppenhaus hatten.
Wir hatten es dann immerhin geschafft, den Wellensittichen kleine Liedchen beizubringen, sprechen wollten sie nie :(

Als ich dann 9 war, kam eine unfreiwillige Streunerin oft zu uns in den Garten, da in der Nachbarschaft noch mehr katzen waren, meine Oma gab ihr dann immer etwas TroFu, weil wir wussten, das sie es bei ihrem damaligen Frauchen nicht gut hatte.
Obwohl die Wellensittiche über der Couch hingen und die Katze bequem an sie ran gekonnt hätte, lag sie nur drunter und schlief im Sommer hin und wieder mal bei uns auf dieser Couch, ganz brav - sie wurde fast ein Familienmitglied.

Ein knappes Jahr später wechselte die Katze ihr Frauchen, zwar blieb sie in der Nachbarschaft und kam noch hin und wieder zu uns, aber eben nur noch ganz selten und ich war totunglücklich darüber. Meine Mama hatte dann festgestellt, das auch ihr das Fellnäschen fehlte und beschloss im November 92 Mausi (Hauskatze) aus dem TH zu holen, sie war damals ein halbes Jahr alt.

Von der ganzen Aktion hatte keiner etwas mitbekommen, mein Bruder und ich wurden an dem Tag zu unserer Leihmieze zum spielen eingeladen und auch mein Vater ahnte nicht, was ihn Abends erwarten würde...

Wir waren total happy, als wir unsere kleine Maus sahen und realisierten, das das nicht eine Nachbarskatze, sondern unsere eigne Mieze war :D
Mein Vater kam heim und mausi schaute vorsichtig um eine Ecke, als ob sie sagen wollte "Du, ich bin neu hier und ich hab euch lieb, du mich auch?" Denn unsere Süße hatte meine Mutter ausgesucht, nicht meine Mutter sie.

Anfangs war mein Vater der meinung, das meine Mutter nen Knall hat, aber heute, nach knapp 15 Jahren, liebt er diese Maus abgöttisch und verwöhnt sie nach strich und Faden, selbst meinen Opa hatte sie überzeugt, das sie auf seiner Couch liegen durfte, das hatte alle Katzen zuvor nicht geschafft!

Mausi ist auch die einzige Katze, die ich kenne, die sich eine Familie ausgesucht hat, sie ist jetzt dreimal umgezogen und immer 2 Wochen später durch eine Tür gehuscht, um das neue Rezu erkunden, zurückgelaufen ist sie nie.

Nun Zum Grund der Geschichte:
Ich würde NIEMALS etwas gegen meine Katzen tun, wenn ich schwanger werde, werde ich zur not mit Handschuhen und Mundschutz durch die Gegend laufen, aber keine meiner Mäuse sollte je darunter zu leiden haben. Meiine Mausi war meine beste Freundin und hat es geschafft, alle, die zunächst gegen sie waren, für sich zu gewinnen!

Es ist mir unbegreiflich, wie man ein Tier pflegen und dann so misshandeln kann, denn nichts anderes ist das in den Keller sperren und das nicht ins Haus lassen. Wenn meine Maus nen TA braucht, würde ich alles stehn und liegen lassen, und zur not Kredite aufnehmen, nur damit sie wieder Gesund wird!
Meine Kinder sollen vom ersten Tag an mit Katzen aufwachsen, ich bin ganz evas Meinung! Es wird niemals einen besseren Babysitter geben als unsere Fellnasen, denn sie spüren alles, was mit uns ist - nicht umsonst konnte Mausi den ganzen Tag draussen rumtoben, aber egal, wann ich heim Kam, sie Saß am Weg und holte mich ab.

Blos: WIE kann man solchen Menschen klar machen, was sie sich selbst vornthalten, und wieviel Schaden sie mit ihrem gefühlslosen Gebaren anrichten :cry:


Sorry das es etwas länger wurde, aber ich finde, sowas musste mal gesagt werden ;)
LG, Nicky und die Muckels :katze3:
Und Sheila und Mümmi für immer im Herzen...

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Ni-Laan
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Beitragvon Ni-Laan » 16.01.2007 07:44

Guten Morgen,

Auch ich bin mit vielen Tieren aufgewachsen,irgendwo wuselte immer eine Katze herum,ich glaub da warn so an die 12 Katzen,fast alles Katzen die kein Zuhause hatten und bei uns immer etwas zu futtern bekamen,einige lebten auch bei uns,eine davon brachte mein Opa eines Tages mit,noch sehr klein,die Äuglein noch geschlossen,er hatte sie irgendwo gefunden,unsere kleine Dackeldame Jette nahm sich der kleinen an und adoptierte sie,sie hatte gerade selbst 2 Welpen bekommen,die aber leider kurz nach der Geburt starben,so hatte sie etwas kleines was sie bemuttern konnte und wehe! man wagte es die kleine anzufassen :lol: Es war einfach nur herrlich zwischen all den Katzen und Hunden (2 Stück) den Kaninchen aufzuwachsen,immer war jemand da wenn man Kummer hatte,es war immer jemand da wenn man kuscheln wollte und unsere Jette war überall wo wir Kinder auch waren,egal wo wir herumstromerten,Jette war mit dabei.
Auch später,als ich wieder bei meiner Mutter lebte,in einem kleinen 150 Seelen Dörfchen hatte ich eines von Jettes Kindern,welches aus einem späteren Wurf stammte,welches auch Jette hiess,überall wo ich herumstromerte,wuselte sie mit herum,wenn sie den Schulbus hörte,bellte sie das halbe Dorf zusammen,bis meine Mutter ihr dann sagte,das ich mit dem Bus noch nicht komme,dann war Ruhe,bis zum nächsten Bus,wenn ich dadrinnen saß,öffnete meine Mutter die Tür für Jette und sie durfte mich abholen,sie raste dann in einem Affentempo los,zu mir hin umkreiste mich einige Male um dann schwupps in meinem Arm zu springen.....

Also ich für meinen Teil,sage auch,Kinder ohne Tiere aufwachsen zu lassen,ist in meiner Vorstellung einfach furchtbar.

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@Ni-Laan
Für mich sind das oft Vorwände unter denen die Tiere abgegeben werden. Kann mir auch nicht Vorstellen, daß eine Katze ein Kind so anfallen würde.
Gipsy wurde damals abgegeben, weil die Vorbesitzer in der neuen Wohnung keine Katzen halten durften. Wieso haben die sich nicht eine andere Wohnung gesucht - hab ich nie verstanden. Wir sind oft umgezogen und haben auch immer Wohnungen gefunden, wo wir Katzen halten durften. Und wenn nicht hätten wir die Wohnung nicht genommen!



Da stimme ich Dir unumstritten zu, für uns kommt auch keine Wohnung in betracht,wo Tierhaltung nicht erlaubt ist.
Als wir vor 5 Jahren von Schleswig-Holstein nach NRW zogen,hatten wir bei der Wohnungsbesichtigung total vergessen, zu fragen,naja wir kamen auch gar nicht zu worte,wurde alles vom Personalbürotypen von der Firma meines Mannes geregelt und besprochen,ob man hier Katzen haben darf.Wir hatten ja noch die Schwierigkeit,das wir uns hier nicht auskannten,und das wir nur einen Tag hatten um uns die Wohnungen,die man uns herausgesucht hatte,anzuschauen,von 7 Wohnungen,war dies die einzige,die renoviert war und die fertig war,alle anderen waren entweder noch im Rohbau oder aber man hätte total renovieren müssen,was mit den 500 km Weg nicht mal so eben am Wochenende gemacht werden kann,wo man nebenbei noch Schichtarbeit hat,damals haben wir beide noch Schichtarbeit gemacht.Also,konnten wir nur diese Wohnung nehmen.
Für uns stand fest,das unser Katerchen mitkommt,auch wenn Tierhaltung nicht erlaubt sein würde,dann würden wir eben gleich wenn wir hier sind,anfangen eine andere Wohnung zu suchen und solange müßte der Vermieter eben still sein,unsere Mietvertrag hätten wir dann eh gleich wieder gekündigt,wegen der 3 Monatigen Kündigungsfrist,auch hätten wir nur das Nötigste ausgepackt,aber ein Anruf bei unserem zukünftigen Vermieter klärte alles,das sind auch Katzennarren,genau wie wir Herzen2 Also alles im grünen Bereich Smile

Entschuldigung das es jetzt etwas länger wurde....

lieber Gruß
Ni-Laan
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Gwynhwyfar
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Beitragvon Gwynhwyfar » 16.01.2007 08:32

Hallo Dany!
Das ist ja echt unglaublich, sie werfen die Katzen raus wegen dem Kind und der Schwangerschaft???
Was bitte ist so schlimm an einem Katzenklo??? Gehören Tiere jetzt auch schon in die Wegwerf-Gesellschaft, die einfach den Spaß stören? Mir fällt das immer auf, wenn ich irgendwo wieder ne Anzeige lese, Katze abzugeben wegen Schwangerschaft oder Geburt.

Bei uns stehen die Planungen ja auch noch an, das war mir aber von vornherein klar, daß die Katzen und die Kinder (noch in Planung) zusammen aufwachsen würden.
Natürlich hab ich mir Gedanken wegen Toxoplasmose gemacht und erstmal Handschuhe gekauft zum Klöchensäubern auf Anraten des Arztes. Dann kam das Ergebnis des Bluttests und ich hab ne ganz alte Toxoplasmose Infektion gehabt mit alten Antikörpern, also schon vor den Katzen irgendwo am Fleisch oder Salat infiziert! Also brauch ich mir da gar keine Gedanken mehr machen! Wenn ich denn endlich mal Schwanger würde freue ich mich, da ich nicht mehr arbeiten brauche und dann auch den ganzen Tag mit den Fellnasen zuhause verbringen kann!
Sie genießen die Tage schon, wenn ich da bin und sie nicht 10h allein zuhause sind.
Natürlich würde ich erstmal argwöhnig beäugen, was sie mit dem Kleinen Wesen machen würden, aber ich denke das regelt sich von selbst und Katerchen wird dort wohl im Bettchen schlafen.

Wegen Urlaub und Freizeit war uns klar, daß wir auf einiges verzichten müssen. Aber wir haben schon von 3 verschiedenen Seiten Angebote, die sich um unsere Katzen kümmern möchten, wenn wir mal verreisen :lol:
Im März werden wir das mal für 1 Wochenende testen.

Ich bin selbst mit 2 Hunden, Vögeln, Enten, Schildkröten, Kaninchen, Fischen und Molchen aufgewachsen. Es war sehr schön und einen kleinen Welpen zu haben bzw. ein Entenküken vom Ausschlüpfen aus dem Ei bis zum ersten Alleinflug aufzuziehen zählt zu den absoluten Highlights meiner Kindheit und werde ich auch nie missen mögen!!! Bei uns war klar, die Tiere gehören zu uns, da wurde nie ein Tier abgegeben oder vernachlässigt. Sie sind alle eines natürlichen Todes gestorben oder weggeflogen (die Wildenten). Ok der 1. Hund ist nicht natürlich gestorben, sondern nach der Kastration nicht mehr aus der Narkose erwacht. Daher hatten wir ja dann auch den 2. Hund gleich danach als Welpen geholt, weil uns der 1. Hund so fehlte. Der 2. Hund ist dann 12 Jahre alt geworden, dann hatte er Krebs und ist am Kreislaufversagen im August gestorben. Danach haben meine Eltern keinen Hund mehr genommen, da sie sich inzwischen zu alt fühlen und haben nur noch ein paar Vögel und 2 Hühner.

LG Gwyn
LG Jutta und die Fellpopos
Kater Mikesch, Dustee-Skye, Carla, Un Bacio, Blue Dawn, Aurelia und Duncan
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Homepage mit vielen Fotos und die Cattery


Couchpanther
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Beitragvon Couchpanther » 16.01.2007 10:09

Sorry, aber meine Meinung ist da etwas krass.... aber solche A***schgesichter sollten sich mit gar keinen Lebewesen umgeben (und damit meine ich auch, am Besten auch keine Kinder).

Entweder entscheide ich mich für ein Tier und biete ihm dann ein wirklich artgerechtes, angenehmes Leben, oder ich lass´ es direkt bleiben (Ich hasse Halberzigkeiten :evil: ).

Es ist ja nun mal bekannt, daß Katzen einen anspruchsvollen Charakter und einige Eigenarten (Kratzverhalten, Katzenklo, Wohnung markieren, am Futter mäkeln, haaren, spielen wollen, nachts aktiv sein und schmusen, schmusen, schmusen) haben. Auch kann ein geliebtes Tier mal krank werden (viele Forum-member können ein Liedchen davon singen) und dann kommen die Tierarztkosten, die durchwachten Nächte am Krankenkörbchen, und das Zittern und Bangen um das pelzige Familienmitglied. Für nichts in der Welt gebe ich meinen Kater her.

Ich habe die Verantwortung übernommen, und zwar ganz. Ja ich stehe nachts um 2:30 auf um ihn reinzulassen, ich mache das Kaklo sauber und 30 Sekunden später sitzt er wieder drin, ich akzeptiere Katzenhaare im Essen, ich teile mein Kopfkissen gerne und ich freue mich jeden Tag nach Hause zu kommen.

Solche Leute sollten sich nur ein Tamagochi halten und einen Porzellanhirsch für die Schlafzimmerkommode. Aber wie wollen diese Leute ihren Kindern Respekt vor dem Leben (... und zwar jeder Art von Leben) angedeihen lassen ???

Sorry, Katzenfans ... es ist etwas länger geworden, aber ich finde es furchtbar einem Tier ein so mieses Leben zu ermöglichen, wo es doch keine Schuld trifft und keine Möglichkeit hat ein schöneres Leben zu führen.

Etwas grantige Grüße vom Panther
Hunde haben Frauchen und Herrchen - Katzen haben Personal

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Beitragvon spatzi » 17.01.2007 19:56

Boahh ich finde das einfach nur heftig, die armen Katzen und auch Kinder tun mir wirklich leid. Am liebsten fürde ich jedes Tier aus so einem Haushalt raus holen und ihm ein schönes zu Hause geben, aber das geht ja leider nicht.

Ich wollte schon lange 2 Katzen haben, aber mein Mann wollte das immer nicht. Ich bin mit Tieren aufgewachsen und Katzen waren mir immer schon am liebsten und ich wollte gerne das unsere Tochter auch damit aufwächst.

Naja nach meiner NotOp für 5 Monaten hätte mein Mann mir, glaube ich, jeden Wunsch erfüllt und nun ist seit 2,5 Monaten unser Familienleben so erfüllt und bereichert worden.

Unsere 8-jährige Tochter ist so aufgeblüht. Es ist einfach nur wunderwunderschön und begreife Leute nicht die erst Platz für ein Tier haben und dann auf einmal nicht mehr.

Wie kann man aufhören so ein Tier zu lieben, denn mit Liebe hat das nix mehr zu tun, wenn man die armen Tiere einsperrt.

Sorry ist etwas lang geworden.

Liebe Grüße Jessi
Lg Jessi
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Beitragvon ela2706 » 17.01.2007 20:33

Du kannst hier so viel schreiben wie du möchtest :wink:
Das Tier erkennt die tiefsten Tiefen unseres Wesens
und hält zu uns, selbst wenn die ganze Welt uns auch verlässt...
Die Treue eines Tieres kann uns rühren,
weil Treue unter Menschen doch so selten ist...

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Beitragvon spatzi » 17.01.2007 20:39

Das ist schön. :D
Lg Jessi

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Beitragvon spatzi » 17.01.2007 20:57

Er liebt die beiden genauso wie wir. Er schmust mit den beiden. Und findet es auch zu niedlich wie sie mich morgens wecken weil sie Frühstücken wollen.

Er kennt das nicht mit Tieren, aber er hat es bis jetzt nicht bereut das er uns diesen Wunsch erfüllt hat.

Die beiden sind aber auch so dankbar und lieb. Sie haben schnell gemerkt das sie jetzt bei uns ein schönes zu Hause bekommen haben.

Liebe Grüße Jessi
Lg Jessi

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Beitragvon ela2706 » 17.01.2007 21:37

(wenns nicht hier her passt, bitte bescheid sagen)

könnte immer wieder soooo heulen.....

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Wie konntest Du?"

Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Baby", und, obwohl ich einige Nippes "killte" wurde ich deine beste Freundin. Wann immer ich etwas "anstellte", hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest du!?", Aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt. Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich. Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.Von deinem Frühstück gab´s für mich immer was vom Schinken, "aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!" Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um "Karriere" zu machen.Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. und freute mich, als du endlich "deinen" Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl. Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt.Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne. Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.Ich liebte die Kinder, und wurde "Gefangener der Liebe". Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin. Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufenlernen an mir fest. Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still. Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden. Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir. Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes "Ja" zur Antwort und wechseltest dann das Thema. Ich war früher "deine Samtpfote" und bin heute "nur eine Katze".Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich deine Familie war. Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spaß zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig. Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand. Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie "Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!"Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen. Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen. Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen "guten Platz" für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: "Wie konntest du?"Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ. Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen. Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurück kämest, und mich hier rausholen würdest. Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde . . . bei dir zu Hause . . .Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an "meinem" Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte. Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle. Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens. Mir, der gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog. Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte. Ich schob meinen Kopf in ihre Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss.Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:" Wie konntest du?" Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:" Es tut mir leid!" Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde. Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein "wie konntest du" nicht an sie gerichtet war. Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität wiederfährt. . . .
Zuletzt geändert von ela2706 am 18.01.2007 00:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon sampanthera » 17.01.2007 22:08

Also Danny das was du da schreibst, da bleiben einem die Worte weg. Kind kommt Katze muß weg :?:

:evil: :evil: :evil:


Die haben nicht mehr alle....

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Beitragvon ela2706 » 17.01.2007 22:10

:evil: :evil: :evil:

find ich auch...
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Beitragvon sampanthera » 17.01.2007 22:18

das tsimt Heidi, man muß sich immer im vorhinein darüber klar sein, wie alt das Tier wird und welche Ansprüche es hat

Est denken und informieren dann event. anschaffen

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Beitragvon Dany75 » 17.01.2007 23:38

Hallo Ihr Lieben!

Viele liebe Grüße

Dany
Zuletzt geändert von Dany75 am 20.05.2008 22:59, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
Wenn sie Dich dessen erachtet, wird eine Katze Dein Freund sein, niemals Dein Sklave.



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