Update S.2 - Minzis Zähne - schlechte Nachrichten

Zahnerkrankungen, Maul, Ohren, Augen, Gehirn- und Nervensystem (z.B. Anfallsleiden)

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Beitragvon Bienchen » 19.02.2007 22:53

Hallo Ute,

ich habe jetzt schon mehrfach über FORL gelesen und das scheint ja wirklich ganz schön heimtückisch zu sein. Die anderen Zähne wurden mitgeröntgt, oder? Da hat sich wahrscheinlich dann noch nichts an den Wurzeln gezeigt, sonst wären sie ja mitgezogen worden?

Gut, dass Minzi das so gut überstanden hat und schon wieder durch die Gegend läuft. Aber warum muss sie denn einen Trichter tragen? Damit sie sich nicht am Maul kratzt? Arme Maus!

Gute Besserung und einen dicken Knuddler an sie!


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Beitragvon purraghlas » 19.02.2007 22:56

Alles, was die Minzi noch im Mund hat, ist einwandfrei. Das wird aber wohl nicht so bleiben.

Ja, FORL ist sehr heimtückisch und schmerzhaft. :(

Der Trichter ist dafür, daß sie nicht mit der Kralle ans genähte Zahnfleisch kommt. Sie ist deswegen (und weil sie natürlich Hunger hat, aber noch nichts futtern darf) ganz schön geladen.
Mal schauen, wie ich die nächste Woche mit ihr überstehe. :wink:
Ute

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Beitragvon Bienchen » 19.02.2007 23:01

Das kann ich mir vorstellen. Aber dann hat sie es immerhin erst mal hinter sich. Berichte doch bitte, wie es ihr geht im Laufe der Woche, ja?
Nochmal gute Besserung!

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Beitragvon Couchpanther » 20.02.2007 08:44

purraghlas hat geschrieben:Allerdings habe ich den TA auch wegen dem Ausgleich gefragt. Er hat dann gemeint, daß man noch keine genaue Aussage über eine gesunde Dosis machen kann. Das wird gerade erforscht, da Katzen bei den zur Zeit verfügbaren Mitteln starke Unverträglichkeiten zeigen.


Ja, das stimmt leider, denn die Katzenmedizin ist, gemessen an der Medizin für Nutztiere, noch eine relativ junge Medizin. Kaum jemand hätte vor 30 Jahren eine kranke Katze zum TA gebracht oder als TA eine kranke Katze behandelt. Zum Glück für unsere Fellis macht die feline Medizin schnell große Fortschritte :D . Die Katzen gelten ja als "emotionale Nutztiere". Soll heißen, man kann mit dem ganzen "Katzendrumherum" viel Geld verdienen. Das gibt der Sache natürlich einen sehr nachdenklichen touch, aber ich glaube wir Katzenfreunde sollten unseren Pelznasen alles zukommen lassen, was sie für ein artgerechtes, glückliches Katzenleben brauchen.

Gruß vom Panther

P.S.: Ich schaue nochmal nach, ob ich eine Empfehlung für das Suplementieren von Kalzium finde. Wenn ich´s richtig im Kopf habe ist das Verhältnis 1:1,3 für erwachsene Tiere und deutlich höher für Tiere im Wachstum. Ich schlage nochmal nach und schreib´s Dir dann.
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Beitragvon purraghlas » 20.02.2007 10:13

@Couchpanther: Danke. Ich soll meinen Katzen auch prophylaktisch die Zähne putzen, damit kann ich es wohl verzögern. Mal schauen, was der Hans-Dieter zu einer Zahnbürste in seiner Schnauze sagt... :roll:
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Beitragvon Bienchen » 20.02.2007 10:41

Das Phosphor-Kalzium-Verhältnis sollte idealerweise bei ausgewachsenen (gesunden) Tieren ca. 1:1,15 haben (die Spanne der Empfehlungen geht, glaube ich von 1:1 bis 1:1,4, die meisten empfehlen aber wohl in etwa 1:1,1).
Wie das bei Tieren im Wachstum ist, weiß ich leider nicht.

Ute, gib' ihm doch etwas rohes Fleisch, was er kauen kann, das hilft auch zum "Zähne putzen" und wird von den meisten Fellnasen dann doch lieber genommen ;)

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Beitragvon Couchpanther » 21.02.2007 17:54

Bienchen hat geschrieben:Das Phosphor-Kalzium-Verhältnis sollte idealerweise bei ausgewachsenen (gesunden) Tieren ca. 1:1,15 haben (die Spanne der Empfehlungen geht, glaube ich von 1:1 bis 1:1,4, die meisten empfehlen aber wohl in etwa 1:1,1).
Wie das bei Tieren im Wachstum ist, weiß ich leider nicht


Hallo, Ute.
Ich hab´ nochmal diverse Bücher gewälzt. Wie Maja schon geschrieben hat ist das empfohlene Verhältnis Phosphor:Kalzium ca. 1:1 bis 1:1,4 . Als Empfehlung finde ich des öfteren ca. 1: 1,3. (Katzen im Wachstum 1: 1,5 bis 1:2)

100g Fleisch müssen 0,5g Kalzium zugefügt werden.

Als Nahrungsergänzung (dauerhaft und regelmäßig) werden Milchprodukte (sofern sie vertragen werden; Evtl. L-Minus-Milch, also lactosefrei), Knochen, Knochenmehl (schau mal bei BARF-Zubehör), oder Kalziumpräparate vom TA empfohlen.

Befallene Zähne sollten möglichst täglich geputzt werden (viel Vergnügen

:wink: ). Es gibt aber Zahncreme mit Huhngeschmack (lecker). Desweiteren werden Einreibungen der nicht befallenen Zähne mit Chlorhexidin-haltiger Haftcreme empfohlen um die Bildung von Plaque zu verhindern.

Alles Gute für Minzi - und Kopf hoch. Mein Opa hatte auch ein langes, erfülltes Leben OHNE Zähne (Kleiner Scherz - nicht böse sein :oops: )

Nee mal im Ernst: Katzen Kommen mit wenigen oder fast gar keinen Zähnen gut zurecht (Die Schmerzen mit kaputten Zähnen sind viel schlimmer).

Aber man leidet mit den Armen Pelzgesichtern immer so schrecklich mit :cry:

Grüße vom Panther
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Beitragvon Bienchen » 21.02.2007 18:41

Bei Knochen und Knochenmehl als Kalziumsupplement sollte man aufpassen, da beides auch Phosphor enthält. Was meist gut gefressen wird, sind gemörserte Eierschalen.

Aber im normalen Futter ist das Verhältnis in aller Regel okay, halt nur nicht in Futter wie Almo nature...

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Beitragvon purraghlas » 21.02.2007 22:27

Hallo zusammen!

Die Minzi benimmt sich wieder wie vorher. Sie verspritzt ihr Gift, wenn ihr andere Katzen über den Weg laufen, sie frißt wie ein Scheunendrescher und sie knurrt, wenn man sie länger als eine halbe Minute streichelt.

Bis auf den Trichter könnte man meinen, sie hätte überhaupt keine Beeinträchtigung.
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Beitragvon Bienchen » 21.02.2007 22:31

Wie schön, dass es bei Minzi wieder aufwärts geht! Das klingt doch vielversprechend :) Trotzdem noch weiter: Gute Besserung!

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Beitragvon Couchpanther » 22.02.2007 09:13

Hallo, Ute.

Freut mich, daß es aufwärts geht mit Minzi.
Aber ich denke, Du wirst um regelmäßige Kontrollen in kurzen Abständen nicht herumkommen. Aber wenn man der Mieze dadurch Schmerzen ersparen kann, schaut man sich das Schnäuzchen doch gerne lieber zehn Mal zuviel als ein Mal zuwenig an.

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