Hirnschaden bei Kitten

Zahnerkrankungen, Maul, Ohren, Augen, Gehirn- und Nervensystem (z.B. Anfallsleiden)

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Cuilfaen
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Beitragvon Cuilfaen » 06.08.2007 11:19

:oops: *ganzdollrotwerd* Danke für das Kompliment! :oops:

Ich hoffe auch sehr, dass sich alle Ampeln auf grün stellen! Nachdem ich gehört hab, dass Baranor tatsächlich behindert ist, hab ich sehr viel im Internet gestöbert, nach Krankheitsbildern, nach Erfahrungsgeschichten und auch nach anderen Kitten, weil ich mir alle Möglichkeiten offen halten wollte. Und, was soll ich sagen, mir hat schlichtweg keins gefallen. Ich hab sie alle mit Baranor verglichen und er ist immer besser weggekommen in dem Vergleich.
Auch wenn meine Familie mich für verrückt erklärt (naja, nur der männliche Teil meiner family), ich wünsch mir schon, dass Baranor bei mir einziehen kann. Aber ich bewahr mir da noch ein bisschen "Verstand" und warte daher erst mal ab, was die Untersuchungen und die Probezeit bringen.
Ist ja auch schließlich nicht so, als müsste ich jetzt ein kleines Kitten vor dem sicheren Tod retten, denn bei Tanja hätte er es auch gut. Daher schau ich mir das ganze jetzt in Ruhe mal an und gucke, wie die Ergebnisse sind.

@ Nadine: das mit der finanziellen Unterstützung wäre natürlich eine Möglichkeit, aber ich möchte mich nicht finanziell von jemand anderem abhängig machen. So eine Katze hat man ja über sehr viele Jahre und wer weiß, was die Zeit bringt. Deshalb möchte ich grundsätzlich schon selbst für alles aufkommen können.
Liebe Grüße von Annika mit Anarion, Izzie und Merry
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Beitragvon teufelchentf » 06.08.2007 11:23

Nun mal ehrlich...

Klar wünscht man sich gesunde Tiere...

Aber bei meinem Kater wurde ja jetzt auch ein Herzfehler fest gestellt, aber deswegen lieb ich ihn nich weniger oder würd auch die Idee kommen ihn abzugeben...
Selbst wenn man von Anfang an ein gesundes Tier hat kann es leider passieren das es krank wird...


Finenaziell is das dann immer ne Belastung, aber damit rechnet man ja nich wirklich von Anfang an...

Wenn man ein Baby bekommt denkt man ja auch nich dran das da mal irgendwann was passieren könnte...dann bekäm ja keiner mehr Kinder...

So is es auch mit den Tieren...

Ich finds klasse wenn man dazu stehen kann !
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Beitragvon Cuilfaen » 06.08.2007 11:38

Teufelchen, ich stimm dir da absolut zu!
Ich würd auch niemals mein Tier abgeben, bloß weil irgendeine Krankheit festgestellt wird (hab ich auch bisher immer so gehalten. Mein letzter Kater hat sich im Laufe der Jahre mit Katzen-AIDS angesteckt und später dann noch eine Herzschwäche entwickelt). Und finanziell muss man das dann halt irgendwie hinkriegen.
Aber ich überlege trotzdem zweimal, ob ich mir wissentlich ein krankes Tier anschaffe, von dem ich dann halt im Voraus weiß, dass es viele teure Arztrechnungen nach sich zieht.
Daher hab ich da für mich erstmal die Grenze gezogen.
Sollte Baranor aber bei mir einziehen und dann irgendwann doch irgendeine schlimmere Krankheit bekommen, oder sollte Merry krank werden, dann werde ich damit umgehen können.
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Beitragvon teufelchentf » 06.08.2007 11:41

@Cuilfaen

ich wollte dir damit auch kein schlechtes Gewissen einrden oder sowas...
Du hast schon Recht wenn du dir das 2 Mal überlegst...
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Beitragvon Cuilfaen » 09.08.2007 12:40

so, gestern war ja der nächste Arzttermin fällig und heute waren die Resultate des Blutbildes da.
Ich geb jetzt mal wieder, was Tanja mir erzählt hat, auch wenn ich einiges davon irgendwie nicht nachvollziehen kann (Tanja geht es allerdings ähnlich).
Aaalso:
Das Blutbild ist soweit ok, die Leukozyten sind wieder im Normbereich, d.h. die Entzündung ist weg und er kriegt auch seit Dienstag keine Antibiotikum und Cortison mehr. Nur die Kaliumwerte sind wohl leicht erhöht, was laut Aussage der TÄ aber bei Kitten wohl häufiger vorkommt und wohl auch mit dem Futter zusammenhängen kann (??? Tanja füttert nur die hier als super angepriesenen Futtersorten :? ), wir sollen uns dahingehend jedenfalls keine Sorgen machen.
So, dann hat die TÄ diesen Fall wohl mit diversen Kollegen besprochen und Bücher gewälzt und ist darauf gekommen, dass die Symptome, die Baranor zeigt, auch mit einer Erkrankung der Gallenblase oder einem Shunt (hoffentlich richtig geschrieben?) der Niere (d.h. ein Blutgefäß, das eigentlich durch die Niere laufen sollte, läuft außenrum, so dass das Blut nicht genug gespült werden kann) erklärt werden könnten.
Dementsprechend wird jetzt nächsten Dienstag ein Ultraschall der Niere gemacht und nochmal Blut abgenommen, um die Gallenblasenwerte zu bestimmen.
Ich verstehe nicht, 1. wieso man nochmal Blut abnehmen muss, um die Gallenblasewerte zu bestimmen. Hätte man das nicht direkt mit dem großen Blutbild machen können??? und 2. wieso das große Blutbild weitestgehen in Ordnung sein kann, wenn eine Fehlfunktion der Niere vorliegen könnte - müsste das nicht bereits am großen Blutbild erkannt werden können???
Tanja ist das auch schleierhaft, aber wir sind beide medizinisch und vor allem tiermedizinisch nicht fit genug, um da mit "fachsimpeln" zu können. Also vertrauen wir mal den TÄ (und mittlerweile sind da ja schon einige involviert).
Sollte nächsten Dienstag bzw. Mittwoch (wenn die Blutresultate da sind) nichts gefunden werden - also organisch tatsächlich alles ok sein - steht als nächstes ein CT aufm Plan.
Naja, es wird halt jetzt alles abgecheckt, was als Ursache in Frage kommen könnte.
Der arme kleine Kerl hat bestimmt bald auch ne TA-Phobie, so oft wie er da hin muss... :(
Naja, jetzt seid ihr immerhin auf dem neuesten Stand.
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Beitragvon Bright » 09.08.2007 15:32

Hallo,

wir haben einen Kater, dessen Überleben z. Zt. am seidenen Faden hängt. Bis zur Einlieferung in die Tierklinik erklärten uns 2 TÄ anhand seines Blutbildes, wir hätten einen gesunden Kater. Dabei konnte man auf dem Ultraschall sehen, dass die rechte Niere entzündet war und 3 Tage später bei einer OP kam heraus, dass sein ganzer Bauchraum voller Eiter war.

Also ist es schon besser, das Blutbild nochmals zu wiederholen. Bei späteren Blutbildern sieht man nun bei unserem, dass seine Leukozyten sehr stark erhöht waren. Beim ersten waren sie nur leicht erhöht. Und, wie Du sicherlich bemerkt hast, sah man seine entzündete Niere natürlich auch nicht anhand des Blutbildes. Auch nicht seine zerstörte Lunge usw. usw. usw.

Für den Kleinen aber alles Gute von mir an dieser Stelle.

Bright

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Beitragvon Ronjasräubertochter » 09.08.2007 16:30

weiterhin alles gute für den süßen und daumen und pfoten sind gedrückt :s2783: :s2783: :s2783: :s2277:
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Beitragvon Cuilfaen » 09.08.2007 16:38

Danke schön, ihr zwei!!!

Bright, ich hab´s in deinem Thread auch schon geschrieben, aber ich schreib´s hier nochmal: Es tut mir so leid!!! Und ich hoffe trotz allem immer noch sehr, dass sich das Blatt wendet und ihr Redcliff noch eine Zeitlang bei euch haben könnt!!!
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Beitragvon vilica65 » 09.08.2007 19:42

Hallo Annika
Was kann man jetzt davon halten?
Soll man da jetzt etwas hoffnug schöpfen oder nicht?
Ist das jetzt noch schlimmer oder wie....
Sagt es dir etwas mehr, das ganze ? Wäre so froh wenn man ihm helfen konnte.
LG, Vesna
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Liebe Grüsse, Vesna

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Beitragvon Cuilfaen » 10.08.2007 15:17

@ Vesna:
Naja, sogesehen heißt das jetzt erstmal noch gar nichts. Das sind ja alles erstmal nur Vorschläge zur weiteren Diagnostik.
Was allerdings erstmal super ist, ist dass die Entzündung wohl weg ist (= Leukozyten normal) und der kleine Wurm deshalb kein Antibiotikum und kein Cortison mehr braucht.
Was alles andere angeht, heißt es nun: abwarten und schauen, was die Untersuchungen bringen.
Liebe Grüße von Annika mit Anarion, Izzie und Merry
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Beitragvon vilica65 » 10.08.2007 21:16

Ach Annika....hoffe für den kleinen Kerlchen und für dich auch :wink:
Bin gesspant auf weitere Resultate....
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Beitragvon schnitthepper » 12.08.2007 14:17

Hallo Annika,

vor wenigen Tagen habe ich mich hier im Forum angemeldet, weil ich neugierig war, ob meine Tierheilpraktikerin im weltweiten web irgendwo erwähnt wird. Und siehe da, das Forumsmitglied tigerentchen hat bezüglich Krebs einen ausführlichen Thread aufgemacht. Meine Tierheilpraktikerin Elvira Taulien aus Bad Kissingen hat ihr schon sehr helfen können. So bin ich hier hängengeblieben.

Auch wenn Du nicht in Nordbayern wohnst, würde ich Dir eine unverbindliche Kontaktaufnahme empfehlen. Dieser Frau zolle ich allerhöchsten Respekt und sie kann so viel bewirken mittels Haaranalyse und anschließendem Behandlungsplan. Die Haaranalyse ist eine "Spezialität" von ihr, sozusagen eine Niesche in der Naturheilkunde und hat nichts mit den Haarmineralanalysen zu tun, die mittlerweile sogar im Homeshopping-Bereich angeboten werden.

Leider kommen viele Patienten erst zu ihr, wenn der Leidensweg schon groß genug ist und die Tierärzte nicht mehr weiter wissen.

Abgesehen von einer vielleicht schonenderen Behandlung als beim TA ist eine Behandlung eventuell auch günstiger vom finanziellen Aspekt her gesehen.

Ich weiß nicht, wie Du zur Naturheilkunde stehst, aber ich wurde vor vier Jahren eines besseren belehrt, als mein Hund durch den TA eigentlich schon austherapiert war.

Ob Du diesen Weg bei Deinen Überlegungen mit einbeziehst?

Gruß

Rita

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Beitragvon Cuilfaen » 13.08.2007 10:51

Hallo Rita!
Ich bin alternativen Heilmethoden gegenüber eigentlich sehr aufgeschlossen.
Torzdem möchte ich gerne erstmal zumindest eine schulmedizinische Diagnose haben.
Im Augenblick weiß man ja noch gar nicht, ob der Kleine überhaupt eine behandelbare Krankheit hat (geschweige denn welche), oder ob er z.B. einen irreperablen (angeborenen oder erworbenen) Hirnschaden hat.
Natürlich denke ich darüber nach, ihm auch in so einem Fall unterstützende "Medikamente" (wie z.B. das Vitamin B) zu geben, die die Nervenzellen unterstützen und gegebenenfalls neue Verknüfungen ermöglichen - er ist ja lernfähig, er braucht halt nur deutlich länger und muss sich immer sehr konzentrieren.
Naja, egal mit welcher Heilmethode, ich bleibe trotzdem erstmal bei meinem Vorhaben, in nur dann zu mir zu nehmen, wenn er entweder einen gleichbleibenden Hirnschaden (ohne Verschlechterung) oder aber eine behandelbare Krankheit (egal ob hirn- oder irgendwie anders organisch) hat.
Wie gesagt, in diesen beiden Fällen kann ich mir unterstützdende Behandlungen mit alternativen Methoden durchaus vorstellen.
Liebe Grüße von Annika mit Anarion, Izzie und Merry
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Beitragvon vilica65 » 13.08.2007 10:55

Hallo Annika
Vielleicht eine blöde Frage; aber was ist mit den Augen....ist da schon alles abklärt?
LG, Vesna
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Beitragvon Cuilfaen » 13.08.2007 10:59

Hi Vesna!
Also, ich bin da jetzt nicht 100%ig auf dem Laufenden.
Die TÄ hat wohl ein paar Tests dahingehend mit ihm gemacht. Z.B. verfolgt ein einen Finger mit den Augen, wenn man ihn vor seinem Gesicht hin und her bewegt. Er kann also wohl normal gut sehen (das ist zumindest der Stand, von dem ich weiß)

Und blöde Fragen gibt es nicht :wink: :D
Liebe Grüße von Annika mit Anarion, Izzie und Merry
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