Fibrosarkom

Krebs, Tumore, Geschwüre

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Tigerentchen
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Beitragvon Tigerentchen » 10.10.2007 13:41

Oh man Ines, das sind keine schönen Nachrichten...aber leider das traurige Schicksal von Fibrosarkom-Patienten. Von daher verstehe ich auch nach wie vor nicht, warum sich in Sachen Nachbehandlung von Tumor-OPs in der Schulmedizin einfach nichts tut und die Tiermedizin nicht besser wird.

Ich kann jetzt nicht so schön verlinken wie Culifaen :oops: , aber hier
http://www.katzen-album.de/forum/ftopic7050.html
habe ich meine Geschichte über Bienchen niedergeschrieben.

Wir behandeln mit Schlangengift, nicht mit Spinnengift und diese "Giftmischungen" sind laut meiner Tierheilpraktikerin die wirksamsten alternativen Therapiemittel bei der Krebsbekämpfung bei Tieren. Jeder 2. Patiente bei meiner HP ist inzwischen Krebspatient, diese Zahl muß man sich mal reinziehen :( und sie hat viele Patienten. Die meisten davon sind Sarkom-Patienten und sie hat noch nie einen Sarkom-Patienten an die Krankheit verloren - Dank dieser Therapie. Iris, auch hier aus dem Forum, ist ebenfalls bei meiner TierHP mit Sarkom in Behandlung und die ersten Monate haben schon deutliche Wertverbesserung bei ihrem Mutz gezeigt.

Alles Gute euch!
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Beitragvon Ines » 10.10.2007 14:12

Hallo, vielen Dank für Deine Zeilen. Meinst Du, dass das Schlangengift besser als das Spinnengift anschlägt? Ich müsste meinen TA noch mal fragen, aber er hätte mir das doch sicher vorgeschlagen, wenn es eine bessere Wirkung hätte.

Mein Problem ist, dass ich mit niemandem darüber reden kann. Mein Mann hat wahrscheinlich genauso viel Angst und möchte lieber gar nicht drüber reden und für den Rest der Familie ist es ja "nur ein Tier". Das macht mir natürlich noch mehr Druck und belastet mich zusätzlich. Deshalb ist es so wichtig, hier Leute zu wissen, die das alles kennen und nachvollziehen können.

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Beitragvon Tigerentchen » 10.10.2007 14:15

Laut meiner HP wirkt das Schlangengift definitiv besser als das Spinnengift...die Mischung macht es auch aus. Es gibt zig verschiedene Mischungen von Horvi - man kann nicht einfach sagen, ah die Katze hat ein Fibrosarkom also bekommt sie das Präperat, sondern das wird genau auf die Katze und das Krankheitsbild ausgetestet. So bekommt mein Bienchen z.B. ganz andere Giftmischungen als Iris aus dem anderen Thread...und dieses Austesten ist wichtig und das kann ein Schulmediziner leider nicht.

Oh Ines, wie gut ich Deine Ängste und Gedanken nachvollziehen kann *seufz*.
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Beitragvon Ines » 10.10.2007 14:21

Ups, dieses Hin- und Hergespringe....ich glaube, wir bleiben mal in diesem Thread, okay? :D

So wie Du schreibst, macht diese Therapie wohl nur ein HP und kein gewöhnlicher TA? Das wäre natürlich blöd, weil wie schon geschrieben, keiner in der Nähe ist.

Ich habe eine solche Angst in mir; mein Kater ist schon äußerst ungehalten, weil ich ständig an ihm rumdrücke, um zu sehen, ob es sich verändert hat.
Im Moment bin ich in der Arbeit und kann es kaum erwarten, endlich nach Hause zu gehen.

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Beitragvon Tigerentchen » 10.10.2007 14:29

Also ich kenne auch TÄ, die diese Horvi-Therapie machen, aber die stellen dann eine Therapieplan mit den 4 gängigen Produkten (C33, C300, X44 und Nukleozym) auf und ziehen das so durch, wie sie denken.

TÄ haben keine Möglichkeit auszutesten, ob diese Produkte aufs Tier passen - sowohl Bienchen als auch Iris Mutz bekommen z.B. nur zwei Medikamente und das reicht aus - noch können sie nachtesten, wie sich der Krebswert verbessert/verändert, so daß man auch noch während der Therapie reagieren kann und den Plan ändern kann.

Auch nicht jeder HP kann diese Horvi-Therapie, da müßte man eben einen finden, der sich damit auskennt, denn die Therapie gehört nicht zur klassischen Homöopathie sondern bedarf einer Zusatzausbildung.

Wo wohnst Du?
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Beitragvon Tigerentchen » 10.10.2007 14:31

Ines hat geschrieben:Ich hab gerade mal bei Google gesucht; es gibt tatsächlich zwei HP in der Nähe; aber im Moment möchte ich doch erst noch mal mit dem TA sprechen. Es wäre auch eine gute Stunde mit dem Auto; für meinen Süßen sehr schlimm...


Ich würde auf jeden Fall mal dort anfragen. Iris wohnt auch eine gute Stunde von meiner HP entfernt und bis jetzt mußte sie noch nie mit Mutz persönlich antanzen - das wurde alles per Post bzw. telefonisch gemacht. Zwecks Bioresonanztherapie hätte es zwar sein können, daß sie ein paar Mal kommen muß, aber es hat zum Glück auch so geklappt und Mutz ist auch ohne Bioresonanz sofort angesprungen. Und ich muß mit Bienchen ja auch nicht vorbei, sondern mache die Therapie zuhause....anders als beim TA, der Dich zum Spritzen immer sehen will, was ja Stress für ein krankes Tier bedeutet.
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Beitragvon Ines » 10.10.2007 14:36

Achso, man macht das zu Hause? Das wusste ich nicht. Wird das gespritzt? Ich weiß nicht, ob ich das kann... Wie sind denn die Kosten für diese Horvi-Enzym-Therapie und über welchen Zeitraum läuft sie?

Habe eben die Geschichte von Deinem Bienchen gelesen und gleich wieder geheult. Ich freue mich sehr für Euch, endlich liest man mal was positives.

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Beitragvon Tigerentchen » 10.10.2007 14:44

Ja das macht man von Zuhause aus. Es gibt zwar auch Ampullen, die man Spritzen muß, damit arbeitet meine HP aber selten. Und Bienchen war ein wirklich schwieriger Fall und hat es mit den Tropfen geschafft. Bienchen bekommt morgens und abends ihre zwei Medikamente übers Futter getropft - auf ein bißchen Rinderherz und haut das dann weg wie nichts. Ist überhaupt kein Problem, schmeckt nicht schlimm und herrlich stressfrei.

Wie lange die Horvi-Therapie läuft, kann man schlecht sagen, das kommt wirklich auf das Tier und den Krankheitsverlauf an. Wir machen das nun schon seit 19 Monaten - Bienchen wird ihr Leben lang Krebspatient bleiben, auch wenn man bei guten Werten die Medikamente reduzieren wird bzw. sie auch ohne Medikamente auskommen soll, aber im Moment möchte ich gar nicht ohne Medikamente auskommen, denn diese Tropfen geben mir Bienchens Lebenssicherheit.

Die Kosten der Therapie belaufen sich bei mir im Monat auf ca. 12€...hatte ich mal fürs erste Halbjahr ausgerechnet und in diesem Wert sind schon die Nachtestungen mit drin (eine Nachtestung kostet bei uns 15€ und muß alle 3-4 Monate gemacht werden). Also 12€, die sich voll und ganz rentieren.

Allerdings waren die Einstiegkosten etwas mehr. Ich mußte aufgrund der Schwere eine komplette Analyse bei Bienchen machen lassen, dies hat 130€ gekostet. Dort wurden alle Organe untersucht und eben Metastasenbildung. Iris soll Dir mal erzählen, wie es bei ihr war - sie hatte als Sarkom-Patient eine günstigere Veriante. Und die Medikamente kosten halt auch am Anfang erstmal einen Batzen bei der Anschaffung.
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Beitragvon Ines » 10.10.2007 14:53

Na, das klingt ja ziemlich vielversprechend. Die Kosten sind okay. Leon ist zwar sehr mäkelig mit dem Essen (immer schon) - er wiegt auch nur 3,4 kg. Aber ich glaube schon, dass ich ihm die Tropfen unterschummeln könnte. Frischkost geht leider gar nicht. Er mag es einfach nicht. Aber das ist jetzt nicht das Problem. Es würde mich auch nicht stören, ihm immer diese Medikamente zu geben. Wenn er nur am Leben bleibt und es ihm gut geht!

Vielen Dank für Deine Auskünfte. Ich habe kommenden Dienstag den TA-Termin; werde erstmal mit ihm sprechen. Denn eine OP scheint ja unumgänglich zu sein und die möchte ich schon dort durchführen lassen, da die letzte sehr gut gelaufen ist und auch die Nachbetreuung gut war.

Danke, ich melde mich wieder, wenn ich etwas neues weiß.

Liebe Grüße
Ines

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Beitragvon Ines » 11.10.2007 14:52

Hallo Manu,

ich habe eben mit der HP telefoniert - sie macht diese Therapie leider nicht. Ist es vielleicht irgendwie möglich Deine HP zu kontaktieren? Da das alles auch telefonisch geht, wie Iris schrieb, gibt es für mich trotz der Entfernung vielleicht eine Möglichkeit? Ich könnte ja etwas Fell für eine Analyse per Post schicken usw.

Gibt es hier eine Möglichkeit, sich per PN auszutauschen, wegen der Daten; möchte man ja nicht so öffentlich machen.

Vielen Dank schonmal,
Ines

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Beitragvon Teddy » 11.10.2007 15:03

Ines hat geschrieben:Gibt es hier eine Möglichkeit, sich per PN auszutauschen, wegen der Daten; möchte man ja nicht so öffentlich machen.




Ja, entweder auf der Übersichtsseite oben links Navigation (private Nachrichten) oder bei einem Beitrag der Person, die Du per pn anschreiben möchtest, auf pn klicken. :wink:
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Beitragvon Ines » 11.10.2007 15:12

Vielen Dank, Kirsten, ich habe heute irgendwie Tomaten auf den Augen. Wie bekomme ich es mit, wenn ich eine PN erhalten habe?

Liebe Grüße
Ines

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Beitragvon Teddy » 11.10.2007 15:21

Ines hat geschrieben:Vielen Dank, Kirsten, ich habe heute irgendwie Tomaten auf den Augen. Wie bekomme ich es mit, wenn ich eine PN erhalten habe?

Liebe Grüße
Ines


Wieder oben links steht dann neben "Private Nachrichten" eine dicke Zahl (je nach pn-Eingang) in Klammern daneben. :wink:

Gern geschehen. :kiss:

Edit: Du kannst Dich aber auch informieren lassen, dazu musst Du im Profil entsprechend ja/nein anklicken.
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Beitragvon Ines » 11.10.2007 15:24

Habs gerade gefunden und auch schon eine PN geschrieben. Ich bin heute wirklich zu nix zu gebrauchen.... :roll:

Danke nochmal,
Ines

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Beitragvon Teddy » 11.10.2007 15:26

Ines hat geschrieben:Habs gerade gefunden und auch schon eine PN geschrieben. Ich bin heute wirklich zu nix zu gebrauchen.... :roll:

Danke nochmal,
Ines


Verständlich und wir helfen gern. :s1958:

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