Tumor im Bauch

Krebs, Tumore, Geschwüre

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Tumor im Bauch

Beitragvon Rinni » 30.04.2006 18:29

:( Hallo,mein TA ist der Meinung, dass mein 16Jahre alter Kater ein Tumor im Bauch hat. Er hatte 5Tage nicht gegessen und sieht aus wie ein kleiner Kugelfisch. Auf dem Röntgenbild konnte man nichts sehen, da alles eine helle Fläche war, er meint das wäre irgendwie Eiweiss, dass abgesondert wird ?? Er meinte man sollte ihn einschläfern... Ich hab ihn aber erstma wieder mitgenommen, weil ich die Hoffnung nicht so schnell aufgeben möchte. Seit dem frisst er komischerweise auch wieder und macht Häufchen ins Klo hm? Kann Irgendjemand etwas dazu sagen?


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Beitragvon Yonca » 30.04.2006 19:33

Hallo Rinni,

ich würde mit Deinem Kater auf jeden Fall mal zu einem anderen Tierarzt oder aber in eine Tierklinik fahren. Es gibt immer wieder Tierärzte die eine falsche Diagnose stellen. Lass am besten mal in einer Tierklinik abchecken, was mit Deinem Kater los ist. Denn Tierkliniken haben auch bessere Untersuchungsmethoden als Tierärzte.

Wenn Du in der Tierklinik warst, dann kannst Du Dich ja mal wieder melden, wie es Deinem Kater geht.

Aber wenn er wieder anfängt zu fressen, sieht das ja schonmal ganz gut aus.
LG
Yonca mit den beiden Fellnasen Clarissa und Cherie
:pfote:
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Ein Leben ohne Katzen, kann nicht wirklich glücklich machen Bild

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Danke

Beitragvon Rinni » 30.04.2006 20:22

Hm ok ich werd mal schauen, ich will die Meinung meines TA natürlich nicht in Frage stellen, habe ja auch gesehn , dass sein Bauch unnatürlich aufgebläht ist und dass er sehr maddelich ist. Aber einfach so sagen, ok dann schläfern sie ihn ein... Ich mag Ihn nicht so einfach aufgeben, er frisst ja etwas und er schnurrt auch immer, würde er dolle Schmerzen haben würd er doch nich schnurren oder ?
Momentan versuch ich ihn halt mit Reiki und sämtlichen Energien und Symbolen aufzupäppeln... Ich hoffe einfach auf ein Wunder

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Beitragvon TINA » 30.04.2006 21:33

Hallo Rinni,

ich kann dir nur dringend empfehlen in eine Tierklinik oder zu einem
anderen TA zu fahren. Aber Tierklinik finde ich persönlich noch besser.
Dort sind einfach mehrere Ärzte vor Ort und es gibt viel
mehr Möglichkeiten für Untersuchungen.

Ich habe das auch durchgemacht. Allerdings hat sich am Ende herausgestellt
das Lucy keinen Tumor im Bauch hatte.
Wie Evi schon beschrieben hat (Danke :wink:)

Als damals bei Lucy etwas im Bauch entdeckt wurde, dachte ich das alles aus wäre.
Ärzte können Fehler machen.

Lass dein Katerchen unbedingt noch mal von jemand anderem
untersuchen!!!

Wurde ein Bauchultraschall gemacht?

...und einfach mal so einschläfern, obwohl dein TA nicht sicher ist was dein Kater
hat,...also der TA würde mich nicht wiedersehen!

Mein Ratschlag, ruf in der Tierklinik an und lass dir einen schnellstmöglichen Termin geben!

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Beitragvon Chef-Dosi » 30.04.2006 23:35

Das mit dem Schnurren mussten wir bei unserer Mausi auch feststellen. Obwohl sie zuletzt ziemlich elend aussah, hat sie sehr oft geschnurrt. Die Wahrheit ist, dass Katzen nicht schnurren, weil sie sich wohl fühlen, sondern damit sie sich wohl fühlen. Das Schnurren ist eine erstklassige Stressbewältigung und die Vibrationen wirken dabei wie eine innere Massage. Viele Katzen schnurren sich regelrecht müde und wenn sie aufhören zu schnurren, sind sie eingeschlafen.
Der guten Menschen Hauptbestreben
ist andern auch was abzugeben.
(Wilhelm Busch)


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DANKE

Beitragvon Rinni » 01.05.2006 10:43

Dankeschön für Eure Antworten.
Er hat den Bauch abgetastet und 2Röntgenbilder gemacht. Um sicher zu gehen wollte er ihn in Narkose legen und meinte wenn es sich dann bestätigt, wäre es gemein ihn wieder aufzuwecken :(
Churchi frisst jetzt wieder etwas weniger aber er frisst jedenfalls, ich hab verschiedene Sorten geholt und hoff einfach, dass da was bei is was er mag. Sein Diabetikerfutter rührt er nämlich gar nich mehr an.

Ich wollte diesem Forum auch noch ein riesen Lob aussprechen. Egal wo mann guckt, obs nun um Motorräder, Kopfkissen oder Homöopatische Medizin geht, irgendwie sind in den Foren immer so Querulanten, die Jeden beschimpfen und dumm anmachen. Jeder weiß es besser und mault dazwischen. Viel hab ich bei Euch noch nich gelesen, aber was ich bis jetzt mitbekommen habe war total positiv. Es wird total lieb geantwortet und Tipps gegeben, ich hatte echt befürchtet erstmal total ausgezählt zu werden wie egoistisch ich bin Churchi leiden zu lassen usw.
Danke

TINA
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Beitragvon TINA » 01.05.2006 13:56

Ich finde das hat erstmal nichts mit egoistisch sein zu tun.
In deinem Fall konnte dir der TA ja noch nicht mal mit genauer
Sicherheit sagen ob dein Churchi überhaupt einen Tumor im Bauch hat.
Ich hätte also genauso gehandelt wie du!

Meiner Lucy wurde damals der Bauch geöffnet. Dann hätte man
wirklich sicher sein können wenn dort ein Tumor gewesen wäre.
Und dann hätte ich auch nicht mehr egoistisch sein dürfen.
Auch wenn der Tag vor der OP einer meiner schrecklichsten Tage war.

Du hast geschrieben das der TA deinen Kater in Narkose setzen wollte.
Und dann? Was hat der TA dann vor? Wie sollte es sich dann unter Umständen bestätigen?

Ich hoffe das alles gut wird!

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Beitragvon Rinni » 01.05.2006 14:34

Er meinte, dass Churchi dann entspannter ist und er genauer tasten kann.
Er hatte da irgendwie eine Verdickung gefühlt aber halt nicht genau, da sein Bauch ja total hart und aufgebläht ist.

TINA
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Beitragvon TINA » 01.05.2006 15:00

Also mir haben die Ärzte damals gesagt das man nur zu 100%
sicher sein kann wenn man Proben entnimmt.
Dazu müßte die Bauchhöhle geöffnet werden.
Wenn es allerdings schon vor dem Endstadium gewesen wäre,
dann hätte man bei Lucy auch keine Proben mehr entnehmen brauchen, dann hätte man es gleich gesehen.

Die Ärzte hatten bei Lucy auch etwas ertastet. Und sogar etwas auf dem Bauchultraschall gesehen.
Also mit abtasten ist es meiner Meinung nicht getan!
Ich würde weiterhin vorschlagen eine Tierklinik aufzusuchen.

Es gibt wohl auch die Möglichkeit mit punktieren Proben von den Organen zu entnehmen.
Entnahme von Gewebsproben (auch als Biopsie bezeichnet)

Eine Punktion (von lat. punctum, der Stich) ist in der Medizin das gezielte Setzen einer Nadel oder eines anderen spitzen Instrumentes. Die dabei aufgenommene Gewebsflüssigkeit oder -probe heißt Punktat.

Eine Punktion kann zur Einspritzung in den Körper (z. B. intravenöse Injektion) oder zur Entnahme
aus dem Körper (z. B. Lumbalpunktion) dienen. Hierzu verwendet man Hohlnadeln (Kanüle, Trokar).

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Beitragvon Ronjasräubertochter » 01.05.2006 17:28

hallo
meine güte das tut mir leid,drück euch alle daumen und pfoten das nicht schlimmeres ist :wink:
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Freunde die keine Freunde sind lass sie ziehen auch wenn es weh tut !

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Beitragvon Timbo » 01.05.2006 17:39

Hallo Rinni,
hol dir noch eine zweite Meinung ein, wie du es hier schon oft gelesen hast. Erst dann solltest du neu überlegen.
Ich habe auch einen recht alten Kater und heute schon Angst davor, wenn mit ihm mal etwas "nicht stimmt".
Ich denk an euch und nehm dich mal fest in den Arm.

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Beitragvon Mozart » 01.05.2006 17:44

Hallo Rinni,

habe das gerade gelesen. Wie hier schon geschrieben wurde: in jedem Fall eine zweite Meinung einholen. Eine Narkose zum untersuchen, na ich weiß es nicht. Ich wüde es nur machen lassen, wenn Samtpfote sich beim TA zur "Bestie" entwickelt. Aber das ist ja nicht der Fall.

Auf alle Fälle drücken wir hier 2 m zwei Daumen und 4 Samtpfoten.

Christa
Der kätzische Wissensspeicher auf www.schnurr-schnurr.de

In Gedenken an Ninifee

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Beitragvon Monchichi » 01.05.2006 22:33

Hallo Rinni!

Ich rate Dir auch eine Tierklinik aufzusuchen!
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Narkose da helfen soll,
denn der Bauch ist ja aufgebläht und hart und das geht ja nicht weg,
nur weil Dein Kater durch die Narkose entspannter ist......

Also ich wäre da eher skeptisch...

Viel Glück Dir und Deinem Kater !!!

Hoffe es geht ihm bald wieder gut...

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Beitragvon Miracle » 01.05.2006 22:44

Ich stand mit meiner Sissi vor enem halben Jahr auch vor dieser Diagnose.

Nichts gefressen, Verstopfung, aufgeblähter Bauch.

Das Röntgenbild konnte auch keinen genauen Befund geben. Daraufhin habe ich mein Einverständnis gegeben in einer Operation nachzusehen, was der Grund für Sissis Zustand sei. Da Sissi zu dem Zeitpunkt auch noch zum Schmusen kam und schnurrte, sich putzte und mit Biba kuschelte entschied ich mich schon vor der OP, dass Sissi auf jeden FAll aus der Narkose wieder aufwachen sollte.

Leider bestätigte sich der Verdacht der TÄ und Sissi hatte einen inoperablen Tumor. Wir durften Sissi dann aber noch 5 liebevolle und schöne Wochen bereiten, bis dann ihre Nieren versagten.
Astrid und
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Beitragvon Rinni » 02.05.2006 16:16

Vielen Dank für die Antworten.
Churchi frisst jetzt sehr wenig aber Verstopfung scheint er nich zu haben, er liegt meißtens in einer Ecke und zum Kuscheln kommt er eher selten.
Am Donnerstag gehts in die Tierklinik Dobersdorf...is mir schlecht... :( :(



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