Katzen und andere Tiere

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Katzen und andere Tiere

Beitragvon Biene » 28.06.2010 18:12

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    Wie Hund und Katz?
    Sicher, dieses Sprichwort hat seinen Grund.
    Allerdings geht es auch ganz anders!
    Nicht selten kann man zwischen Hunden und Katzen,
    oder zwischen Katzen und anderen Tieren, sogar ein
    sehr enges Verhältnis beobachten.





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Re: Katzen und andere Tiere

Beitragvon Biene » 28.06.2010 19:21

    Wie Hund und Katz?


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    Geht man die Zusammenführung mit viel Ruhe und Geduld an,
    kann sich zwischen Hund und Katze
    eine sehr harmonische Freundschaft entwickeln.


    Super wäre es, wenn Hund und Katze noch keine
    schlechten Erfahrungen mit der anderen Gattung gemacht haben.
    Am einfachsten ist es jedoch, wenn zwei Jungtiere miteinander aufwachsen

    Man sollte sich vorab genau überlegen,
    wie man die Zusammenführung möglichst stressfrei gestalten kann.
    Durch unüberlegtes Handeln kann die Zusammenführung
    komplizierter werden oder sogar scheitern.

    Auch die Charaktere der Tiere sollten sich ergänzen.
    Eine sehr scheue und ängstliche Katze passt beispielsweise
    bestimmt nicht zu einem sehr aktiven und lebhaften Hund.
    Auch ist Vorsicht bei jungen stürmischen Welpen geboten.

    Ich hab schon viele Welpen erlebt, die schwanzwedelnd und freudig
    auf die Katze zugelaufen sind.
    Das größte Problem ist hier, dass Katzen eine
    völlig andere Sprache sprechen als der Hund.
    Schwanzwedeln ist bei Katzen nicht freundlich gemeint,
    somit wird sie die freudige Hundebegrüßung eher als Angriff betrachten.

    Hinzu kommt, dass Katzen sehr vorsichtige Tiere sind,
    ein so stürmischer Welpe wird den
    Minitiger mit seiner Art erst mal überrumpeln.


    Zusammenführung:


    Die Tiere brauchen Zeit und viel Geduld, sich aneinander zu gewöhnen.
    Menschen neigen zu Ungeduld, das kann der Zusammenführung sehr schaden.
    In der ersten Zeit sollten beide in unterschiedlichen Räumen sein.
    Zwischendurch die Räume immer wieder mal wechseln,
    das dient zur Gewöhnung an den fremden Geruch.
    Auch Hunde und Katzenkorb sowie Spielzeug untereinander wechseln.

    Nach ein paar Tagen dürfen sich die beiden direkt kennen lernen.
    Der Hund sollte aber unbedingt an die Leine.
    Denn wenn der Hund die Katze durch die Wohnung jagt,
    verbindet die Katze Schlechtes mit dem Hund,
    was alles andere als förderlich für die Zusammenführung ist.
    Außerdem könnte er die Katze verletzen.

    Wenn man den Hund in den Raum zur Katze führt, sollte
    IMMER ein Fluchtweg offen sein!
    Ansonsten könnte sich die Katze bedroht und in die Enge getrieben fühlen,
    was wiederum schlechte Erfahrungen sind, die man unbedingt vermeiden sollte.

    Keine Hektik!
    Das überträgt sich nämlich auf die Tiere.
    Immer leise und beruhigend mit den Tieren reden.
    Sehr wichtig: Immer wenn sich der Hund ruhig und gelassen verhält,
    ausgiebig loben! Schnell wird er verstehen, dass er seine Sache gut macht.

    Ein gezielter „Angriff“ sollte SOFORT mit einem energischen „Aus“ quittiert werden.

    Hund und Katze nicht allein lassen
    bevor man sich nicht absolut sicher ist,
    dass beide einander akzeptieren.



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    Sehr wichtig sind auch getrennte Mahlzeiten.
    Hunde und Katzen haben unterschiedliche Ansprüche an ihr Futter.
    Die Zusammensetzung ist für beide zur artgerechten Ernährung unterschiedlich.
    Ein Hund, der zu viel Katzenfutter erwischt, kann sogar erkranken.

    Auch die Fressgewohnheiten von Hund und Katz sind unterschiedlich.
    Außerdem kann es zu Futterneid kommen.


    Aber passt ein Hund überhaupt zu mir?


  • Hunde sind Rudeltiere, die nicht gern allein sind.
    Man sollte auch bedenken, dass sich die persönlichen Situationen
    Familie, Job, Finanzen..... ändern könnten.


  • Hunde brauchen viel Bewegung, egal bei welchem Wetter.
    Egal ob es stürmt, regnet oder schneit, der Hund muss trotzdem raus.
    Vor allem große Hunde benötigen sehr viel Auslauf.
    Hier wäre zusätzlich ein großer Garten, in dem sich der Hund
    nach Herzenslust austoben kann, das Beste.
    In eine kleinere Wohnung passt am besten ein kleiner Hund mit
    weniger Bewegungsdrang.

  • Aus gesundheitlichen Gründen sollten vor allem große Hunde
    nicht zu viele Treppen steigen.
    Aber auch im Alter klappt´s nicht mehr so gut mit den Treppen.
    Deswegen ist auch die Wohnlage zu beachten.

    Kleinere Hunde kann man notfalls die Treppen hochtragen.

  • Erziehung ist ein absolutes Muss!

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    Man muss sich im Vorfeld mit den Erziehungsmethoden vertraut machen.
    Hundeerziehung erfordert viel Zeit, Geduld und Konsequenz.
    Damit das Zusammenleben von Hund und Mensch harmonisch ist,
    ist eine gute Erziehung sehr wichtig.
    So erspart man sich selbst sowie auch dem Hund jede Menge Stress.


    Wichtig ist den Hund von Anfang an zu erziehen,
    gerade im Welpenalter ist es so wichtig.
    Denn hat man später erst mal einen an der Leine zerrenden Hund,
    der vielleicht auch noch aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen zeigt,
    ist es schwer die Erziehungsfehler wieder gut zu machen.

  • Man sollte sich unbedingt über die verschiedenen Rassen erkundigen.
    Die Bedürfnisse können sehr unterschiedlich sein.
    Der Husky wurde z.B. zum Laufen und für den Lastenzug gezüchtet,
    weshalb er eine sehr zeitaufwendige Rasse ist.

    Oder der Border Collie.
    Diese Hunderasse wurde hauptsächlich
    zum Hüten von Vieh eingesetzt.
    Es ist eine sehr intelligente Rasse, die viel Beschäftigung benötigt.
    Möchte man sich überhaupt nicht sportlich mit dem Hund betätigen,
    ist die Rasse ungeeignet.

  • Wie bei jedem Tier sollte man auch an die Kosten denken.
    Futter, Versicherung, Steuer, Tierarzt.....

  • Liegt eine Tierhaarallergie vor? Vor allem bei Kleinkindern
    lieber einen Allergietest beim Arzt machen lassen.

  • Vermieter ist auch einverstanden?

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Re: Katzen und andere Tiere

Beitragvon Biene » 30.06.2010 18:46

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    Was ist ein Frettchen?

    Domestizierte Frettchen stammen vom Europäischen Waldiltis ab
    und sollen bis heute sogar noch mit ihm kreuzbar sein.
    Es wird außerdem vermutet, dass bei der Entstehung des Frettchens
    der Steppeniltis nicht ganz unschuldig war.

    Frettchen wurden schon vor langer Zeit für die Jagd eingesetzt.
    Die ersten Aufzeichnungen erwähnen Frettchen noch vor Christi Geburt.
    Die Menschen fingen wilde Iltisse ein und zähmten diese.
    Sie wurden abgerichtet in enge Erdlöcher zu kriechen und Kaninchen,
    Ratten sowie Mäuse aus ihren Behausungen zu jagen.
    Auch heute werden Frettchen noch zur Jagd eingesetzt.

    Heute leben Frettchen aber vor allem als Haustier,
    im engen Kontakt mit dem Menschen zusammen.
    Die kleinen lustigen Kerlchen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.




    Aber Katzen und Frettchen? Das geht?


    Und wie das geht:


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    Katzen und Frettchen können sehr gute Freunde werden.
    Frettchen sind sehr aufdringlich, deswegen sollte man eine selbstbewusste Katze haben.
    Ängstliche Katzen oder Katzen, die lieber ihre Ruhe haben,
    werden von den aufdringlichen kleinen Kobolden nicht unbedingt begeistert sein.

    Meine beiden verspielten Ragdollkater haben die größte Freude an den kleinen Monstern.
    Sogar schlafen sieht man sie zusammen in einem Körbchen.
    Meine Perserdame ist zwar durchaus interessiert, den kleinen Räubern
    beim Spielen zuzusehen,
    Körperkontakt möchte sie jedoch keinen.

    Viele denken Frettchen wären für Katzen Beutetiere.
    Frettchen sind aber sehr wehrhafte kleine Raubtiere,
    was man an dem typischen Raubtiergebiss erkennt.

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    Frettchen sind Raubtiere, keine Nagetiere!


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    Zusammenführung

    Sind die Frettchen in ihr neues Heim eingezogen,
    lässt man die Katze noch nicht zu ihnen.
    Die Frettchen brauchen jetzt erst mal Zeit für sich
    und müssen sich noch an die neue Umgebung gewöhnen.

    Nach ein paar Tagen kann man mit der Zusammenführung beginnen.
    Man sollte nichts überstürzen und die Frettchen für den ersten
    Kontakt mit der Katze in den Käfig sperren.
    So können sie sich erst mal in aller Ruhe und
    vor allem sicher durch das Gitter beschnuppern.

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    Bei der ersten Begegnung ohne Gitter
    stellt man die Frettchen am besten erst mal "ruhig",
    indem man sie mit ihrem Lieblingsfutter füttert.

    Wenn die Katze möchte, kann sie sich so
    die komischen kleinen Kerlchen erst mal genauer ansehen,
    ohne dass sie von den Frettchen gleich bedrängt wird.

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    Es ist immer super, wenn eine für die Frettchen unerreichbare
    Erhöhung oder ein Kratzbaum im Zimmer steht.
    So kann sich die Katze dann notfalls mit einem Sprung in Sicherheit bringen.

    Mit höchster Wahrscheinlichkeit wird die Katze das auch machen,
    denn die kleinen Kobolde können wie bereits erwähnt sehr aufdringlich werden.


    Auch beim Freilauf in der Wohnung ist immer darauf zu achten,
    dass sich die Katze jederzeit zurückziehen kann,
    oder die kleinen Kobolde von einem sicheren Punkt aus beobachten kann.
    Niemals darf man die Tiere zum Kontakt zwingen!
    Man braucht etwas Geduld, wie viele Zusammenführungen braucht auch diese ihre Zeit.
    Vielleicht wird der Stubentiger aber schon bald immer mutiger,
    bis es zu den ersten Spielestunden kommt.


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    Frettchen stinken?

    Wenn du Honig magst, kann ich diese Frage mit einem klaren Nein beantworten.
    Kastrierte Frettchen entwickeln bei richtiger Ernährung sowie
    bei der richtigen Haltung einen sehr angenehmen Honigduft.


    Mein Besuch ist über den Honigduft immer ganz überrascht,
    heißt es doch immer Frettchen würden "stinken".

    Warum sich dieses "Gerücht" (Frettchen stinken) so
    in die Köpfe der Menschen gebrannt hat, hat seinen Grund.
    Unkastrierte Frettchen bekommen vor allem in der Ranz
    einen für viele Menschen wirklich unerträglichen Geruch.
    Auch bei falscher Haltung und/oder falscher Ernährung, kann es zu
    sehr unangenehmen Gerüchen kommen.
    Man möchte die Wohnung am liebsten wieder rückwärts verlassen.

    Was jedoch alle Frettchen besitzen, sind Analdrüsen.
    Diese setzen sie zur Verteidigung, bei Erschrecken oder
    bei extremer Angst ein.
    Dieser Geruch hat es zwar wirklich in sich,
    verduftet aber nach kurzer Zeit wieder und ist daher nicht
    wirklich erwähnenswert.

    Fazit:

    Frettchenhaltung muss nicht unangenehm riechen.
    Im Gegenteil, nicht umsonst werden sie auch Honigbärchen genannt.


    Haltung von Frettchen

    Frettchen MÜSSEN mindestens zu zweit gehalten werden.
    Ganz egal wie viel Zeit und Aufmerksamkeit ein einzelnes Frettchen bekommt,
    es wird ohne Artgenossen nicht glücklich werden.


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    Frettchen sind keine Käfigtiere.
    Am schönsten ist es, man bietet den kleinen Kobolden
    ein komplettes Frettchenzimmer.

    Unser Käfig steht Tag und Nacht offen und dient
    nur für den Notfall.

    Wer allerdings nicht so wie ich komplett auf einen Käfig
    verzichten kann, sollte den Käfig unbedingt sehr großzügig bauen.
    Es sollten mehrere Etagen vorhanden sein, die durch
    Treppen oder durch Röhren erreichbar sind.

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    Ernährung von Frettchen


    Frettchen haben einen sehr kurzen Magen-Darm-Trakt.
    Damit sie das Futter in der kurzen Zeit gut verwerten können,
    benötigen sie sehr hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil.

    Bei Nassfutter kann man auf hochwertiges Katzenfutter zurückgreifen,
    Trockenfutter ist extra für Frettchen erhältlich.

    Aber auch Frischfleisch steht auf dem Speiseplan der kleinen Räuber.
    Rohes Rinderhack, rohes Geflügelfleisch, Hühnerherzen....
    Man kann auch Futtertiere verfüttern (Mäuse, Ratten, Küken usw.)
    Nieren und Leber bauen Schadstoffe im Körper ab und sollten deshalb nur ca. 5%
    der täglichen Ration ausmachen. Innereien enthalten viele Vitamine.

    Auf Schweinefleisch verzichten, da es den Erreger der tödlich
    verlaufenden Aujeszkyschen Krankheit enthalten kann.


    Auch Fisch wird gerne mal genommen.
    Kabeljau, Garnelen und Lachs z.B.
    Verfüttern sollte man aber nur Seefisch,
    da Weißfisch Thaminase enthält, der das Vitamin B1 spaltet und zerstört.
    Ausnahme: Bei Süßwasserfisch kann man Forelle geben.

    Für jedes Frettchen einmal die Woche ein rohes Eigelb. Das schmeckt!
    Wichtig ist, das rohe Eigelb sorgfältig vom Eiweiß zu trennen.
    Rohes Eiweiß enthält eine Substanz, die Biotin bindet und
    dessen Resorption im Darm verhindert.
    Gekochtes Eiweiß hingegen ist unbedenklich.


    Obst und Gemüse können Frettchen aufgrund
    ihres kurzen Magen-Darm-Trakts nicht verwerten.
    Ab und zu kann man aber z.B: Gurke oder Wassermelone geben.
    Daraus ziehen sie zusätzlich Wasser (Frettchen sind schlechte "Trinker"),
    was vor allem an heißen Sommertagen gut ist.


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    Das Futter für die Frettchen sollte 80% Fleischanteil besitzen,
    aber keinen Zucker sowie kein Karamell enthalten.
    Frettchen benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung
    und auch auf frisches Fleisch sollte nicht verzichtet werden.

    Getreide, Gemüse und Obst sollte nur 20% der Fütterung ausmachen.


    Werden Frettchen stubenrein?


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    Die Trefferquote von meinen Monstern liegt bei 99%.
    Das muss aber nicht bei jedem Tier so gut klappen.

    Vor allem beim Freilauf in der Wohnung kann schon mal was daneben gehen.
    Glücklicherweise machen Frettchen aber meistens immer in dieselben Ecken,
    so kann man beim Freilauf ein Klo in die jeweiligen Ecken stellen.

    Tipp:

    Es gibt Frettchen die sind nach dem Schlafen einfach nur zu faul,
    um in das Klo zu steigen.
    In dem Fall einfach mit einer Säge den Einstieg tiefer machen und
    aufpassen das keine scharfen Kanten zurück bleiben.


    Frettchen Zubehör/Spielzeug





    • Frettchen lieben Kuscheldecken, man kann gar nicht genug davon haben



    • Hängematten

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    • Katzenklos


    • Katzenstreu

      Wichtig:
      Bitte Streu mit natürlichen Pflanzenfasern verwenden.
      In ihrem Spieltrieb kann es schnell passieren, das sie
      mal was vom Streu ins Mäulchen nehmen.
      Ein Darmverschluss kann dann die Folge sein.


    • Stabile Näpfe. Am besten sucht man sich Näpfe, die man fest ans Gitter klipsen kann.
      Alles was nicht niet- und nagelfest ist, damit spielen sie.
      Vor allem der Wassernapf ist deswegen besser gut befestigt.
      Trinkflaschen für Nager sind für Frettchen absolut ungeeignet,
      bitte Näpfe verwenden!


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    • Kuschelhöhlen, Kuschelkissen, Kuschelkörbchen....überall wo man
      sich schön einkuscheln kann.


    • Lange Röhren zum hindurchkriechen dürfen nicht fehlen Klick
      Ansonsten spielen Frettchen auch mit Spielangeln, Bällen,
      Bällchenbad, Kiste mit Heu oder Erde (am besten mit Deckel),
      Planschbecken, Rascheltunnel usw. usw.........

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      Wichtig:

      Kein Gummispielzeug verwenden, Frettchen beißen gerne herzhaft zu.
      Verschluckte Teile können dann zu Darmverschluss führen.


    • Leine und Geschirr, viele Frettchen gehen gern an der Leine mit nach draußen.

      Wichtig:

      Frettchen draußen niemals ableinen!
      Frettchen hören zwar auf ihren Namen, aber draußen weiß man
      nie, ob sie sich erschrecken oder ob der Raubtierinstinkt mal durchbricht.
      Schnell ist das Frettchen dann entlaufen.

      Lieber eine lange Rollleine verwenden.

      Man sollte mit seinen Frettchen an ruhigen Orten spazieren gehen.
      Denn ein Frettchen das durch die Wiese hüpfen kann, sich mit
      Erde besudeln darf usw..... hat sicher mehr Freude als ein Frettchen
      auf dem langweiligen Asphalt in der Stadt.

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    Frettchen für Anfänger



    Welpen sind besonders süß, jedoch nicht unbedingt anfängergeeignet.
    Frettchen sind weder Hund noch Katze, und gerade als Anfänger gibt
    es im Umgang mit diesen Tieren viele Dinge zu erlernen.

    Frettchenwelpen kennen außerdem ihre Grenzen noch nicht.
    Sie wissen nicht, dass man die menschliche Hand
    nicht so fest beißen darf.

    Am besten holt man sich zwei bereits kastrierte
    Tiere, die schon aus dem "Gröbsten" heraus sind.

    Übrigens:

    Frettchen können in jedem Alter einen engen
    Kontakt zu ihrem Menschen aufbauen.
    Das ist nur eine Frage des Umgangs und der
    Zeit, die man mit dem Tier verbringt.


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    Frettchen besitzen Eigenschaften, die Nervenstärke abverlangen.
    Diese Eigenschaften sind jedoch angeborene Instinkte, die sich nicht
    abstellen lassen.
    Frettchen muss man so lieben wie sie sind, es sind eben kleine "Nervzwerge".

    Ihr süßes Aussehen und ihre putzige Art verleiten viele Menschen
    zu einem unüberlegten Kauf.
    Viele merken dann schnell, dass ein Frettchen doch nicht
    das richtige Haustier ist.
    Am besten sieht man sich die kleinen Kobolde mal genauer an,
    in einer Frettchenhilfe zum Beispiel.

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    Nicht nur ihr, auch eure Tiger müssen gute Nerven haben!!


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Re: Katzen und andere Tiere

Beitragvon Biene » 03.07.2010 18:04

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    Katzen und kleinere Nager (Ratten Mäuse, Hamster....)

    Hier ist Vorsicht geboten, immerhin fallen
    diese Tiere ins Beuteschema unserer Stubentiger.

    Kleinere Nager (Mäuse, Hamster...) hält man am
    besten in großzügigen Terrarien, statt in Gitterkäfigen.
    Denn wenn die Kleintiere an den Gitterstäben hochklettern,
    kann es zu schweren Verletzungen kommen,
    wenn die Katze gleichzeitig versucht, durch die Stäbe
    an das Kleintier zu gelangen.

    In Terrarien ist aber natürlich auf gute Belüftung zu achten.

    Auch bei Meerschweinchen sollte man lieber vorsichtig sein.
    Die Haltung im Terrarium ist hier aber ungeeignet, da Meeries unbedingt
    Freilauf von mehreren Quadratmetern benötigen.
    Meerschweinchen sind sehr aktive und bewegungsfreudige Tiere.
    Im Handel angebotene Gitterkäfige sind oft viel zu klein!
    1 m² pro Tier sollte man schon zur Verfügung haben.

    Man sollte die Tiere niemals unbeaufsichtigt mit der Katze alleine lassen!
    Auch ist darauf zu achten, dass die Nagetiere keinen Stress haben,
    wenn die Katze ständig vor dem Gehege sitzt.

    Übrigens:

    Meerschweinchen leben normalerweise in großen Gruppen zusammen.
    Deswegen müssen diese Tiere mindestens zu zweit gehalten werden.
    Auch Ratten sollten nicht alleine sein.
    Hamster sind hingegen Einzelgänger, die sich untereinander
    sogar totbeißen.

    Wichtig ist, sich bei jeder Tierart genauestens zu informieren,
    wer alleine und wer nur in Gruppen gehalten werden kann.
    Nur so kann man den Tieren unnötiges Leid ersparen.



    Katzen und Kaninchen

    Oft klappt das sehr gut.

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    Am einfachsten ist es, die Katze in noch jungem Alter
    an die Hasen zu gewöhnen.
    Es ist unwahrscheinlich, dass eine kleine Katze
    einen ausgewachsenen Hasen als Beutetier ansieht.
    Man sollte dennoch aufpassen, Katzen (besonders kleine
    Kitten) besitzen nadelspitze Krallen.
    In ihrem Spieltrieb können sie dann schon mal übermütig werden.
    Wird der Hase dann dadurch (wenn auch unabsichtlich) verletzt,
    war´s das vielleicht mit der "Freundschaft".

    Oft akzeptieren sich die Tiere,
    gehen sich aber die meiste Zeit aus dem Weg.
    Solange dabei niemand unglücklich ist,
    ist das vollkommen okay.
    Es gilt jedoch immer:
    Die Hasen nie unbeaufsichtigt mit der Katze alleine lassen!


    Besonders problematisch sehe ich es bei kleinen Zwergkaninchen.
    Vor allem ausgewachsene Katzen könnten die kleinen Häschen
    als Beute betrachten.

    Kaninchen brauchen übrigens sehr viel Auslauf und Platz.
    Im Handel gibt es viele Käfige, die für die
    Kaninchenhaltung total ungeeignet sind.
    Ein Gitterkäfig für 1 - 2 Kaninchen in der Zimmerecke
    gleicht mehr einer Gefängniszelle und ist für das
    Kaninchen die reinste Qual.

    Mindestens 2 m² Grundfläche sollten pro Kaninchen vorhanden sein.
    Bei größeren Rassen sollten es schon 3m² sein.
    Ein eigenes Zimmer wäre für die Hoppelmänner das Beste.
    Ansonsten wäre ein großes Wohnungsgehege noch möglich.

    Um den Tieren Abwechslung zu bieten, sollte man ihnen regelmäßig
    mehrere Stunden Auslauf in der Wohnung, oder besser draußen
    auf der Wiese gönnen.
    Auch während des Auslaufes unbedingt mehrere
    Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.
    Futterspieße, Buddelkisten, Röhren oder Futterbälle wären
    zum Beispiel eine Möglichkeit.

    Man sollte außerdem noch bedenken,
    dass Kaninchen nicht immer stubenrein werden.
    Beim regelmäßigen Auslauf (der ein MUSS ist),
    kann somit häufig was daneben gehen.
    Auch Möbel, Teppiche und andere Einrichtungsgegenstände
    werden evtl. angenagt und beschmutzt.


    Wichtig:

    Ganz egal wie gut sich Katze und Kaninchen verstehen,
    auch Kaninchen sind Rudeltiere und müssen mindestens zu zweit
    gehalten werden.
    In freier Wildbahn leben Kaninchen in großen Gruppen/Familienverbänden.



    Katzen und Vögel

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    Für Katzen ist es sicher sehr interessant die Vögel zu beobachten.
    Für viele Vögel bedeutet das jedoch Stress pur, da für die
    meisten Vogelarten Katzen Gefahr bedeuten.

    Der Vogelkäfig sollte für die Katze am besten nicht erreichbar sein.
    Größere Vogelarten wie z.B. Papageien können jedoch
    sogar für die Katze gefährlich werden.
    Man sollte Vögel und Katzen getrennt halten.

    Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
    Man hat ja schon öfters so erstaunliche Sachen gesehen,
    wie Freundschaften zwischen Katz und Maus oder Katz und Nymphensittich.
    Verlassen sollte man sich darauf aber nicht.


    Auch sollte man bedenken, dass Vögel jeden Tag mehrere Stunden
    Freiflug im Zimmer benötigen.
    Hat man die Räumlichkeiten dafür, dass der Freiflug ganz entspannt
    ohne Katze stattfinden kann?

    Wichtig:

    Auch hier muss man wieder erwähnen:
    Vögel sind Schwarmtiere, die in Einzelhaltung sehr stark leiden.
    Federrupfen oder sogar Selbstverstümmelung
    ist oft die Folge von Einzelhaltung.

    Daher ist es auch hier ein MUSS, dass Vögel mindestens zu zweit gehalten werden.



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    Ob nun Papagei, Kaninchen, Rennmaus oder Weißbauchigel:
    Jedes Tier hat andere Bedürfnisse, über die man sich VOR dem Kauf
    gründlich informieren sollte.
    Über Bücher oder z.B. über Internet-Foren kann man sich
    einen ersten Eindruck über das jeweilige Tier verschaffen.

    Erst dann kann man überlegen,
    ob die Bedürfnisse der Tiere wirklich zusammenpassen und
    ob ein Zusammenleben überhaupt möglich ist.

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Re: Katzen und andere Tiere

Beitragvon Biene » 25.07.2010 15:52

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    Sicherheitsmaßnahmen:

    Ein Aquarium muss ausreichend gesichert sein.
    Zum Beispiel sollte die Abdeckung katzensicher sein.
    Die Katze könnte sonst auf Fischfang gehen oder
    ein unfreiwilliges Bad nehmen.

    Das ist nicht ungefährlich.
    Katzen die in ein Aquarium fallen, können darin ertrinken.
    Auch gefährlich wird es, wenn an den Stromkabeln geknappert wird,
    oder mit den Kabeln gespielt wird.
    Schnell kann ein Stromschlag dann die Folge sein.

    Ebenfalls ist auf die heißen Beleuchtungsröhren zu achten,
    an denen sich Miez schnell verbrennen kann.
    Aquariumdünger oder Fischmedikamente sind für Katzen giftig.
    Und auch der Außenfilter muss gesichert sein, da es sonst nicht nur eine
    Überschwemmung geben kann, sondern auch viele unglückliche Fische,
    die auf dem Trockenen sitzen.

    Aber wie reagiert Miez denn nun auf ein Aquarium?

    Das kann man vorher nie genau sagen.
    Es gibt Katzen, die ein Aquarium einfach ignorieren und es
    keines Blickes würdigen.

    Es gibt aber auch Katzen, die völlig begeistert die Fische
    beobachten und jahrelang ihre Freude daran haben.
    Katzenfernsehen nennt man das dann wohl.
    Die Abdeckung des Aquariums wird von vielen Stubentigern mit
    großer Vorliebe als Schlafplatz verwendet.

    Es gibt aber auch Katzen, die einen enormen Beutetrieb entwickeln und frustriert
    feststellen müssen, dass sie nicht an die Fische gelangen können.
    Für stressempfindliche Fische kann eine Katze, die ständig an die Scheiben klatscht,
    zur ernsthaften Belastung werden.

    Ob ein Aquarium also eine so gute Idee ist,
    kommt immer auf den Versuch drauf an.

    Vorher informieren


    Um den Tieren unnötiges Leid zu ersparen, sollte man sich auch
    bei Aquarien VOR dem Kauf gründlich informieren.

    Zum Beispiel ist es wichtig, das Aquarium fertig eingerichtet
    erst mal einige Wochen stehen zu lassen,
    bevor die ersten Fische einziehen.
    Diese Zeit ist sehr wichtig,
    da sich erst die ersten Bakterienkulturen bilden müssen,
    die die Fische zum Überleben benötigen.
    Das biologische Gleichgewicht muss also erst mal entstehen.

    Wenn die ersten Fische einziehen, haben die Pflanzen bereits
    Wurzeln geschlagen und sind gewachsen.
    Man sollte sich ausführlich beraten lassen, welche Fische man
    nun in das Becken setzen kann.
    Denn nicht alle Fische passen zusammen.

    Ganz wichtig ist auch die Besatzstärke.
    Die maximale Anzahl an Fischen hängt von der Wassermenge
    sowie von der Größe der Fische ab.
    Jeder Fisch muss, abhängig von seiner Größe und seinen Lebensgewohnheiten,
    eine bestimmte Menge Waser zur Verfügung haben.

    Übrigens:

    Je größer ein Becken ist, umso weniger Arbeit bereitet die Pflege des Beckens.
    Denn in einem großen Becken ist es leichter,
    das biologische Gleichgewicht zu erhalten.



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